E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
  • Kostenlos registrieren
  • Hilfe & Service
Kostenlose Anfrage
Zurück zu allen Antworten

yourXpert:
(Rechtsanwalt und Mediator)
online





zertifiziert
Dieser Experte hat seine Qualifikation nachgewiesen und ist von uns zertifiziert!

"Rechtsberatung und Vertretung - Meine Kanzlei arbeitet deutschlandweit und hat sich auf die Beratung über das Internet spezialisiert. Eine anschließende Vertretung ist in vielen Fällen möglich."
yourXpert wurde ausgezeichnet
1. Platz Internetauftritt und Datensicherheit
Online-Beratung
Testsieger
in der
ZDF-Sendung WISO
Im Test: 5 Anbieter
Sendung vom 28.10.2013
Online-Rechtsberatung
Branchengewinner
"Erlebter Kundenservice"
DIE WELT
Service-Champions 2017
Im Test: 8 Anbieter
Veröffentl. in DIE WELT, 19.10.17
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 13.413 Bewertungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten:
4,8 / 5,0
sehr gut
» Mehr dazu hier

Steuernachzahlung

| Preis: 39 € | Steuerrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt und Mediator Christian Joachim

Sehr geehrter Herr Joachim,

Ich bitte Sie um Ihre Fachliche Beratung in folgendem Fall.
Die Frage ist lässt sich in den Fall noch was machen – Steuernachzahlung zu reduzieren usw.!?
Es handelt sich um eine Kroatische Staatsbürgerin wohnhaft in Kroatien - Sie bezieht die Deutsche Rente.
Durch die Gesetzänderung von 2015 wurde auch die Rentensteuer für Ausländische Staatsbürger eingeführt.
Die Dame hat einen Vorstreckungsbescheid von dem Finanzamt - Neu Brandenburg letztes Jahr bekommen. Die Forderung beläuft sich auf einen Betrag von knapp 2400 Euro - die Bescheide für 2007 bis 2010 sind angeblich bestandskräftig

Ein weiterer Einspruch wurde eingelegt.

Leider kam vor kurzem eine Mitteilung vom Finanzamt - siehe die Mitteilung im Anhang

Der Einspruch wurde als unzulässig verworfen.
Somit bleibe nur eine Klage beim Finanzgericht Mecklenburg - Vorpommern als letzte Option.

Lässt sich über Finanzgericht noch was durchsetzen bzw. Steuernachzahlung zu reduzieren

PS. Ich hoffe Sie können sich an den Fall noch erinnern - ich hatte Sie bereits diesbezüglich in Dezember/2018 und Januar/2019 kontaktiert

Danke im Voraus!
Z.Veljaca


Sehr geehrte Fragestellerin,

leider sehe ich keine Möglichkeiten, hier noch die entsprechende Steuerzahlung zu vermeiden, hierzu beziehe ich mich auch auf die letzten Antworten. In meiner der vorigen Antwort hatte ich bereits gemutmaßt, dass der Einspruch unzulässig ist, dies hat das Finanzamt auch so festgestellt, da bereits ein rechtskräftiger Bescheid bestanden hat. Hier wäre es nur im Rahmen meiner zuerst angegebenen Antworten möglich gewesen, zum Beispiel Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand, den Einspruch noch fristgerecht nachzuholen. Ist der Einspruch aber eben nicht fristgerecht eingelegt worden, besteht grundsätzlich eine entsprechende Bestandskraft des Bescheides.

Insofern dürfte es hier nur schwer sein, entsprechende Änderungen auch zum damaligen Zeitpunkt, wie mitgeteilt aufzugreifen.

Ich hoffe, trotz der nicht zu positive Nachricht, dass ich Ihnen ebenfalls hilfreich geantwortet habe und stehe bei bedarf gerne weiterhin zur Verfügung.

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

War diese Antwort hilfreich?

Sie haben eine Frage? Holen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich Angebote unserer Experten ein!

Nach dem Einstellen Ihrer Frage erhalten Sie individuelle Preisangebote unserer Experten, aus welchen Sie einfach das für Sie passende Angebot auswählen können!

Unsere Experten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung. Stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Hier kostenlos und unverbindlich Angebote einholen!

Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare
Kunde
30.06.2019 21:54 Uhr
Sehr geehrter Herr Joachim,

Vielen Dank für die Rückmeldung!

Lässt sich trotzdem mit dem Finanzamt eine kleine Einigung zu erzielen und zum Beispiel die Säumniszinsen zu reduzieren etc.

Können Sie uns in dieser Angelegenheit weiter Vertreten!?

Mit freundlichen Grüßen
Zoran Veljaca
Kunde
03.07.2019 23:34 Uhr
Sehr geehrter Herr Joachim,

ich bitte Sie um eine Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen
Zoran Veljaca
Christian Joachim
04.07.2019 11:15 Uhr
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sie können versuchen bei dem Finanzamt einen Stundungsantrag zu stellen oder eine Ratenzahlung zu vereinbaren. In der Regel müssen Sie dann allerdings die Bedürftigkeit oder eine wirtschaftliche Notsituation darstellen und nachweisen. Die Aussichten eine solche Ratenzahlung zu erhalten halte ich allerdings aus Erfahrung für sehr gering.

Dies gilt auch für die Reduzierung der Säumniszinsen, die grundsätzlich ebenfalls nicht vorgenommen werden, es sei denn, das Finanzamt hat die Säumnis zu verantworten.




Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen