E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
Sicherer Server
Mehr Infos
Fragen? 0761 21 609 789-0
yourXpert wurde ausgezeichnet
Online-Rechtsberatung
Branchengewinner
"Erlebter Kundenservice"
DIE WELT
Service-Champions 2017
Im Test: 8 Anbieter
Veröffentl. in DIE WELT, 19.10.17
Weiteres unter servicevalue.de
1. Platz Internetauftritt und Datensicherheit
Online-Beratung
Testsieger
in der
ZDF-Sendung WISO
Im Test: 5 Anbieter
Sendung vom 28.10.2013
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 8.192 Kundenbewertungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten!

» Mehr dazu hier
Zahlungsarten
Zahlungsarten: Sofort, PayPal, VISA, MasterCard, Vorkasse
Nebenkosten prüfen
Fragen?
Rufen Sie uns an!
Mo - Fr 9:00 bis 18:00 Uhr:
0761 21 609 789-0

Oder schicken Sie uns eine E-Mail an
kundenservice@yourxpert.de

» Kundenservice / Häufige Fragen
Ab 64 €

Nebenkostenabrechnung prüfen

Nebenkostenabrechnung prüfen

Fast jede zweite Nebenkostenabrechnung in Deutschland ist fehlerhaft.
Eine fachmännische Prüfung der Abrechnung kann ungerechtfertigte Nachzahlungen verhindern.

Gehen Sie daher auf Nummer sicher.
Lassen Sie Ihre Abrechnung auf yourXpert von einem Anwalt prüfen. Sie erhalten innerhalb von nur 24 Stunden eine umfassende Prüfung Ihrer Nebenkostenabrechnung inkl. konkreter Handlungsempfehlungen. Falls gewünscht zusätzlich mit einem Schreiben an Ihren Vermieter! 


  • Sofort
    Ein Rechtsanwalt prüft Ihre Nebenkostenabrechnung und Sie erhalten bereits innerhalb von 24 Stunden eine Antwort!

  • Umfangreich
    Ihre Nebenkostenabrechnung wird auf sämtliche Fehlerquellen hin überprüft und Sie erhalten einen umfassenden und verständlichen Ergebnisbericht.
  • Rechtssicher
    Ihre Nebenkostenabrechnung wird von zertifizierten Rechtsanwälten des ZDF-WISO Testsiegers yourXpert geprüft.
  • Datensicherheit
    Wir nehmen Datensicherheit ernst! Alle Informationen werden beim Upload mit SSL (Secure Socket Layer) geschützt und wir geben Ihre persönlichen Daten NICHT an Dritte weiter!
  • Preisgünstig
    Die Prüfung der Nebenkostenabrechnung zum Festpreis durch yourXpert ist deutlich günstiger als bei einem Anwalt vor Ort. Keine versteckten Kosten, Abos oder Mitgliedsbeiträge. 

  • Kostenlose Rückfragen
    Bei Unklarheiten haben Sie die Möglichkeit, zwei kostenlose Rückfragen zu Ihrem Auftrag zu stellen!
  • Zufriedenheitsgarantie
    Ihr Auftrag wurde nicht fachkompetent bearbeitet? Für diesen Fall bieten wir Ihnen einmalig die Zufriedenheitsgarantie! Anruf oder E-Mail genügt und Sie erhalten Ihr Geld zurück.
Nebenkostenabrechnung prüfenAbrechrechnung prüfen Prüfung Prüfung + Brief an Vermieter
Prüfung aller formellen Anforderungen des Gesetzgebers an die Abrechnung
Prüfung auf rechnerische Richtigkeit der Abrechnung
Prüfung der Umlageschlüssel und deren Anwendung
Prüfung der Umlegbarkeit der Kostenpositionen im Abgleich mit dem Mietvertrag
Prüfung der Vorauszahlungen und deren korrekte Berücksichtigung
Ausführlicher und verständlicher Ergebnisbericht zur Prüfung Ihrer Abrechnung
Hinweise zum weiteren Vorgehen  
Anwaltliches Schreiben an den Vermieter  
  Standardprüfung
64,00 €

zzgl. 2,00 € Einstellgebühr,
inkl. MwSt.
Standardprüfung + Schreiben an Vermieter 94,00 €
zzgl. 2,00 € Einstellgebühr,
inkl. MwSt.

Sie wollen Ihre Gewerbliche Nebenkostenabrechnung prüfen? Hier klicken!

Beim ZDF-WISO Testsieger yourXpert können Sie Ihre Nebenkostenabrechnung ganz unkompliziert zum Festpreis prüfen lassen. Die umfassende und rechtssichere Prüfung Ihrer Abrechnung wird von zertifizierten Rechtsanwälten für Mietrecht durchgeführt.

So einfach funktioniert's: Nebenkostenabrechnung prüfen lassen

1. Benötigte Dokumente hochladen

  • Mietvertrag

  • Aktuelle Nebenkostenabrechnung

  • Eventuell vorliegende Abrechnungsbelege

2. Optional: Zusatzinfos angeben

  • Situation schildern

  • Zusätzliche Informationen und Fragen formulieren.

3. Kontaktdaten angeben

  • E-Mail-Adresse zur Beantwortung Ihrer Anfrage angeben.

4. Zahlungsmodalität auswählen

  • Paypal, Sofortüberweisung, Kreditkarte (VISA, Mastercard), Vorkasse.

5. Prüfung der Dokumente durch einen yourXpert-Anwalt

  • Bearbeitungszeit: 24h.

  • Mitteilung des Prüfergebnisses auf schriftlichem Wege.

6. Rückfragen inklusive

  • Gerne beantwortet Ihnen Ihr Anwalt bis zu zwei schriftliche Rückfragen.

Ratgeber: Nebenkosten prüfen

(Lesezeit: ca. 7 Minuten)

Die Abrechnung der Nebenkosten (auch: Betriebskosten) zählt zu den häufigsten Streitpunkten zwischen Mieter und Vermieter. Dabei kommt es vor allem auf die im Mietvertrag festgelegten Vereinbarungen an. Die klare Vorgabe, dass eine Nebenkostenabrechnung übersichtlich und nachvollziehbar sein muss, schlägt sich in der Realität oft nicht nieder. Ist diese Transparenz nicht gegeben oder erscheint die Rechnung als zu hoch, empfiehlt sich eine anwaltliche Prüfung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Nebenkostenumlage ist nur geschuldet, wenn sie im Mietvertrag vereinbart ist. Dort wird festgehalten, was konkret umgelegt wird.
  • Wenn Nebenkosten umgelegt werden, muss innerhalb von 12 Monaten eine Abrechnung erfolgen.
  • Nach Fristablauf ist keine Nachforderung mehr durchsetzbar.
  • Die Nebenkostenabrechnung muss übersichtlich und nachvollziehbar gestaltet sein.
  • Es dürfen nur Kosten umgelegt werden, die innerhalb der Abrechnungsperiode entstanden sind.
  • Für die Umlage und Abrechnung von Heiz- und Warmwasserkosten gelten besondere Vorschriften.
  • Bezahlt werden muss nur, was wirklich geleistet wurde (Gartenpflege, Hausreinigung, Hausmeister).
  • Der Mieter hat ein Recht, Belege, Rechnungen und Verträge zur Nebenkostenabrechnung einzusehen.

Inhalt

  1. Nebenkosten als „Zweite Miete“
  2. Vertragliche und gesetzliche Regelungen
  3. Prüfungsschema einer Nebenkostenabrechnung
  4. Fristen und gesetzliche Anforderungen an die Nebenkostenabrechnung
  5. Inhaltliche Prüfung
  6. Prüfung der Heizkostenabrechnung
  7. Grundsteuern und Versicherungen

1. Nebenkosten als „Zweite Miete“

Zusätzlich zur monatlichen, im Mietvertrag festgelegten Mietzahlung müssen die meisten Mieter von Wohnungen eine Nebenkostenpauschale an den Vermieter überweisen. Die Elemente, aus denen sich die Nebenkostenpauschale errechnet, werden von den Mietparteien im Mietvertrag festgelegt. Dabei bestimmt die Betriebskostenverordnung (BetrKVO), welche Arten von Kosten in diese Nebenkostenpauschale hinein gerechnet werden dürfen. Aus der Definition des § 1 BetrKVO und der in § 2 BetrKVO enthaltenen Aufstellung ergibt sich allerdings nur ein Rahmen für eine mögliche Betriebskostenumlage. Eine Rechtsgrundlage für einen gerichtlich durchsetzbaren Zahlungsanspruch gegen den Mieter ist damit nicht geschaffen. Eine solche Rechtsgrundlage kann sich allein aus dem zwischen den Parteien abgeschlossenen Mietvertrag ergeben. Sind einzelne Positionen zwar in der Betriebskostenverordnung erwähnt, aber nicht im Mietvertrag, können sie nicht in die Umlage einbezogen werden.

2. Vertragliche und gesetzliche Regelungen

Der erste Schritt bei der Überprüfung einer Betriebskostenabrechnung besteht also darin, den Mietvertrag genau durchzulesen. Sind Betriebskosten im Mietvertrag gar nicht erwähnt, kann auch keine Umlagezahlung verlangt werden. Handelt es sich bei dem Mietvertrag möglicherweise um ein sehr altes Dokument, könnte eine „Warmmiete“ vereinbart sein, die alle Nebenkosten mit einschließt. In einem solchen Fall bleibt kein Raum für einen gesonderten Anspruch auf Beteiligung an den Betriebskosten. Moderne Mietverträge enthalten regelmäßig die Klausel, dass Betriebskosten umgelegt werden können. Die abschließende Aufzählung aller umlagefähigen Betriebskosten enthält § 2 BetrKVO. Auf diese Aufstellung kann im Vertrag verwiesen werden. Die Aufstellung umfasst grundsätzlich nur solche Aufwendungen, deren Nutzen auch in der Sphäre des Mieters und nicht ausschließlich im Bereich des Immobilieneigentümers und Vermieters zu spüren sind. Kostenpositionen wie Reparatur- und Instandsetzungsumlagen und Verwaltungskosten gehören als klassische Vermieter-Aufwendungen nicht zu den auf einen Mieter umlegbaren Nebenkosten der Immobilienbewirtschaftung. Anerkannte Kostenpositionen, an denen sich der Mieter als Nutzer zu beteiligen hat, sind öffentliche Lasten wie Grundsteuern, Hausversicherungsbeiträge und Kosten für die Pflege von zum Wohntrakt gehörenden Grünanlagen.

Zu den Nebenkosten, die bei Nutzung einer Mietwohnung anfallen, gehören die Heizkosten. Der Betrieb einer zentralen Heizungsanlage für mehrere in einer Immobilie befindliche Wohneinheiten ist mit Kostenaufwand verbunden. Es muss nicht nur für Brennstoff gesorgt werden.

Wartungskosten und Stromkosten fallen beim Betrieb der Anlage an. Für die Abrechnung von Heizkosten gelten besondere rechtliche Vorgaben, die in der Heizkostenverordnung (HeizkVO) festgehalten sind. Aufgrund der besonderen Vorschriften über die Verbrauchserfassung und die Umlage von Kosten ist es weitgehend üblich, spezialisierte Dienstleister damit zu beauftragen, die Heizkostenabrechnung für Wohnungsmieter zu erstellen. Die durch solche Firmen in Rechnung gestellten Kosten können als Nebenkosten aus dem Bereich Heizung bei der Betriebskostenabrechnung berücksichtigt werden.

3. Prüfungsschema einer Nebenkostenabrechnung

A. Formalien

  1. Wurde die Abrechnungsfrist eingehalten?
  2. Ist die Abrechnung übersichtlich genug?

B. Allgemeines

  1. Entsprechen die einzelnen Positionen den zulässigen Umlagepositionen des § 2 BetrKV ?
  2. Sind die aufgeführten Leistungen wirklich erbracht oder angeboten worden?
  3. Betreffen berechnete Versicherungsbeiträge Mieterinteressen?
  4. Aus welchen Abrechnungszeiträumen sind die Grundsteuern?

C. Heizkosten

  1. Umlagemaßstab
  2. Daten der einzelnen Brennstofflieferungen
  3. Wartungsverträge
  4. Serviceverträge
  5. Kosten leer stehender Wohnungen

4. Fristen und gesetzliche Anforderungen an die Nebenkostenabrechnung

Wenn eine Nebenkostenumlage im Mietvertrag vereinbart ist, ist der Vermieter gemäß § 556 Absatz 3 BGB dazu verpflichtet, über die tatsächlich verbrauchten, umlagefähigen Nebenkosten jährlich eine Abrechnung zu erteilen. Eine solche Nebenkostenabrechnung muss übersichtlich und nachvollziehbar gestaltet sein, denn sie soll dem Mieter dazu dienen, zu überprüfen, ob die Umlage angemessen ist. Sie muss innerhalb einer Frist von 12 Monaten, beginnend vom Jahresende des Abrechnungsjahrs, erfolgen. Geht die Betriebskostenabrechnung nicht bis zum 31.12. des auf das Abrechnungsjahr folgenden Jahres beim Mieter ein, kann der Vermieter eventuelle Nachzahlungsansprüche nicht mehr rechtlich geltend machen.

Die Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit einer Nebenkostenabrechnung hat der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung zum Aktenzeichen BGH VIII ZR 93/15, die am 20.01.2016 verkündet worden ist, gelockert. Dem Vermieter einer Wohnanlage wurde gestattet, nicht alle Zwischenschritte einer Berechnung zu dokumentieren, sodass der Mieter, um diese Berechnung prüfen zu können, Einsicht in die zugrundeliegenden Belege nehmen muss. Zuvor hatten die obersten deutschen Zivilrichter in ständiger Rechtsprechung die Ansicht vertreten, dass alle Rechenschritte von der Summe der verbrauchten Gelder bis zur Umlage für den einzelnen Mieter aus der Abrechnung erkennbar sein müssten. Aufgrund der neuen Situation ist die Beauftragung eines Experten, der die Nebenkostenabrechnung prüft, noch wichtiger geworden.

5. Inhaltliche Prüfung

Um eine Nebenkostenabrechnung effektiv überprüfen zu können, benötigt der Mieter Erfahrung und Überblick. Die Hilfe eines Experten zeigt häufige Schwachstellen solcher Berechnungen auf. Die praktische Kenntnis des Wohnumfelds kann allerdings auch eine wichtige Rolle spielen. Bei größeren Wohnanlagen werden manchmal mehrere Gebäude eines Vermieters verwaltet. Falls nicht in allen Gebäuden der gleiche Standard herrscht, muss dies bei der Abrechnung beachtet werden. Fahrstuhlkosten dürfen beispielsweise nur dann umgelegt werden, wenn in dem Gebäude, in dem die eigene Wohnung gelegen ist, ein Fahrstuhl vorhanden ist. Dasselbe gilt für die Kosten der Gartenpflege. Eine Kostenumlage für den Hausmeister setzt voraus, dass ein solcher im Bedarfsfall angesprochen werden kann. Es ist nicht notwendig, dass seine Dienste in der Abrechnungsperiode von jedem Mieter in Anspruch genommen worden sind. Anders ist es, wenn Kosten der Ungezieferbeseitigung in der Nebenkostenabrechnung mit aufgeführt werden. Hier ist der konkrete Befall des eigenen Wohnkomplexes mit Ungeziefer Voraussetzung. Die im Einzelnen aufzuführenden Maßnahmen müssen konkret durchgeführt worden sein. Zur Prüfung steht dem Mieter ein Recht auf Belegeinsicht zu. Der Vermieter oder die von ihm beauftragte Hausverwaltung müssen die Einsichtnahme in Verträge, Rechnungen und Steuerunterlagen nicht nur dem Mieter selbst, sondern auch einem von ihm mitgebrachten Fachmann gestatten.

6. Prüfung der Heizkostenabrechnung

Die wichtigsten Nebenkosten für den Mieter sind die Kosten von Zentralheizung und Warmwasserversorgung. Heizkosten machen meistens den Großteil der Betriebskosten aus. Für die Abrechnung von Heizkosten gelten die Vorschriften der Heizkostenverordnung (HeizKVO). Der Vermieter darf, wenn er die Umlage von Kosten für Heizung und Warmwasserbereitung im Mietvertrag vereinbart hat, den Umlagemaßstab nicht frei wählen. Weil der Mieter die Gelegenheit haben soll, durch das Einsparen von Heizenergie einen spürbaren wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen, muss ein Teil der Heizkosten verbrauchsabhängig berechnet werden. Ein anderer Teil kann nach dem Verhältnis der Wohnflächen zueinander aufgeteilt werden. Auf der Abrechnung werden die Anteile als Verbrauchskostenanteil und als Grundkostenanteil ausgewiesen. Die Heizkostenverordnung sieht vor, dass mindestens 50 % der umgelegten Kosten als Verbrauchskosten berechnet werden müssen.

Hält der Abrechnungsmaßstab der Überprüfung stand, widmet sich der Prüfexperte den Wertangaben. Die Heizkosten setzen sich aus dem Brennstoffverbrauch und den speziellen, mit dem Betrieb einer Zentralheizung und eines Warmwasserbereiters verbundenen Kosten zusammen. Hier gelten aufgrund der Heizkostenverordnung teilweise Sonderregelungen. Im Bereich von Heizung und Warmwasser dürfen beispielsweise die Kosten für das Ablesen von Verbrauchsmessanlagen und für das Erstellen von Abrechnungen, die eine Drittfirma geltend macht, vollständig auf den Mieter umgelegt werden. Hinzu kommen Kosten für speziell von der Heizungsanlage und vom Warmwasserbereiter verbrauchten Strom, für Wartung, Säuberung und Reparaturen.

7. Grundsteuern und Versicherungen

Wenn der Mietvertrag eine entsprechende Klausel enthält, können öffentliche Lasten als Nebenkosten auf die Mieter umgelegt werden. Die bekannteste „öffentliche Last“ ist die jährlich fällige Grundsteuer. Im Zusammenhang mit der Grundsteuerumlage gibt es in der Praxis zwei wiederkehrende Problemstellungen: Zum Einen können die Grundsteuern von der Gemeinde nachträglich erhöht werden. Die Umlage der Differenz für bereits abgerechnete Jahre stößt auf Schwierigkeiten, weil die Nebenkostenabrechnung nur solche Positionen enthalten darf, die in der aktuellen Abrechnungsperiode entstanden sind. Vermieter müssen, wenn eine nachträgliche Grundsteuererhöhung zu erwarten ist, einen ausdrücklichen Vorbehalt der späteren Nachforderung in ihre Abrechnung aufnehmen.

Der zweite praktische Prüfpunkt bei der Umlage von Grundsteuern betrifft die Nutzung des Wohngebäudes. Sind außer Wohneinheiten auch Gewerbeeinheiten vorhanden, steigert die gewerbliche Nutzung den Ertragswert, was zur Erhöhung der Grundsteuer führt. Der Mieter ist nicht dazu verpflichtet, für diese Wertsteigerung eine erhöhte Umlage zu zahlen. Ein Mietrechtsexperte kann darüber beraten, wie die Abrechnung bereinigt werden müsste. Weitere umlagefähige öffentliche Lasten können Beiträge zum Wasser- und Bodenverband sein. Anlieger- und Erschließungsgebühren gehören nicht in die Nebenkostenabrechnung.

Umlagefähig sind neben Grundsteuern auch Versicherungsbeiträge für eine Gebäudeversicherung und eine Haftpflichtversicherung für Immobilieneigentümer. Ist eine Ölheizung vorhanden, ist auch eine Versicherung für den Öltank auf die Mieter umlegbar. Bei einer ausführlichen Überprüfung ist darauf zu achten, dass der Vermieter keine Rechtsschutzversicherungsbeiträge und keine Privatversicherungen mit berechnet.

Nebenkostenabrechnung prüfen lassen ab 64 €

zzgl. 2,00 € Einstellgebühr, inkl. MwSt.

Bereits beantwortete Fragen Bereich Datum Bewertung
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Premium Arbeitsrecht 17.11.2017
Erbe ausschlagen Familienrecht 16.11.2017
Immobilienkaufvertrag prüfen Immobilienrecht 16.11.2017
Arbeitsvertrag prüfen Arbeitsrecht 15.11.2017
Immobilienkaufvertrag prüfen Immobilienrecht 15.11.2017
Immobilienkaufvertrag prüfen Immobilienrecht 15.11.2017
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Pro Arbeitsrecht 15.11.2017
Immobilienkaufvertrag prüfen Immobilienrecht 14.11.2017
Nebenkostenabrechnung prüfen Familienrecht 13.11.2017
Gewerbemietvertrag prüfen Mietrecht 13.11.2017
4,9 von 5 Sterne auf der Grundlage von 2383 Bewertungen Mehr...

Häufige Fragen

Weshalb macht es Sinn meine Nebenkostenabrechnung prüfen zu lassen?

Studien zufolge ist fast jede zweite Nebenkostenabrechnung fehlerhaft. Häufig missachten Vermieter die vom Gesetzgeber gestellten Anforderungen an eine solche Abrechnung. Formelle und materielle Abrechnungsmängel führen dazu, dass Sie als Mieter mit zu hohen und ungerechtfertigten Nachzahlungsbeträgen konfrontiert werden.

Durch eine rechtssichere Prüfung der Nebenkostenabrechnung können Sie möglicherweise erwirken, dass Sie den Nachzahlungsbetrag deutlich kürzen können, ggf. keine Nachzahlung leisten müssen oder sogar zu viel gezahlte Nebenkosten zurückfordern können.

Bei einer Prüfung auf yourXpert erhalten Sie neben der Prüfung und dem Auflisten der Abrechnungsfehler auch Handlungsempfehlungen sowie falls gewünscht ein vorformuliertes Schreiben an Ihren Vermieter.

Durch wen wird die Überprüfung meines Arbeitsvertrags vorgenommen?

Ihre Nebenkostenabrechnung wird von zertifizierten Rechtsanwälten des ZDF-WISO Testsiegers yourXpert vorgenommen. Sie können alle Anwaltsprofile und deren Qualifikationen hier einsehen.

Welche Leistungen enthält die Vertragsprüfung?

Die Nebenkostenabrechnung-Prüfung enthält folgende Leistungen:

  • Prüfung aller formellen Anforderungen des Gesetzgebers an die Abrechnung.
    Ihr Rechtsanwalt überprüft, ob die Abrechnung den gesetzlichen Anforderungen entspricht, so z.B. die Einhaltung der Abrechnungsfrist, korrekte Auflistung und Aufteilung der einzelnen Nebenkostenpositionen, Abrechnungszeitraum etc.
  • Prüfung auf rechnerische Richtigkeit der Abrechnung.
    Ihr Rechtsanwalt überprüft, ob die Abrechnung rechnerisch korrekt durchgeführt wurde. So. z.B. die korrekte prozentuale Aufteilung bei Teilabrechnungen.
  • Prüfung der Umlageschlüssel und deren Anwendung.
    Ihr Rechtsanwalt überprüft die Richtigkeit der angewandten Umlageschlüssel und gleicht diese mit den im Mietvertrag festgelegten Verteilerschlüsseln ab.
  • Prüfung der Umlegbarkeit der Kostenpositionen im Abgleich mit dem Mietvertrag.
    Ihr Rechtsanwalt überprüft die einzelnen Nebenkostenpositionen und deren Umlegbarkeit unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtssprechung. Es wird überprüft, ob die Nebenkostenbeträge in der Abrechnung korrekt aufgelistet sind.
  • Prüfung der Vorauszahlungen und deren korrekte Berücksichtigung
  • Ausführlicher und verständlicher Ergebnisbericht zur Prüfung Ihrer Abrechnung.
    Am Ende der Prüfung erhalten Sie einen umfassenden aber verständlichen Ergebnisbericht mit Hilfe dessen Sie Ihrem Vermieter ggf. vorhandene Abrechnungsmängel nachweisen können. Falls gewünscht erhalten Sie zudem ein vorformuliertes Schreiben eines Anwalts an Ihren Vermieter, sodass Sie ihm gegenüber rechtssicher auftreten können.
  • Sie haben zudem die Möglichkeit Ihrem Anwalt kostenlos Nachfragen zu stellen. So haben Sie auch nach der Prüfung Ihrer Nebenkostenabrechnung noch die Möglichkeit, offene Fragen zu klären.

Welche Unterlagen werden zur Prüfung benötigt und wie kann ich sie fübermittel?

Für die Prüfung wird Ihre aktuelle Nebenkostenabrechnung sowie Ihr Mietvertrag benötigt + ggf. vorliegende Abrechnungsbelege Ihres Vermieters. Die Übermittlung der Unterlagen funktioniert absolut sicher (SSL-verschlüsselt) und völlig unkompliziert über die Upload-Funktion. Hier können Sie Ihre Unterlagen ganz einfach hochladen und können dann direkt von Ihrem Anwalt eingesehen werden.

Was kostet die Arbeitsvertragsprüfung?

  • Prüfung Nebenkostenabrechnung: 64 €
  • Prüfung Nebenkostenabrechnung + Schreiben an Vermieter: 94 €

zzgl. 2,00 € Einstellgebühr, inkl. MwSt.

In manchen Fällen überschreitet eine Anfrage, z.B. aufgrund ihres Umfangs, den Wert des hier angegebenen Festpreises. Dann ist es dem Experten vorbehalten, Ihnen einen neuen Preis vorzuschlagen. Selbstverständlich liegt die Entscheidung, ob Sie das neue Angebot annehmen möchten, bei Ihnen.

Wann kann ich mit einem Prüfbericht rechnen?

Garantiertes Prüfergebnis innerhalb von 24h.

Wer kann meinen Prüfauftrag lesen? Wird meine Anfrage öffentlich sichtbar sein?

Lediglich Sie und Ihr Anwalt können Ihre Anfrage lesen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist Ihre Anfrage zu keiner Zeit öffentlich einsehbar.

Welche Zahlungsmöglichkeiten habe ich?

Auf yourXpert stehen Ihnen alle relevanten Zahlungsweisen zur Verfügung, u.a.:

  • Paypal
  • Sofort
  • Kreditkarte (VISA, MasterCard)
  • Vorkasse

Wie gehe ich nach Erhalt des Prüfungsberichts vor?

Mit den aus dem Prüfungsbericht ersichtlichen Abrechnungsmängeln sollten Sie sich an Ihren Vermieter wenden. Sie erhalten von uns konkrete Handlungsempfehlungen und falls gewünscht ein Schreiben, welches die strittigen Positionen erläutert und Ihnen ein rechtssicheres Auftreten gegenüber Ihrem Vermieter ermöglicht.

Übernimmt meine Rechtsschutzversicherung die Kosten für meine Beratung?

Welche Leistungen von Ihrer Versicherung abgedeckt werden, entnehmen Sie am besten Ihrer Police oder erfragen sie bei Ihrer Versicherung. Hier finden Sie weitere Informationen zur Kostenübernahme durch Ihre Versicherung.

Nebenkostenabrechnung prüfen lassen ab 64 €

zzgl. 2,00 € Einstellgebühr, inkl. MwSt.

Bildnachweis: © fotolia.com – Kaesler Media