E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
Sicherer Server
Mehr Infos
Fragen? 0761 21 609 789-0
Arbeitszeugnis erstellen lassen
yourXpert wurde ausgezeichnet
1. Platz Internetauftritt und Datensicherheit
Online-Beratung
Testsieger
in der
ZDF-Sendung WISO
Im Test: 5 Anbieter
Sendung vom 28.10.2013
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 7.157 Kundenbewertungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten!

» Mehr dazu hier
Zahlungsarten
Zahlungsarten: SOFORT Überweisung, PayPal, VISA, MasterCard
Fragen?
Rufen Sie uns an!
Mo - Fr 9:00 bis 18:00 Uhr:
0761 21 609 789-0

Oder schicken Sie uns eine E-Mail an
kundenservice@yourxpert.de

» Kundenservice / Häufige Fragen
Ab 75 €

Arbeitszeugnis erstellen lassen

Arbeitszeugnis erstellen lassen

Sie möchten ein Arbeitszeugnis für sich selbst oder einen Ihrer Mitarbeiter erstellen? Jedoch fühlen Sie sich überfordert in Bezug auf den Zeugnis-Code, den Bewertungskriterien und welche Note generell den Leistungen entspricht?

Lassen Sie noch heute das Arbeitszeugnis von einem unserer yourXpert-Anwälte erstellen. Gehen Sie sicher, dass das Zeugnis rechtswirksam ist, keine unzulässigen Formulierungen enthalten sind und vermeiden Sie nachträgliche Korrekturen. 

  • Individuell
    Ein Rechtsanwalt gestaltet das Arbeitszeugnis nach Ihren Vorstellungen.

  • Rechtssicher durch Rechtsanwälte
    Vermeiden Sie Fallstricke und Formfehler! Ihr Arbeitszeugnis wird von zertifizierten Anwälten des ZDF-WISO Testsiegers yourXpert erstellt.

  • Umfangreich
    Keine bloße Aneinanderreihung von Satzbausteinen, sondern ein ausführlich und sorgfältig formuliertes aussagekräftiges Arbeitszeugnis.

  • Zeitnahe Erstellung
    Innerhalb von 3 Tagen erhalten Sie Ihr individuell erstelltes Arbeitszeugnis von Ihrem Rechtsanwalt.

  • Persönlicher Ansprechpartner
    Während des Erstellvorgangs ist ein konkreter Ansprechpartner für Sie und Ihre Nachfragen zuständig.

  • Zum Festpreis
    Seien Sie sicher, dass außer dem jeweiligen Paketpreis keine versteckten Nebenkosten für Sie anfallen.

  • Zufriedenheitsgarantie
    Sie sind noch nicht zufrieden mit dem erstellten Arbeitszeugnis? Wir bieten Ihnen die Option der Nachbesserung an. Dabei berücksichtigen wir Ihre Änderungs- oder Ergänzungswünsche.

  • Datensicherheit
    Wir nehmen Datensicherheit ernst. Alle Informationen werden beim Upload mit SSL (Secure Socket Layer) geschützt und wir geben Ihre persönlichen Daten NICHT an Dritte weiter.

Arbeitszeugnis erstellen lassen Premium I Premium II Premium III
Leistungen / Preis inkl. MwSt 75 € 149 € 249 €
individuell erstelltes, persönliches Zeugnis
mit Übermittlung unterschriftsreif und rechtssicher
Nachbesserungen inklusive
Erstellung durch Rechtsanwälte
Anfertigung auf Basis des Informationsbogens mit persönlichen Angaben und der übermittelten Dokumente (z.B. Lebenslauf, Zwischenzeugnis, etc.)
Strukturierter Aufbau mit allen wichtigen Bestandteilen
Berücksichtigung von besonderen Leistungen, Stärken und Schlüsselqualifikationen
Unsere Rechtsanwälte sind echte Experten auf ihrem Gebiet und wissen daher auf welche inhaltlichen Aspekte Personaler insbesondere achten
Erstellte Zeugnisse werden als Word- bzw. PDF-Dokument übermittelt
Kosten für den Auftrag sind gem. §§ 9,19 EStG steuerlich absetzbar
Premium I
Jetzt buchen: 75 €
Premium II
Jetzt buchen: 149 €
Premium III
Jetzt buchen: 249 €
Für Arbeitnehmer und Angestellte ohne Führungsaufgaben, Jobeinsteiger, Auszubildende, Praktikanten Für Arbeitnehmer und Angestellte mit Führungsaufgaben Für Geschäftsführer und Vorstände
zzgl. 2,00€ Einstellgebühr, inkl. MwSt.

So einfach funktioniert's: Arbeitszeugnis erstellen lassen

1. Informationsbogen ausfüllen und weitere Bewertungsunterlagen hochladen

  • z.B. Zwischenzeugnisse, Lebenslauf, etc.

2. Zahlungsmodalität auswählen.

  • Paypal, Sofortüberweisung, Kreditkarte (VISA, Mastercard), Vorkasse

 3. Sichtung der Unterlagen und Erstellung durch einen yourXpert-Anwalt

  • Bearbeitungszeit: 3 Tage, auf Wunsch auch innerhalb von 24h oder 12h möglich

4. Fertigstellung

  • Erhalt des durch den Anwalt erstellten Zeugnisses
  • Bei Bedarf: Möglichkeit der Nachbesserung
Arbeitszeugnis erstellen lassen ab 75 €

zzgl. 2,00 € Einstellgebühr, inkl. MwSt.

Mehr als ein Zeugnis erstellen lassen oder eine Übersetzung nötig?

Sie benötigen eine Übersetzung Ihres Arbeitszeugnisses oder haben ein besonderes Anliegen, das hier nicht aufgeführt ist?

Sie sind ein Unternehmen und möchten mehr als ein Zeugnis professionell von unseren qualifizierten Rechtsanwälten erstellen lassen?

Vorteile für Ihr Unternehmen, wenn Sie sich für ein ausschließliches Anfertigen der Zeugnisse durch unsere Experten entscheiden:

  • Einsparen von Personal und Aufwand
  • ausgezeichnete Professionalität durch unsere qualifizierten Rechtsanwälten
  • geringere Kosten

Dann stellen Sie Ihre Anfrage hier unverbindlich ein und Sie erhalten von unseren Anwälten individuelle Preisangebote:

Angebot unverbindlich einholen

Ratgeber Arbeitszeugnis erstellen lassen

(Lesezeit: ca. 9 Minuten)

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist ein Arbeitszeugnis und wofür wird es benötigt?
  2. Wer hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis?
  3. Welche Arten von Arbeitszeugnissen gibt es?
  4. Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Erstellung?
  5. Was sind wichtige Bestandteile?
  6. Die Bewertung
  7. Fehler und Fallstricke

1. Was ist ein Arbeitszeugnis und wofür wird es benötigt?

Bei einem Arbeitszeugnis, auch Dienstzeugnis genannt, handelt es sich um eine Beurteilung vom Arbeitgeber über die Leistungen und Qualifikationen des Arbeitnehmers. Ausgestellt wird es in der Regel bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Es dient potentiellen neuen Arbeitgebern als Einschätzung und lässt Aussagen über Charakter, Motivation und Arbeitserfolg des Bewerbers zu. Dementsprechend sind Arbeitszeugnisse heutzutage nahezu unverzichtbar bei Bewerbungen. Oft gibt ein Arbeitszeugnis den entscheidenden Ausschlag. Daher wirken sich sowohl das vollständige Fehlen als auch Fehler im Zeugnis negativ zulasten des Bewerbers aus.

2. Wer hat einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis?

Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf Zeugniserteilung gem. § 109 GewO. Allerdings ist auch allen Personen, die arbeitnehmerähnlich arbeiten und aufgrund dieser Abhängigkeitsstellung auf die Beurteilung ihrer Tätigkeit angewiesen sind ein Anspruch auf ein Arbeitszeugnis gegeben – in dem Fall jedoch nach § 630 S.1 BGB. Für Auszubildende leitet sich dieser Anspruch aus § 16 BBiG ab. Leiharbeiter können ein Zeugnis nur von dem verleihenden Arbeitgeber verlangen. Bei Selbstständigen besteht kein Anspruch, da sie weisungsfrei arbeiten und durch die Weisungsfreiheit der seltsame Fall entstehen würde, dass man um eine Beurteilung der frei geleisteten Arbeit bittet. Bei Selbstständigen gibt es daher das Empfehlungsschreiben, bekannt als Referenz.

Generell gilt, dass der Arbeitnehmer das Arbeitszeugnis ausdrücklich verlangen muss. Der Arbeitgeber ist von sich aus nicht verpflichtet ein Zeugnis auszustellen.

3. Welche Arten von Arbeitszeugnissen gibt es?

Zu unterscheiden ist zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Arbeitszeugnis. Bei einem einfachen Zeugnis werden lediglich persönliche Daten, die Dauer und die Art der Tätigkeit aufgeführt. Das qualifizierte Zeugnis hingegen enthält ergänzend eine Bewertung der Qualifikationen, der fachlichen Leistung und des Sozialverhaltens. Bereits nach einem relativ kurzen Beschäftigungszeitraum, also nach wenigen Wochen, kann ein qualifiziertes Zeugnis verlangt werden. Dementsprechend muss dafür aber bereits eine Beurteilung der Fähigkeiten in persönlicher und fachlicher Hinsicht möglich sein. Die Rechtsprechung gesteht dem Arbeitnehmer bezüglich der Art des Arbeitszeugnisses ein Wahlrecht zu. Er kann also entscheiden, welche Art er bevorzugt. Eine Ausnahme besteht, wenn der Arbeitnehmer nur für einen kurzfristigen Zeitraum angestellt war und aus diesem Grund keine ausführliche Bewertung möglich ist.

Empfehlung: Verlangen Sie als Arbeitnehmer ein qualifiziertes Zeugnis!

Außerdem gibt es als weitere Art das Zwischenzeugnis. Dieses wird während eines laufenden Arbeitsverhältnisses ausgestellt. Anders als ein normales Arbeitszeugnis enthält das Zwischenzeugnis lediglich eine Beurteilung bis zum Zeitpunkt der Erstellung. Form und Inhalt gleichen dem Endzeugnis. Der Arbeitnehmer hat entweder per Tarifvertrag oder bei einem triftigen Grund einen Anspruch auf die Erstellung.

Triftige Gründe sind beispielsweise:

  • ein Vorgesetztenwechsel
  • die Versetzung in eine andere Abteilung
  • bei Weiterbildungen
  • vor einer längeren Abwesenheit des Arbeitnehmers (z.B. Elternzeit oder Krankheit)
  • bei der Suche nach einer neuen Stelle

Ein weiterer Grund kann auch ein seit mehreren Jahren bestehendes Arbeitsverhältnis sein, bei dem zwischenzeitlich kein Zwischenzeugnis erstellt wurde. Zwischenzeugnisse bilden unter anderem die Grundlage für das Abschlusszeugnis.

Ein ohne triftigen Grund gefordertes Zwischenzeugnis kann allerdings den Eindruck erwecken, dass der Arbeitnehmer abwandern will und daher möglicherweise mit Benachteiligungen im Unternehmen rechnen muss. Zudem stehen Personaler aktuellen Zwischenzeugnissen mitunter kritisch gegenüber, da weniger beliebte Arbeitnehmer von ihrem derzeitigen Arbeitgeber auch nur fortgelobt werden könnten. Es wird daher empfohlen, immer den Ausstellungsgrund für das Zeugnis zu nennen.

Zu beachten ist, dass das Zwischenzeugnis eine bindende Wirkung ausübt. Der Arbeitgeber kann nicht für den Arbeitnehmer nachteilig von der im Zwischenzeugnis getroffenen Bewertung abweichen. Jedoch besteht kein Anspruch des Arbeitnehmers, dass der Arbeitgeber die exakten Formulierungen aus dem Zwischenzeugnis übernimmt. Lediglich wenn das spätere schlechte Verhalten und die Leistungen eine Anpassung erfordern, ist eine Änderung der Bewertung möglich.

Von einem vorläufigen Zeugnis spricht man, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses, aber nachdem die Kündigung vorgenommen wurde, ein Zeugnis ausstellt. Dieses können Sie für Ihre Bewerbungsunterlagen nutzen. Es wird am letzten Arbeitstag dann vom einem Schlusszeugnis, also dem abschließenden, finalen Zeugnis, ersetzt. Genau wie beim Zwischenzeugnis ist es nicht gestattet, dass sich das Schlusszeugnis mit Ausnahme besonderer Umstände negativ vom vorläufigen Zeugnis unterscheidet.

4. Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Erstellung?

Der Anspruch auf ein sogenanntes Endzeugnis besteht erst bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses (§ 109 GewO, § 630 BGB), also spätestens nachdem die Kündigungsfrist abgelaufen ist. Zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Kündigung ausgesprochen wurde und dem Ablauf der Kündigungsfrist, wird dem Arbeitnehmer ein vorläufiges Zeugnis ausgehändigt. Statt der früher geltenden 30 Jahre, die der Arbeitnehmer einen Anspruch hatte, besteht heute grundsätzlich eine 3-Jahres-Frist. Die Verjährung des Anspruchs auf die Zeugniserstellung ergibt sich aus § 109 GewO i.V.m. §§ 199, 195 BGB. Demnach beginnt die Verjährungsfrist mit Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Diese Frist ist allerdings durch die Rechtsprechung unter Umständen verringert, beispielsweise wenn der Arbeitnehmer den Anspruch erst lange nach der Beendigung den Anspruch geltend macht und der Arbeitgeber ein schützenswertes Vertrauen auf die Nichtgeltendmachung aufgebaut oder der Arbeitgeber keine nennenswerten Erinnerungen mehr an den Arbeitnehmer hat.

Manche Arbeitsverträge enthalten zudem auch Ausschlussfristen. Ein Beispiel dafür ist: „Ansprüche aus dem Anstellungsverhältnis müssen innerhalb eines Monats nach Fälligkeit schriftlich geltend gemacht werden, andernfalls sind sie verwirkt." Diese Klausel besagt, dass der Arbeitnehmer innerhalb eines Monats seine Ansprüche geltend machen muss, da diese ansonsten erlöschen. Dazu gehört auch der Zeugniserstellungsanspruch.

Zu beachten ist, dass einfache Zeugnisse grundsätzlich so lange verlangt werden können, wie sich die betreffenden und benötigten Unterlagen noch im Unternehmen befinden. Die qualifizierten Zeugnisse hingegen unterliegen der Frist beziehungsweise den Ausschlussfristen.

Empfehlenswert ist die Beantragung des Zeugnisses entweder vor oder direkt nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Anderenfalls läuft der Arbeitnehmer Gefahr, dass sich der Arbeitgeber nicht mehr genauestens an ihn zurückerinnern kann.

5. Was gehört in ein Arbeitszeugnis/wichtige Bestandteile/Anforderungen

Es gibt drei Grundsätze, die bei der Erstellung unbedingt zu beachten sind. Das Zeugnis muss wohlwollend, der Wahrheit entsprechend und vollständig formuliert werden. Der Arbeitgeber darf also keine offensichtlich negativen Bemerkungen schreiben. Jedoch hat die Wahrheitspflicht Vorrang vor der Wohlwollenspflicht. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber nicht die Verpflichtung hat zu lügen und insbesondere grobes Fehlverhalten des Arbeitnehmers erwähnen muss. Hält er sich nicht an die Wahrheitspflicht, könnte er dem potentiellen neuen Arbeitgeber schaden und sich mit einer Schadensersatzklage konfrontiert sehen.

Die Wohlwollenspflicht hat zur Folge, dass Arbeitgeber häufig versteckte Aussagen einbauen. Oft wird auch vom sogenannten Zeugnis-Code gesprochen. Dadurch lassen sich Arbeitszeugnisse auf den ersten Eindruck schön und vielversprechend lesen. Jedoch haben viele der löblich klingenden Formulierungen in Wahrheit eine ganz andere Bedeutung.

Arbeitszeugnisse bestehen heutzutage aus einem gebräuchlichen, inzwischen weitestgehend standardisierten Aufbau. Eine abweichende Struktur kann unter Umständen eine Abwertung bedeuten. Zudem lässt eine deutliche Abänderung des Aufbaus auf wenig Fachwissen bei der Erstellung schließen. Folgende Bestandteile gehören auf jeden Fall in das Zeugnis:

1) Überschrift und Einleitung

  • Bezeichnung der Zeugnisart
  • Personalien des Arbeitnehmers
  • Dauer des Arbeitsverhältnisses

2) Positions- und Aufgabenbeschreibung

  • Benennung aller wesentlicher Tätigkeiten
  • Kompetenzen, Verantwortung
  • hierarchische Position
  • Entwicklung im Unternehmen

3) Leistungsbeurteilung

  • Arbeitsbereitschaft, Motivation (Wollen)
    Fleiß, Engagement, Einsatzbereitschaft, Zielstrebigkeit, Pflichtbewusstsein, Mehrarbeit

  • Arbeitsbefähigung (Können)
    Auffassungsgabe, Denkvermögen, Ausdauer, Belastbarkeit

  • Fachwissen, Weiterbildungen
    Umfang, Aktualität, Anwendung, Nutzen, Bildungserfolg, Eigeninitiative

  • Arbeitsweise und Arbeitsstil
    Sorgfalt, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit, Planung

  • Arbeitserfolg, Ergebnisse
    Produktivität, Qualität, Umsatz, Zielerreichung, Termintreue

  • konkrete herausragende Erfolge

  • Führungsumstände und Führungsleistung
    Führungsstil, Zahl und Art der Mitarbeiter, Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitsatmosphäre

  • zusammenfassende Beurteilung der Gesamtleistung

4) Beurteilung des sozialen Verhaltens

  • Verhalten zu Vorgesetzten und Kollegen
    Teamfähigkeit, Wertschätzung, Beliebtheit, Vorbildlichkeit, Anerkennung

  • Verhalten zu Externen (z.B. Kunden, Geschäftspartnern)
    Kundenorientierung, Kontaktfähigkeit, Verhandlungsstärke, Auftreten, Kundenzufriedenheit

  • Soziale Kompetenz
    Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Diskretion, Kompromissfähigkeit, Integrität

5) Beendigungsformel

  • Gründe für Zeugnisausstellung
  • Warum der Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt und auf wessen Initiative
    → auf eigenen Wunsch des Arbeitnehmers
    → Beendigung nach vorher festgelegten Zeitraum oder Zweck
    → betriebsbedingt durch den Arbeitgeber
    → im beiderseitigen Einvernehmen mit Aufhebungsvertrag und möglicherweise Abfindung)
  • Handelt es sich um ein Zwischenzeugnis, steht hier der der Grund für die Ausstellung.

6) Dankes- und Bedauernsformel

  • ohne Bedauernsformel bei Zwischenzeugnis

7) Zukunftswünsche

  • Zukunfts- und Erfolgswünsche

Der Schlusssatz, bestehend aus Dank, Bedauern über das Ausscheiden und Erfolgswünschen, ist optional. Nach Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts besteht kein Anspruch darauf. Ein Fehlen wird allerdings häufig negativ ausgelegt.

8) Ausstellungsort, -datum und Unterschrift

  • zusätzlich zum Namen des Unterschreibenden seine Position und Rechtsstellung
  • Angabe der Geschäftsadresse und -telefonnummer für Rückfragen des neuen Arbeitgebers

Form des Arbeitszeugnisses:

  • mit dem PC oder maschinenschriftlich erstellt
  • auf für die Geschäftskorrespondenz üblichem Papier gedruckt; alternativ auf einem weißen Blatt mit voller Firmenbezeichnung, Rechtsform, derzeitige Anschrift
  • auf qualitativ gutem weißen Papier
  • Unterzeichnung vom Arbeitgeber bzw. von dessen Vertreter (auf jeden Fall ein ranghöherer Mitarbeiter; bei leitenden, der Geschäftsführung unterstellten Angestellten, muss die Unterzeichnung durch ein Mitglied der Geschäftsführung erfolgen). In jedem Fall muss es ein zur Unterzeichnung berechtigter Vorgesetzter sein.

6. Die Bewertung

Viele der Aussagen in einem Arbeitszeugnis sind in das klassische Notensystem zu übertragen.

  • 1 sehr gut
  • 2 gut
  • 3 befriedigend
  • 4 ausreichend
  • 5 mangelhafte
  • 6 ungenügend

Ausgegangen wird zunächst von der Note 3, also die Bewertung für eine durchschnittliche Arbeitsleistung. Hat der Arbeitnehmer in seinen Augen eine bessere Beurteilung verdient, liegt es in seiner Verantwortung dies zu beweisen. Für solche Beweissituationen sind Zwischenzeugnisse von Vorteil, da sie die zwischenzeitliche Bewertung dokumentieren. Andersherum, also bei einer Benotung schlechter als 3, ist es die Aufgabe des Arbeitgebers dies zu belegen.

Ein Beispiel für die Abstufung nach Noten:

  • Note 1 Er/Sie überzeugte stets durch seine/ihre sehr hohe Zuverlässigkeit.
  • Note 2 Er/Sie arbeitet stets zuverlässig und genau.
  • Note 3 Er/Sie war stets zuverlässig und genau.
  • Note 4 Er/Sie erwies sich in entscheidenden Situationen als zuverlässig.
  • Note 5 Er/Sie zeichnete sich durch seine/ihre Zuverlässigkeit in einigen Situationen aus.
  • Note 6 Er/Sie war um ein zuverlässiges Vorgehen immer sehr bemüht.

7. Fehler und Fallstricke

Bei der Erstellung eines Arbeitszeugnisses lauern viele potenzielle Fehler und Fallstricke. Während einige davon offensichtlich erscheinen, fallen andere einem ungeübten Betrachter möglicherweise nicht einmal auf.

Inhaltliche Fehler:

Beredetes Schweigen

Entscheidende Aussagen werden einfach weggelassen. Oft drücken Arbeitgeber damit versteckt ihr Missfallen über die Leistung des Arbeitnehmers aus. Auch Bemerkungen, die schlicht vergessen wurden aufzuführen, werden negativ gewertet. Es sollte daher genauestens kontrolliert werden, ob alle wichtigen und entscheidenden Punkte enthalten sind.

Widersprüchlichkeit

Der Zeugnistext selbst lässt sich sehr wohlwollend und lobend lesen, aber auf einen Schlusssatz wurde verzichtet. Dadurch hebt sich die positive Wirkung des Zeugnisses wieder auf. Ein Widerspruch kann auch durch stark von einander abweichende Einzelnoten erzeugt werden. Grundsätzlich sollten die Einzelnoten auch mit der Gesamtnote übereinstimmen.

Unglaubwürdigkeit durch zu viel Lob

Zu vermeiden sind Formulierungen im Superlativ. Bei zu viel Lob gehen Personaler oft von einem Gefälligkeitszeugnis aus, meist verbunden mit einer unfreiwilligen Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Das Zeugnis darf also nicht an Glaubwürdigkeit einbüßen.

Erwähnen von Selbstverständlichkeiten

Das Aufführen von Selbstverständlichkeiten im Zeugnis bewirkt generell Skepsis. Selbstverständliche Aufgaben und vorausgesetzte Fähigkeiten (z.B. Pünktlichkeit, Ehrlichkeit) sollten nicht explizit erwähnt werden.

Änderung der Reihenfolge

Zum einen kann eine Abweichung vom Standard-Aufbau einen negativen Eindruck bewirken, aber auch die Umstellung einer häufig verwendeten Formulierung. Ein bekanntes Beispiel dafür ist: „Ihr Verhalten gegenüber Kunden, Kollegen und Vorgesetzten war stets einwandfrei“. Damit wird das Verhalten des Arbeitnehmers gegenüber seiner Vorgesetzten bemängelt. Korrekt würde es heißen: „Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war stets einwandfrei“.

Häufige Passivformulierungen

Eine vermehrte Verwendung von Passivformulierungen hat eine abwertende Wirkung. Infolgedessen erscheint der Arbeitnehmer inaktiver und unselbstständiger. Statt „Herr Müller wurde eingesetzt…/ Frau Schulz wurde beauftragt...“ ist „Herr Müller war tätig…/ Frau Schulz war verantwortlich...“ zu bevorzugen.

Das Zeugnis darf grundsätzlich nur wahre Tatsachen enthalten. Jedoch gibt es Angaben, die in kein Arbeitszeugnis gehören.

Beispiele dafür sind:

  • Alkohol und Drogen
  • Gesundheitszustand
  • Schwangerschaft/Mutterschutz/Elternzeit
  • Gewerkschaftsmitgliedschaft
  • Betriebsrat
  • Gehalt
  • Abmahnungen
  • Verlust des Führerscheins
  • Angaben über das Privatleben

Selbst offensichtlich erkennbare Fehler tauchen dennoch in Arbeitszeugnissen auf. Folgende formale Fehler dürfen in keinem Arbeitszeugnis zu finden sein:

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • handschriftlich geschriebenes Arbeitszeugnis
  • äußere Mängel (wie Flecken, Radierungen, Textverbesserungen, Durchstreichungen, u. Ä.)
  • Verwendung von Sonderzeichen
  • per E-Mail, Fax, Telegramm zugesendet
Arbeitszeugnis erstellen lassen ab 75 €

zzgl. 2,00 € Einstellgebühr, inkl. MwSt.

Bereits beantwortete Fragen Bereich Datum Bewertung Einsatz
Arbeitsvertrag prüfen Arbeitsrecht 18.08.2017
84 €
Mietvertrag prüfen Vertragsrecht 18.08.2017
109 €
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Pro Arbeitsrecht 18.08.2017
39 €
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Premium Vertragsrecht 17.08.2017
64 €
Bauvertrag prüfen Baurecht 16.08.2017
149 €
Immobilienkaufvertrag prüfen Immobilienrecht 16.08.2017
149 €
Immobilienkaufvertrag prüfen Immobilienrecht 16.08.2017
149 €
Bauvertrag prüfen Vertragsrecht 16.08.2017
149 €
Immobilienkaufvertrag prüfen Immobilienrecht 16.08.2017
149 €
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Pro Familienrecht 15.08.2017
39 €
4,9 von 5 Sterne auf der Grundlage von 2036 Bewertungen Mehr...

Häufige Fragen

Warum sollte ich mein Arbeitszeugnis von einem Anwalt erstellen lassen?

Arbeitszeugnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl und Entscheidung für neue Arbeitnehmer. Mitunter entstehen unbeabsichtigte negative Aussagen durch fehlendes Wissen über die Erstellung von Arbeitszeugnissen. Möglich ist auch, dass der Arbeitgeber glaubt, eine positive und lobende Bewertung zu verfassen, sich aber über die wahre Bedeutung nicht bewusst ist beziehungsweise eine Aussage diesen Inhalts überhaupt nicht abgeben wollte. Die sich daraus ergebenden Nachteile trägt der Arbeitnehmer alleine. Allerdings entstehen dem Arbeitgeber unter Umständen Schadenersatzklagen von Seiten des Arbeitnehmers. Umso wichtiger ist es daher ein Zeugnis zu erstellen, das den wirklichen Leistungen des Arbeitnehmers entspricht, keine versteckten Bewertungen enthält und rechtswirksam ist. 

Welche Vorteile hat die Erstellung durch einen Anwalt gegenüber der Erstellung mit einem Arbeitszeugnis-Generator?

Generatoren erstellen die Arbeitszeugnisse aus aneinandergereihten, vorgefertigten Textbausteinen. Die Resultate sind schnell angefertigte, jedoch oftmals unpersönliche, einander stark ähnelnde Zeugnisse. Personaler erkennen solche durch einen Generator anfertigte Bewertungen häufig auf den ersten Blick. Bei ihnen wird dadurch der Eindruck geweckt, der Arbeitnehmer war dem ehemaligen Arbeitgeber nicht wichtig genug, um ein professionelles Zeugnis zu schreiben. Durch die Erstellung durch unsere yourXpert-Experten gehen Sie sicher, dass Sie wirklich ein individuelles, ausschließlich für Sie erstelltes und Ihren Leistungen und Ihrem Verhalten gerecht werdendes Arbeitszeugnis erhalten.

Welche Leistungen enthält das Erstellen meines Arbeitszeugnis?

Abhängig von der ausgeübten beruflichen Position des Arbeitnehmers wählen Sie eines unserer drei Premium-Pakete. Diese gleichen sich von den Leistungen her. Eine detaillierte Leistungsbeschreibung finden Sie hier.

Einer unserer yourXpert-Anwälte erstellt ein auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Daten ein persönliches und individuelles Arbeitszeugnis, das mit Vollendung rechtswirksam und unterschriftsreif ist. Sie haben die Möglichkeit der kostenlos Nachbesserung, sodass Sie am Ende ein zu 100% zufriedenstellendes Zeugnis in den Händen halten.

Welche Dokumente/Informationen benötigt mein Anwalt für eine sachgerechte und ausführliche Erstellung? Wie kann ich diese übermitteln?

Für die Erstellung benötigt der Rechtsanwalt den von Ihnen ausgefüllten Informationsbogen, in den Sie persönliche Daten und Angaben zum Arbeitsverhältnis eintragen. Den Informationsbogen füllen Sie direkt auf unserer Seite aus und dieser ist im Anschluss direkt und ausschließlich für den zuständigen Anwalt einsehbar. Zusätzlich laden Sie weitere Unterlagen, wie Zwischenzeugnisse und Lebenslauf, hoch. Die Übermittlung der Unterlagen funktioniert absolut sicher (SSL-verschlüsselt) und völlig unkompliziert über die Upload-Funktion.

Was kostet die Erstellung meines Arbeitszeugnisses?

Die Kosten sind in Abhängigkeit des von Ihnen ausgewählten Premium-Pakets:

  • Premium I 75€
  • Premium II 149€
  • Premium III 249€

Alle Preise zzgl. 2,00€ Einstellgebühren, inkl. MwSt.

In dringenden Fällen ist durch einen Aufpreis eine Beantwortung innerhalb von 12h oder 4h möglich.

Wann kann ich mit einem Ergebnis rechnen?

Sie erhalten das erstellte Arbeitszeugnis garantiert innerhalb von 3 Tagen. Bei Bedarf erhalten Sie das Zeugnis gegen Aufpreis auch innerhalb 24h oder 12h.

Ist das Arbeitszeugnis wirksam, sobald ich es ausdrucke?

Sobald Ihnen der Anwalt das erstellte Zeugnis zusendet, ist dieses unterschriftsreif und rechtswirksam. Sie können es sofort ausdrucken und Ihrem Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber vorlegen.

Was bedeutet die Option Nachbesserung?

Trotz der intensiven Auseinandersetzung und Bearbeitung Ihres Anliegens kann es natürlich trotzdem dazu kommen, dass Sie mit dem Endergebnis noch nicht ganz zufrieden sind. Die Option Nachbesserung gibt Ihnen die Möglichkeit, Änderungswünsche umzusetzen, bis Sie vollständig zufrieden sind. Kontaktieren Sie dazu den für Sie zuständigen Anwalt und in Absprache erhalten Sie dann in Kürze das angepasste Dokument.

Was tun, wenn meine Jobposition in keines der angebotenen Pakete einordnen lässt? Was tun, wenn ich eine Übersetzung eines Arbeitszeugnisses benötige?

Sie finden Ihr Anliegen in den oben stehenden drei Paketen nicht wieder? Es besteht die Möglichkeit ein unverbindliches Angebot unserer Experten einzuholen.

Wer kann meine Anfrage bzw. meine Dokumente lesen? Wird meine Anfrage öffentlich sichtbar sein?

Lediglich Sie und Ihr Anwalt können die Dokumente lesen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist Ihre Anfrage zu keiner Zeit öffentlich einsehbar. 


Welche Zahlungsmöglichkeiten habe ich?

Auf yourXpert stehen Ihnen alle relevanten Zahlungsweisen zur Verfügung:

  • Paypal
  • Sofortüberweisung
  • Kreditkarte (VISA, MasterCard)
  • Vorauskasse

Übernimmt meine Rechtsschutzversicherung die Kosten für das Erstellen?

Welche Leistungen von Ihrer Versicherung abgedeckt werden, entnehmen Sie am besten Ihrer Police oder erfragen sie bei Ihrer Versicherung. Hier finden Sie weitere Informationen zur Kostenübernahme durch Ihre Versicherung.

Arbeitszeugnis erstellen lassen ab 75 €

zzgl. 2,00 € Einstellgebühr, inkl. MwSt.

Bildnachweis: © Ben - Fotolia.com