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Existenzgründung Kredit

| Preis: 55 € | Existenzgründung
Beantwortet von Rechtsanwalt Marcus Schröter

Sehr geehrter Herr Schröter,

mein Kollege und ich haben für den Kfw Startgeldkredit für unseren Startup bei der Commerzbank beantragt. Unsere Firma ist noch nicht gegründet.

Wir haben zwei Möglichkeiten um den Kredit zu beantragen:

1. Entweder gründen wir erstmal die GmbH, um dann den Kredit im Namen der GmbH zu beantragen. Wir müssen denn erstmal den Gesellschaftsvertrag beim Notar unterschreiben und beurkunden lassen.
2. Oder den Kfw Startgeldkredit privat zu beantragen, bzw. jeder von uns beantragt den halben Kreditbetrag durch seinen Namen.

Die Bank hat uns gesagt, dass wir mit dem Steuerberater erstmal das Vorgehen abstimmen sollen, um zu wissen, welche Möglichkeit für uns rechtlich und steuerlich sicher und besser sein?

Business Plan und Finanzierungsplan wurden schon an die Bank eingereicht. Die Kreditsumme beträgt 64.000 Euro.

Für weitere Fragen melden Sie sich sehr gerne jederzeit bei mir.

Mit freundlichen Grüßen
Oussama Benmahmoud


Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Verlängerung der Bearbeitungszeit.

Ihre Anfrage beantworte ich nachfolgend:

1. Die Beantragung des Startgeldkredites durch die GmbH oder eine andere Gesellschaftsform ist sicherlich für die steuerliche Geltendmachung die einfachere Variante. Das Darlehen wird durch die GmbH beantragt. Die Zinszahlungen erfolgen durch die Gesellschaft. Buchhalterisch ist dies aus meiner Sicht keine Besonderheit auch, wenn Sie persönlich für das Darlehen gegenüber der Kfw haften sollten.

2. Die andere Möglichkeit ist, dass Sie das Darlehen ausschließlich als Privatpersonen aber für eine gewerbliche Tätigkeit beantragen. Der Darlehensbetrag wird dann Ihnen bewilligt und auch an Sie ausgezahlt. Um das Darlehen dann in die GmbH einfließen zu lassen, können Sie der GmbH entweder auch ein Darlehen gewähren oder den gewährten Betrag der Kfw als Eigenkapital einbringen. Steuerlich wäre sicherlich die Einbringung des Kfw Kredites in Form eines Gesellschafterdarlehens vorteilhafter.

Sie müssen dann mit der GmbH ein Gesellschafterdarlehen schließen mit dem Sie die aufgenommenen Mittel in die GmbH einbringen. Idealerweise entspricht die Verzinsung des Gesellschafterdarlehens auch der Verzinsung des Kfw Darlehens, so dass es sich bei Ihnen privat um durchlaufende Zinseinnahme und Zinsausgaben handelt und nicht zu einem Zinsgewinn führt.

Der zusätzliche Aufwand besteht hier in dem Gesellschafterdarlehensvertrag den Sie mit der GmbH dann abschließen müssten.

Zudem haften Sie hier persönliche für das Kfw Darlehen, auch wenn die GmbH die Annuitäten des Gesellschafterdarlehens nicht mehr bedienen kann. Die Haftungsfrage wäre aber zu vernachlässigen, wenn Sie bei einem Kfw Darlehen direkt an die GmbH auch die persönliche Haftung übernehmen sollten.

Besteht die Kfw bei der Darlehensvergabe an die GmbH nicht auf eine persönliche Haftungsübernahme, sollten Sie jedenfalls die Variante 1 nehmen und die Kreditaufnahme durch die GmbH bevorzugen. Denn sollte die GmbH nicht mehr zahlungsfähig sein, haften Sie nicht persönliche für die Darlehensrückzahlung, was bei einer privaten Kreditaufnahme der Fall wäre.

3. Schließlich bestünde die Möglichkeit zunächst mit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechtes zu beginnen, bei der das Gründungsprocedere einfacher ist als bei einer GmbH. Auch sind die Anforderung an den Jahresabschluss nicht derart streng wie bei einer GmbH. Dies könnte dann in einer OHG und schließlich in eine GmbH umgewandelt werden.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen ersten Einblick geben und stehe bei Nachfragen gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter

Rechtsanwalt

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