E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
  • Kostenlos registrieren
  • Hilfe & Service
Kostenlose Anfrage
Zurück zu allen Antworten

yourXpert:
(Rechtsanwältin)


zertifiziert
Dieser Experte hat seine Qualifikation nachgewiesen und ist von uns zertifiziert!

"Unsere bundesweit agierende Kanzlei stellt die außergerichtliche Einigung in den Vordergrund. Von A wie Abmahnung bis Z wie Zwangsvollstreckung suchen wir die für Sie sinnvollste und kostengünstigste Lösung – Testen Sie uns. "
yourXpert wurde ausgezeichnet
1. Platz Internetauftritt und Datensicherheit
Online-Beratung
Testsieger
in der
ZDF-Sendung WISO
Im Test: 5 Anbieter
Sendung vom 28.10.2013
Online-Rechtsberatung
Branchengewinner
"Erlebter Kundenservice"
DIE WELT
Service-Champions 2017
Im Test: 8 Anbieter
Veröffentl. in DIE WELT, 19.10.17
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 13.900 Bewertungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten:
4,8 / 5,0
sehr gut
» Mehr dazu hier

Arbeitsrecht

| Preis: 47 € | Arbeitsrecht
Beantwortet von Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle in unter 1 Stunde

Mitarbeiterin ist seit 12.10.2015 bei einer GmbH mit durchschnittlich 15 Mitarbeitern beschäftigt. Diese GmbH hat einen befristeten Auftrag in Deutschland. Es kann sein, dass die Firma zum 28.02.2019 den Auftrag verliert und die Firma aufgelöst wird. Die Mitarbeiterin hat allerdings einen befristeten Vertrag nach § 14 Abs 2 a Teilzeit und Befristungsgesetz befristet auf -versehentlich- 48 Monate, d.h. bis 12.10.2019.

Frage: Hat die Mitarbeiterin in diesem Fall eine realistische Chance auf Abfindung.

(Bruttogehalt 1.200 Euro, Teilzeit)


Sehr geehrter Damen und Herren,

wenn die Mitarbeitein einen befristeten Arbeitsvertrag bis zum 10.12.2019 hat, hat sie bis zu diesem Datum den vertraglich vereinbarten Vergütungsanspruch.

Eine vorherige ordentliche (betriebsbedingte) Kündigung ist bei einer wirksamen Befristung nicht möglich, es sei denn, die Kündigungsmöglichkeit wurde beiderseits ausdrücklich im Vertrag vereinbart.

Dass das Projekt ggfs. früher entfällt, ändert daran nichts (Ausnahme unten), da es allein das unternehmerische Risiko darstellt.

Hat also der Arbeitgeber keine Arbeit, bietet der Arbeitnehmer seine Arbeitskraft an (davon wird auszugehen sein), müsste sogar der vertragliche Vergütungsanspruch bis zur Beendigung der Befristung weitergezahlt werden.


Es ist daher weniger eine Frage der Abfindung als der Vergütung.


 

Das würde sich nur dann ändern, wenn der Arbeitsvertrag auch an das Projekt ausdrücklich gebunden worden ist, was ich mir allerdings kaum vorstellen kann. Gleichwohl wäre das noch anhand des Vertrages zu überprüfen.

Eine vorzeitige (vor dem 12.10.2019) ausgesprochene Kündigung würde daher einen Vergütungsanspruch, aber auch hilfsweise eine "Abfindung" auslösen.

Hier sollten Sie daher einen Aufhebungsvertrag als Alternative versuchen.

Für Rückfragen stehe ich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

War diese Antwort hilfreich?

Sie haben eine Frage? Holen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich Angebote unserer Experten ein!

Nach dem Einstellen Ihrer Frage erhalten Sie individuelle Preisangebote unserer Experten, aus welchen Sie einfach das für Sie passende Angebot auswählen können!

Unsere Experten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung. Stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Hier kostenlos und unverbindlich Angebote einholen!

Ähnliche Fragen