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Erbrecht, Pflichtteilsanspruch einer damals geschenkten Immobilie

| Preis: 33 € | Erbrecht
Beantwortet von Rechtsanwältin Silvana Grass

Sehr geehrte Frau Grass,
mein Vater ist am 20.04.2019 verstorben. Ich bin Alleinerbin, meine Schwester ist Pflichtteilsberechtigt und hat einen sehr scharfen Anwalt.

Frage:
Im Januar 2016 hat mir mein Vater eine Wohnung geschenkt, (fällt also noch in die 10 Jahres Frist) die ich in Eigenregie und mit Handwerksunternehmen komplett entkernt und renoviert habe. Die Wohnung ist vermietet.

Muss ich die Wohnung jetzt, wie vom Gegenanwalt gefordert, durch einen Sachverständigen Gutachter bewerten lassen, oder ist hier der damalige Schenkungswert, wo auch Schenkungssteuern bezahlt wurden ausreichend?
(Inzwischen sind die Immobilienpreise gestiegen und die neu renovierte Wohnung ist mehr wert)

Vielen Dank für eine kurze Rückinformation im Voraus.
Freundliche Grüße,
Stephanie Frebel


Sehr geehrte Ratsuchende,

zunächst möchte ich Ihnen meine aufrichtige Anteilnahme aussprechen.

Wenn der Wert der Immobilie streitig ist, dann wird man leider nicht umhinkommen, und muss die Immobilie bewerten lassen. Fraglich ist aber, welcher Wert zugrunde gelegt werden muss. Entweder der Wert zum Zeitpunkt der Schenkung oder der Wert zum Zeitpunkt des Erbfalles.

Hier gilt grundsätzlich das sog. Niederstwertprinzip. Dies bedeutet, dass immer der niedrigere Wert für die Berechnung des Pflichtteilsergänzungsanspruchs zugrunde gelegt wird. Es wird also zunächst der Wert zum Zeitpunkt der Schenkung, hier ist der Tag der Eintragung im Grundbuch, ermittelt. Anschließend wird der Wert auf den Tag des Erbfalles indexiert. Ähnliches erfolgt in Bezug auf die Immobilie im Zeitpunkt des Erbfalles, Beide Werte werden gegenübergestellt und der niedrigere der beiden Werte ist letztlich maßgeblich. Dies wäre bei Ihnen nach Ihren Angaben demnach der Wert zum Zeitpunkt der Schenkung.

Ich hoffe, Ihnen verständlich die Rechtslage erörtert zu haben. Sollten sich dennoch Ihrerseits Rückfragen ergeben, nehmen Sie bitte Kontakt auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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