E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
  • Kostenlos registrieren
  • Hilfe & Service
Kostenlose Anfrage
Zurück zu allen Antworten

yourXpert:
(Rechtsanwalt)
Termin?




zertifiziert
Dieser Experte hat seine Qualifikation nachgewiesen und ist von uns zertifiziert!

Geld-Zurück-Garantie
Geld-Zurück-Garantie: Dieser Experte bietet Ihnen für X-Mails eine Geld-zurück-Garantie: War die Beratung inhaltlich nicht korrekt, erhalten Sie Ihr Geld zurück!
"Als Mandant stehen Sie mit Ihrem Rechtsproblem immer an erster Stelle. Auf dieser Grundlage berate ich Sie juristisch fundiert, interessengerecht, wirtschaftliche Gesichtspunkte nicht außer Acht lassend."
yourXpert wurde ausgezeichnet
1. Platz Internetauftritt und Datensicherheit
Online-Beratung
Testsieger
in der
ZDF-Sendung WISO
Im Test: 5 Anbieter
Sendung vom 28.10.2013
Online-Rechtsberatung
Branchengewinner
"Erlebter Kundenservice"
DIE WELT
Service-Champions 2017
Im Test: 8 Anbieter
Veröffentl. in DIE WELT, 19.10.17
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 13.659 Bewertungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten:
4,8 / 5,0
sehr gut
» Mehr dazu hier

SCHULDEN

| Preis: 59 € | Zivilrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt Karlheinz Roth

Sehr geehrter Herr,

Guten Tag. Einer meiner Vereinkollegen hat 1000€ von mir November 2017 geliehen aber bisher nichts zurückgezahlt, obwohl ich ihm mehrfach drauf angesprochen habe.
Was kann ich da machen?

Gruss
Herr T.


Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Sie haben insoweit einen Darlehensvertrag geschlossen. Ob dies schriftlich erfolgt ist, blieb allerdings offen.

Durch den Darlehensvertrag wird der Darlehensgeber nach § 488 Absatz 1 BGB verpflichtet, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe zur Verfügung zu stellen. Der Darlehensnehmer ist verpflichtet, einen geschuldeten Zins zu zahlen und bei Fälligkeit das zur Verfügung gestellte Darlehen zurückzuzahlen.

§ 488 Absatz 3 BGB regelt dann den Fall, wenn für die Rückzahlung des Darlehens eine Zeit nicht bestimmt worden ist. In einem solchen Fall hängt dann die Fälligkeit davon ab, dass der Darlehensgeber oder der Darlehensnehmer kündigt, wobei die Kündigungsfrist drei Monate beträgt.

Mangels anderslautender Sachverhaltsangaben gehe ich davon aus, dass eine Zeit für die Rückzahlung des Darlehens nicht bestimmt worden ist.

Als Darlehensgeber müssen Sie dann, um das Darlehen fällig zu stellen, den Darlehensvertrag mit der o.g. Kündigungsfrist kündigen. Ab Zugang der Kündigung ist sie unwiderruflich, weil es sich um eine einseitig empfangsbedürftige Willenserklärung handelt.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.

Einer positiven Bewertung sehe ich entgehen.

Gerne höre ich von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Karlheinz Roth

- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

War diese Antwort hilfreich?

Sie haben eine Frage? Holen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich Angebote unserer Experten ein!

Nach dem Einstellen Ihrer Frage erhalten Sie individuelle Preisangebote unserer Experten, aus welchen Sie einfach das für Sie passende Angebot auswählen können!

Unsere Experten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung. Stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Hier kostenlos und unverbindlich Angebote einholen!

Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare
Kunde
19.01.2019 11:28 Uhr
Alle Vereinbarungen waren leider nur mündlich. Ein Rückzahlung war nach 3 Monaten vereinbart.
Ich möchte wissen wie (z.B. Gericht und oder Polizei) ich ihm jetzt zwingen kann zurückzuzahlen.
Karlheinz Roth
21.01.2019 09:28 Uhr
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

In diesem Fall müssen Sie den Darlehensvertrag schriftlich unter Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist kündigen, damit der Darlehensbetrag fällig gestellt wird.

Sollte die Gegenseite dann keine Zahlung leisten, bleibt Ihnen dann nur der Weg über ein ordentliches Gericht.

Die Erstattung einer Strafanzeige können Sie auch in Erwägung ziehen. Dadurch erhalten Sie aber Ihr Geld nicht zurück, weil dies über den sog. Zivilrechtsweg erfolgen muss.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

Ähnliche Fragen