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Versteuerung Mieteinnahme nach Tod Mutter

| Preis: 28 € | Vermietung / Verpachtung
Beantwortet von Steuerberater Knut Christiansen

Am 01.10.19 ist meine Mutter verstorben.
Aus der Verpachtung eines Grundstückes (Erbengemeinschaft) hat sie Einnahmen von monatlich 400 € bekommen.
Mein Bruder und ich erben jeweils zu gleichen Teilen (auch Sonstiges Vermögen), d.h.
200 € ich selbst
200 € mein Bruder
Aktuell läuft noch die Abwicklung mit Erbschein / Grundbuch etc.
Miete wird weiterhin auf das Konto meiner Mutter überwiesen.

Fragen:
- Wie wird die gezahlte Miete nach Todesfall 01.10.19 versteuert?
- Ab wann müssen wir selbst die Miete versteuern? Was gilt hier als Stichtag / Nachweis?


Guten Abend und vielen Dank für die Beauftragung bei yourXpert! Ihre Frage beantworte ich gerne im Rahmen einer Ersteinschätzung.

Durch den Erbfall sind Sie beide Rechtsnachfolger in der Erbengemeinschaft. Sie sind durch den Tod Ihrer Mutter also in diese eingetreten und nehmen nun den Platz Ihrer Mutter ein. Die bisherige Erbengemeinschaft wird also mit Ihnen fortgesetzt. Für die Erbengemeinschaft erfolgt die Überschussermittlung bei den Einkünften aus Vermietung im Rahmen einer gesonderten Feststellung der Einkünfte.  Der Anteil an den Einkünften wird Ihnen beiden dann ab dem 1.10.2019 "zugeteilt" und im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung für 2019 besteuert. Allerdings werden hier nicht die Einnahmen, sondern die Einkünfte besteuert. Die Erbengemeinschaft kann also noch Werbungskosten wie Abschreibungen und sonstige Kosten in Abzug bringen. Dafür gibt die bisherige Erbengemeinschaft wie gehabt eine Steuererklärung ab. Wenden Sie sich bitte an die übrigen Mitglieder der Erbengemeinschaft, damit Ihre Daten aufgenommen werden und diese dann in der Steuererklärung 2019 berücksichtigt werden können. 

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Sollte etwas unklar geblieben sein, so melden Sie sich gerne. Dann beantworte ich selbstverständlich Ihre Rückfragen.

Schöne Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

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Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare
Kunde
09.11.2019 19:46 Uhr
Vielen Dank für Ihre Ausführungen.
Erbengemeinschaft bedeutet, Grundstück gehörte vor Todesfall 4 Personen zu je 1/4. Nach dem Tod meiner Mutter gehört meinen Bruder und mir je 1/8, also von den 400 € jedem zukünftig 200 €.
Sie schreiben, dass die Erbengemeinschaft eine Steuererklärung abgibt. Dies verstehe ich nicht. Jeder einzelne hat eine separate Steuererklärung abgegeben. Warum soll die Erbengemeinschaft nun gemeinsam eine Steuererklärung abgeben?
Meine Frage geht darum ab wann ich die 200 € (abzugsfähige Kosten sind berücksichtigt) bei meiner Steuererklärung angeben muss. Aktuell werden die 400 € weiterhin auf das noch vorhandene Konto meiner Muttet überweisen. Sobald der Erbschein vorliegt und das Grundbuch geändert wurde, wird die Verwaltung entsprechend informiert. Angenommen die Unstellung erfolgt zum 01.02.2020, ab wann müssen meine 200 € bei meiner Steuer angegeben werden? Ab 01.10.19 oder ab 01.02.2020?
Es geht mir um die Umstellungsphase ob hier auch bereits die Miete versteuert werden muss, obwohl offiziell noch keine Umschreibung erfolgte oder ob dies dann in die Erbmasse fällt. Wenn das Konto von meiner Mutter aufgelöst wird zum 01.02.2020 und wir die 4x 400 € = 1.600 € also jeweils 800 € aufteilen, müssen diese 800 dann versteuert werden, wenn ja, in 2019 oder 2020 oder zählen die 1.600 € zur Erbmasse und die Versteuerung geht erst ab 01.02.2020 los?
Knut Christiansen
09.11.2019 19:58 Uhr
Hallo!

Grundsätzlich ist die Erbengemeinschaft eine "Zufallsgemeinschaft". Diese hält in Ihrem Fall eine Immobilie und die Einkünfte werden grundsätzlich von dieser erzielt. Jeder "Gesellschafter" bzw. Teilnehmer der Erbengemeinschaft erhält dann seinen Ergebnisanteil zugewiesen. Warum das bei der jetzigen Erbengemeinschaft nicht der Fall sein soll, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Informationen dazu finden Sie sonst z.B. auch auf dieser Seite:
https://www.steuern.de/erbengemeinschaft-steuer.html

Aber zu Ihrer grundsätzlichen Frage:
Mit dem Tod Ihrer Mutter gehen die Anteile auf Sie über. Das heißt für Sie sind ab dem 1.10.2019 die Einkünfte aus der Vermietung zu erfassen. In die Erbmasse fließt nur der Anteil der zum 1.10. vorhanden war. Alles, was nach dem 1.10. an Einkünften erzielt wird, ist Ihnen dann zuzurechnen und gehört auch nicht mehr zum Erbe.

Ich hoffe, es ist nun etwas klarer für Sie. Sonst fragen Sie gerne noch einmal nach.

Schöne Grüße!