E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
  • Kostenlos registrieren
  • Hilfe & Service
Zurück zu allen Antworten

yourXpert:
(Rechtsanwalt)
Termin?





zertifiziert
Dieser Experte hat seine Qualifikation nachgewiesen und ist von uns zertifiziert!

"Schnelle und zuverlässige Beratung in den ausgewählten Gebieten, basierend auf jahrelanger aktiver Berufserfahrung. Lebensnahe und allgemeinverständliche Ratschläge und keine akademischen Ausführungen."
yourXpert wurde ausgezeichnet
Online-Beratung
Testsieger
in der
ZDF-Sendung WISO
Im Test: 5 Anbieter
Sendung vom 28.10.2013
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 15.004 Kundenbewertungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten!

» Mehr dazu hier

Werksvertrag

| Preis: 54 € | Vertragsrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt Reinhard Otto in unter 1 Stunde

wir hatten einen Werksvertrag über wöchentliche Treppenhausreinigung für 2 Objekte. Dazu übergaben wir 2 Hausschlüssel. Da wir nach 15 Monaten mit der Ausführung nicht zufrieden waren, haben wir gekündigt. Wir wollten unsere Hausschlüssel zurück und angeblich wurden diese in unseren Briefkasten gelegt, was nicht stimmt. Die Gegenseite behauptet sie hätte 2 Zeugen dafür. Kann ich verlangen, dass man mir diese 2 Zeugen namentlich benennt?
Außerdem stellten wir fest, dass nicht die beauftragte Fa. die Arbeiten verrichtete, sondern eine Sub-Firma. Darf dies ohne meine Zustimmung passieren und habe ich das Recht den Namen dieser Subfirma zu verlangen und eventuell auch die Namen der ausführenden Arbeiter?

Bitte um Auskunft. Danke.
Gruß, B.


Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Frage 1:

Nach unstreitig beendetem Vertrag ist die Firma verpflichtet, Ihnen alles, was sie anlässlich der Geschäftsführung erhalten hat, an Sie zurückzugeben. Beweispflichtig dafür, dass dieser Rückgabeanspruch erfüllt worden ist, ist die Firma.

Grundsätzlich muss die Firma Ihnen außergerichtlich nicht die Zeugen benennen. Allerdings riskiert die Firma dann in einem gerichtlichen Verfahren, mit Kosten belastet zu werden. Sie sollten daher den Herausgabeanspruch durchaus weiterverfolgen, notfalls auch gerichtlich. 

Frage 2:

Sofern vertraglich nicht persönliche Leistungserbringung durch eine bestimmte Person vereinbart worden ist, konnte die Firma sog. Erfüllungsgehilfen einsetzen, die für sie dann die vertragliche Leistung erbrachte. Ihre Zustimmung war dazu nicht erforderlich, vgl. § 267 BGB.

Einen Anspruch auf Benennung des Subunternehmers haben Sie nur dann und insoweit, als Sie direkte Ansprüche gegen den Subunternehmer haben. Das ist jedoch nicht erkennbar, so dass Sie auch insoweit keinen durchsetzbaren Anspruch haben.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Otto

Rechtsanwalt

War diese Antwort hilfreich?

Sie haben eine Frage? Holen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich Angebote unserer Experten ein!

Nach dem Einstellen Ihrer Frage erhalten Sie individuelle Preisangebote unserer Experten, aus welchen Sie einfach das für Sie passende Angebot auswählen können!

Unsere Experten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung. Stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Hier kostenlos und unverbindlich Angebote einholen!

Kommentare

1 Kommentar
Reinhard Otto
09.03.2018 11:33 Uhr
Guten Tag,
ich prüfe die aufgeworfenen Rechtsfragen und beantworte Ihre Anfrage hier schriftlich.
Mit freundlichen Grüßen

Ähnliche Fragen