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Umsatzsteuer bei Kommissionsgeschäften / dauerhafte USt-Erstattung

| Preis: 49 € | Umsatzsteuer
Beantwortet von Steuerberater Knut Christiansen

Hallo Herr Christiansen,

ich benötige auf Grund einer etwas komplexeren umsatzsteuerrechtlichen Anliegens Ihre Expertise.
Kurz zur Ausgangssituation: ich bin seit einigen Monaten Gewerbetreibender in der Textilbranche. Nun habe ich, in Deutschland ansässig und USt-pflichtig, die Möglichkeit, Waren in die Niederlande zu einem Unternehmen zu schicken, welches diese in Kommission für mich verkauft. Es handelt sich quasi um ein klassisches Kommissionsgeschäft, die einzig komplexere Komponente ist die grenzüberschreitende (DE-NL) Lieferung. Ich habe bereits in einigen Gesetzestexten nachgelesen und bin nun zu folgenden Eckpunkten gekommen:
- Rechnungsdatum in meinen Bücher = Tag der Lieferung
- Ich stelle die Rechnung Netto. NL-UStID des Kommissionärs liegt vor.
- Als Nachweis für die Lieferung genügt ein DHL Sendungsnachweis
- Das Unternehmen in den Niederlanden ist berechtigt, mir die entstandene Umsatzsteuer, welche gegebenenfalls beim Verkauf an den Endkunden entstanden ist, in Rechnung zu stellen. Tut sie dies nicht, habe ich auch keine umsatzsteuerrechtlichen Aufgaben/Pflichten o.ä.
Ich möchte lediglich darum bitten, die oben genannten Punkte zu bestätigen oder gegebenenfalls zu korrigieren, damit ich entsprechend in meiner Buchführung auch alles korrekt verbuche.


Des Weiteren stelle ich mir die Frage, ob ich bei einer mehr oder weniger konstanten Umsatzsteuererstattung mit einer „Sonderprüfung“ o.ä. zu rechnen habe? Bedingt dadurch, dass ich meine Einkäufe nahezu alle brutto tätige und somit Vorsteuer geltend machen kann, jedoch viele Verkäufe an Gewerbetreibende und somit netto tätige. Wir sprechen hier wohl von einer USt-Erstattung im Rahmen von 500-1000 Euro monatlich.

Sofern es für die Beantwortung der Frage relevant ist: ich selber bin im eigentlichen Sinne Angestellter, betreibe seit einigen Monaten als Hobby noch mein Nebengewerbe. Jahresumsatz schätzungsweise in etwa bei 80-100 TEUR.

Herzlichen Dank vorab für die Beantwortung der Frage.

Viele Grüße
D. S.


Guten Tag und vielen Dank für die Beauftragung bei yourXpert.

Ihre Frage möchte ich Ihnen gerne im Rahmen einer Erstberatung beantworten.

Grundsätzlich können Sie mit dem Kommissionär abstimmen, dass Sie Ihre Lieferung im Moment des Versands als steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung an ihn behandeln, auch wenn er die Ware noch nicht veräußert hat. In dem Fall melden Sie die i.g. Lieferung in dem Monat, in dem diese erfolgt ist (wahrscheinlich entspricht das Datum dann dem Rechnungsdatum). Sie haben die USt-ID des Abnehmers zu erfassen und zu dokumentieren, dass die Ware ins EU-Ausland gelangt ist (z.B. durch die Sendepapiere). Der Verkauf erfolgt durch den Kommissionär in den Niederlanden, daher muss dieser auch die steuerlichen Pflichten erfüllen. Da dieser die Umsatzsteuer vom Endkunden vereinnahmt, kann er Ihnen diese nicht in Rechnung stellen.

Mit einer Umsatzsteuersonderprüfung müssen Sie grundsätzlich nicht rechnen. Es kann sein, dass das Finanzamt sich nach der Art der steuerfreien Umsatzserlöse erkundigt. Allerdings melden Sie diese ja auch über die Umsatzsteuervoranmeldung und die Zusammenfassende Meldung, so dass hier eigentlich Klarheit herrscht, dass es sich um steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen mit Vorsteuerabzug handelt.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

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