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Steuern auf lebenslanges Wohnrecht

| Preis: 33 € | Erbschaftssteuer
Beantwortet von Steuerberater Knut Christiansen

Sehr geehrter Herr Christiansen,Sie haben mir schon sehr geholfen,die "Geschichte"geht jetzt noch etwas weiter.Frau B. (lebenslanges Wohnrecht,nur Lebenspartnerin des Erblassers)hat sich mit den Erben auf Zahlung von 45000€ plus 15000€ für "evtl." anfallende Steuerzahlungen geeinigt.Der Notar(wörtlich:Sie werden doch nicht so dumm sein,dies beim Finanzamt zu melden) lässt von Frau B. eine Erklärung unterzeichnen,nach der sie ,wenn "das Finanzamt sich nach 1,5Jahren nicht gemeldet hat",15000€ an die Erben zurück zu zahlen sind.Nun meine Fragen:Was passiert,wenn Frau B.sich nicht beim Finanzamt meldet?Welche Strafe hätte sie zu befürchten?Ab wann wäre die Steuerschuld verjährt?Was muss Frau B. machen,um korrekt zu handeln?
Viele Grüße
H. M. zum Felde


Guten Tag und vielen Dank für Ihre erneute Anfrage!

Grundsätzlich begeht Frau B. Steuerhinterziehung, wenn Sie gegenüber dem Finanzamt nicht angibt, dass Sie das Wohnrecht unentgeltlich per Verfügung des Erblassers erworben hat. Steuerhinterziehung ist eine Straftat und wird entsprechend verfolgt. Je nach Ausmaß kann es zu Haftstrafen kommen. Mit Sicherheit werden hohe Geldbußen festgesetzt. Von den Anwaltskosten ganz zu schweigen. Bei Steuerhinterziehung beträgt die Festsetzungsfrist der Steuer 10 Jahre. 

Frau B sollte daher das „Erbe“ unbedingt dem Finanzamt melden und die Steuer nach Aufforderung (Erbschatsteuerbescheid) entrichten. 

Ich hoffe Ihre Fragen damit beantwortet zu haben. Sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen.

Schöne Grüße!

Knut Christiansen |Steuerberater

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Bewertung des Kunden

Perfekt!Super schnell und präzise.Danke.Besser geht es nicht.Wenn ich wieder eine Frage habe,werde ich mich mit Sicherheit diesen Weg wählen.

Antwort des Experten: Vielen Dank !

Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare
Kunde
10.04.2019 08:11 Uhr
Vielen Dank!Das heißt doch aber auch,dass der Notar im Grunde zur Steuerhinterziehung aufgerufen hat und die schriftliche Vereinbarung,dass 15000€ nach 1,5 Jahren an die Erben zurückgezahlt werden sollen, nicht in Ordnung ist.Ich hatte immer gedacht,ein Notar arbeitet "im Auftrag" des Staates.Was empfehlen Sie?Ist es sinnvoll den Notar darauf hinzuweisen,dass es nicht stimmt,dass sich das Finanzamt nach 1,5 Jahren nicht mehr für den Vorgang interessiert?
Viele Grüße
H. M. zum Felde
Knut Christiansen
10.04.2019 10:05 Uhr
Sie haben absolut Recht! Auch die Erben, die davon Kenntnis haben, wären „Mittäter“. Diese müssten nämlich in der Erbschaftsteuererklärung auch angeben, dass die Immobilie mit einem Wohnrecht belegt ist. Ob sich das Finanzamt dafür interessiert oder nicht ist ansonsten egal. Es bleibt eine Steuerhinterziehung!

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