E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
  • Kostenlos registrieren
  • Hilfe & Service
Kostenlose Anfrage
Zurück zu allen Antworten

yourXpert:
(Steuerberater FBf.IStR)
Termin?





zertifiziert
Dieser Experte hat seine Qualifikation nachgewiesen und ist von uns zertifiziert!

"Steuerberater und Fachberater für internationales Steuerrecht beantwortet gerne Ihre Fragen im nationalen und internationalen Steuerrecht. Ich helfe unkompliziert in schwierigen Situation wie Betriebsprüfungen, Vollstreckungen und Strafverfahren."
yourXpert wurde ausgezeichnet
ZDF WISO Testsieger
1. Platz Internetauftritt und Datensicherheit
Online-Rechtsberatung
Branchengewinner
"Erlebter Kundenservice"
DIE WELT
Service-Champions 2017
Im Test: 8 Anbieter
Veröffentl. in DIE WELT, 19.10.17
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 74.546 Beratungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten:
4,8 / 5,0
sehr gut
» Mehr dazu hier

Steuer

| Preis: 59 € | Einkommensteuererklärung
Beantwortet von Steuerberater FBf.IStR Marc Ehlers

Im Jahre 2010 haben mein Partner und ich zusammen eine Wohnung gekauft- faktisch als GbR. Diese hat dann die Wohnung renoviert weiterverkauft 2010, der Erwerber hat dann 2011 bezahlt. In 2010 wurde dann gemeinsam eine GmbH gegründet- nach Verkauf der Wohnung in notarieller Form. In der Eröffnungsbilanz wurde die ETW jedoch nicht aufgeführt.

Der Erwerber hat nun auch Schadensersatz wegen Mangel geklappt, der lt. Gutachten schon zum Zeitpunkt des Kaufes bzw. Wochen später aufgetreten sei- Schimmel- so stehts im Gerichtsgutachten. ( Verklagt hat er die GbR, die Einzelpersonen, die GmbH)

Nun soll es einen Vergleich geben, den die Einzelpersonen tragen sollen, denn die GmbH wurde verkauft und ist nicht mehr im Handelsregister eingetragen.

In welcher Form wäre nun dieser Vergleichsbetrag TE 10 noch steuerlich irgendwie ansetzbar. Im Jahr des Vergleiches oder für uns vorteilhafter im Jahr des Verkaufes oder im Jahre 2013 wo die Klage des Erwerbers einging? Oder hätte bzw. kann man noch eine Rückstellung einstellen? Und wie setzen wir das als " aufgelöste GbR" dann wo an?

Ist es dabei erheblich, ob die Steuerbescheide nicht mehr unter Vorbehalt bestehen?



Sehr geehrte/er Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworten möchte:

Gemäß Ihren Schilderungen handelt es sich um ein Spekulationsgeschäft, was auf Grund der Spekulationsfrist der Besteuerung bei den natürlichen Personen unterliegt.

Unabhängig von der Eröffnungsbilanz ist steuerlich jedoch entscheidend, wer der Vertragspartner war, Sie als natürliche Personen, oder die GmbH. Gemäß Ihren Schilderungen waren Sie als natürliche Personen der Vertragspartner.

Grundsätzlich gilt auch im Bereich der privaten Veräußerungsgeschäfte das Zufluss-Abfluss Prinzip, d.h. Ausgaben können Sie dann geltend machen, wenn diese gezahlt werden.

Damit sollte eine Abzugsfähigkeit im Jahr der Zahlung bei Ihnen als natürliche Personen im Rahmen des Veräußerungsgewinns gegeben sein. Wichtig ist, dass der Veräußerungsgewinn damals auch steuerlich erklärt wurde. Erklären Sie diese Beträge unter Hinweis auf das Urteil und den Zahlungsbeleg bei Ihrer Einkommensteuererklärung.

Sollte kein Veräußerungsgewinn erklärt worden sein, werden diese Kosten nicht abzugsfähig sein.

Bei Rückfragen schreiben Sie mir bitte gerne.

Mit freundlichen Grüßen
War diese Antwort hilfreich?

Sie haben eine Frage? Holen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich Angebote unserer Experten ein!

Nach dem Einstellen Ihrer Frage erhalten Sie individuelle Preisangebote unserer Experten, aus welchen Sie einfach das für Sie passende Angebot auswählen können!

Unsere Experten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung. Stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Hier kostenlos und unverbindlich Angebote einholen!

Bewertung des Kunden

schnell und verständlich formuliert

Ähnliche Fragen