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Steuer Abzugsfähigkeit Ausgaben

| Preis: 61 € | Einkommensteuererklärung
Beantwortet von Steuerberater Knut Christiansen

Guten Tag,
zur Ausgangssituation:
aus einer ehemaligen GmbH an welcher ich als Gesellschafter zu 50% beteiligt und auch GF war, kommen u.U. Ansprüche auf mich privat zu. Der 2. GF ist leider verstorben. Die Geschäftsanteile der GmbH wurden verkauft und zum Einzelunternehmen verschmolzen- der Käufer ist quasi insolvent.

Sachverhalt:
ein ehemaliger Kunde klagt auf Schadenersatz bzw. Rückabwicklung gegen mich privat aus der Haftung als ehemaliger GF. Sofern das Gericht dem Antrag folgt oder teilweise folgt stellt sich für mich die Frage:

- können Aufwendungen für mich in welcher Form auch immer dann " steuermindernd" geltend gemacht werden wenn diese an mich als ehemaliger GF dann privat angetragen werden?

Ich selbst bin als Einzelunternehmer selbständig.

Mfg T.


Guten Abend und vielen Dank für Ihre Anfrage bei yourXpert, die ich im Rahmen einer Erstberatung gerne wie folgt beantworten möchte.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass Sie die Haftbeträge als nachträgliche Werbungskosten bei den Einkünften aus nicht selbständiger Arbeit (aus der Geschäftsführertätigkeit) geltend machen können. Dazu wären die Beträge in der Anlage N einzutragen und mit den betreffenden Unterlagen, aus der die Haftung hervorgeht, beim Finanzamt einzureichen. VOraussetzung ist allerdings, dass Ihnen eine Pflichtverletzung im Rahmen der Geschäftsführertätigkeit unterlaufen ist. Sie hätten dann negative Einkünfte, die mit anderen positiven Einkünften (z.B. aus Gewerbebetrieb) verrechnet werden können. 

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Sonst stellen Sie gerne weitere, kostenfreie Rückfragen. Ich stehe gerne zur Verfügung.

Wenn Sie mit meiner Beratung zufrieden sind, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen. 

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

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Bewertung des Kunden

Schnell und bestens erläutert, vielen Dank

Kommentare

Insgesamt 8 Kommentare
Kunde
12.03.2019 07:46 Uhr
Vielen Dank. Wie verhält es sich mit den vorinstanzlichen Anwaltskosten. Diese sind auch vor einem Urteil angefallen und z.B. im Jahr 2017 und 2018 bereits entstanden.
Knut Christiansen
12.03.2019 07:50 Uhr
Guten Morgen! Wenn auch die Kosten im Zusammenhang mit der Haftungsinanspruchnahme stehen, sind auch dieses Werbungskosten aus der früheren Geschäftsführertätigkeit.
Kunde
12.03.2019 08:04 Uhr
ok. Ich muss jetzt 2017 abgeben. Der Prozess dauert aber noch an. Ein Urteil wird demnach erst in 2019 erfolgen. Kann ich dann trotzdem schon die Anwaltskosten in 2017 ansetzen oder muss alles im Jahr des Gerichtsentscheides zusammengefasst werden?
Knut Christiansen
12.03.2019 08:08 Uhr
Sie müssen immer alles im Jahr der jeweiligen Zahlung angeben. Allerdings müssen Sie natürlich gegenüber dem Finanzamt nachweisen, dass der Zusammenhang zur früheren Tätigkeit besteht. Dazu wird es ja sicherlich Schriftverkehr geben (Forderungen der Gegenseite).
Kunde
12.03.2019 08:51 Uhr
Vielen Dank. Letzte Frage. Sofern ich aus einer Bürgschaft die ich als GGF abgegeben habe in Anspruch genommen werde, ist dies auch abzugsfähig?
Knut Christiansen
12.03.2019 09:52 Uhr
Hier kommt es darauf an, ob Sie die Bürgschaft als Gesellschafter oder als Geschäftsführer (GF) gegeben haben. Als GF wären es Werbungskosten. Wenn die Inanspruchnahme gegen Sie als Gesellschafter erfolgt, wären es nachträgliche Anschaffungskosten auf Ihre Beteiligung, die nach § 17 anzusetzen wären. Ein Ansatz der Kosten wäre aber aufgrund des Teileinkünfteverfahrens nur mit 60% möglich.
Kunde
13.03.2019 09:40 Uhr
Ich hätte noch eine Frage: für 2016 liegt noch kein Bescheid vor- ist aber abgegeben. Ein KOstenpunkt fiel in 2016 an- es wurde aber keine Anlage N zu 2016 abgegeben, weil keine GF Gehalt gezahlt wurde. Wie melde ich das nach? Einspruch/Änderung..?
Knut Christiansen
13.03.2019 09:43 Uhr
Beantragen Sie bitte spätestens wenn der Bescheid für 2016 da ist eine Berücksichtigung. Dazu stellen Sie innerhalb der Rechtsbehelfsfrist (1 Monat) einen Antrag auf Änderung des Bescheides. Sie könnten die Berücksichtigung auch jetzt schon im Veranlagungsverfahren stellen und die Unterlagen dazu einreichen. Schönen Gruß!