E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
  • Kostenlos registrieren
  • Hilfe & Service
Zurück zu allen Antworten

yourXpert:
(Rechtsanwältin)


zertifiziert
Dieser Experte hat seine Qualifikation nachgewiesen und ist von uns zertifiziert!

"Unsere bundesweit agierende Kanzlei stellt die außergerichtliche Einigung in den Vordergrund. Von A wie Abmahnung bis Z wie Zwangsvollstreckung suchen wir die für Sie sinnvollste und kostengünstigste Lösung – Testen Sie uns. "
yourXpert wurde ausgezeichnet
Online-Beratung
Testsieger
in der
ZDF-Sendung WISO
Im Test: 5 Anbieter
Sendung vom 28.10.2013
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 15.259 Kundenbewertungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten!

» Mehr dazu hier

Kaution wird nicht erstattet.

| Preis: 41 € | Mietrecht
Beantwortet von Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle

Unsere Firma hat das alte Büro zum Ende Juni 2014 gekündigt. Die Übergabe ist stattgefunden und es wurden keine Mängel fesgestellt. Die Kaution ist bis heite noch nicht an uns zurücküberwiesen. Jegliche Telefonanfragen sind gescheitert. Wie komme ich an das Geld wieder?


Sehr geehrter Ratsuchender,



letztlich werden Sie bei so einem Verhalten des früheren Vermieters nur mittels Gerichtsverfahren die Kaution plus Zinsen (sofern im Gewerbemietvertrag vereinbart) die Kaution bekommen können.

Dieses kann durch ein Mahnverfahren oder durch ein Klageverfahren geschehen.

Ein Mahnverfahren ist kostengünstiger und schneller. Sollte aber ein Widerspruch zu erwarten sein, gehen diese Vorteile verloren. Ein Mahnverfahren ist daher dann sinnvoll, wenn nicht mit Widerspruch zu rechnen ist.

Dazu ist wichtig zu erfahren, warum die Telefonanfragen gescheitert sind:

Sollte der Vermieter gar nicht zu erreichen sein, würde sich das Mahnverfahren anbieten

Sollte der Vermieter Zahlung verweigert haben, ist mit Widerspruch im Mahnverfahren zu rechnen und dann sollte gleich eine Klage erhoben werden.


Allerdings sollten Sie vorab zu Beweiszwecken den Vermieter SCHRIFTLICH zur Zahlung mit einer Frist von 10 Tagen auffordern und erst danach das gerichtliche Verfahren einleiten.




Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

War diese Antwort hilfreich?

Sie haben eine Frage? Holen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich Angebote unserer Experten ein!

Nach dem Einstellen Ihrer Frage erhalten Sie individuelle Preisangebote unserer Experten, aus welchen Sie einfach das für Sie passende Angebot auswählen können!

Unsere Experten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung. Stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Hier kostenlos und unverbindlich Angebote einholen!

Bewertung des Kunden

Schnelle und genaue Antwort auf meine Frage, sowie die Folgefragen. Die gesuchten Lösungsvorschläge sind klar und verständlich formuliert. Besten Dank!

Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare
Kunde
21.01.2015 09:38 Uhr
Sehr geehrte Frau True-Bohle,

Wir haben mehrmals mit dem Vermieter telefoniert, es hieß immer, dass unser Anliegen an der zuständigen Person weitergeleitet wird. Ist aber nicht passiert, auch nicht nach 7-8 Anrufe. Danach war mein Kollege vor Ort um das Sachverhalt zu klären. Es wurde ihm versichert, dass wir das Geld schnellstmöglich bekommen, Firmenkontodaten etc. wurde zur Sicherheit abgeglichen. Wieder ist nichts passiert. Ich habe eine Zahlungsaufforderung/Mahnung mit einer Zahlungsfrist von 10 Tagen geschickt, Nichts ist passiert. Für mich ist die entscheidende Frage, wer die Kosten für Anwalt trägt und ggf. wie hoch diese sein werden. Die Höhe der Kaution ist ca.500€ und vielleicht ist es wirtschaftlicher den Betrag abzuschreiben. Was kostet denn ein Mahnverfahren?

Vielen Dank und mit freundlichen grüssen,
K.E.
Sylvia True-Bohle
21.01.2015 10:12 Uhr
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

sofern Sie das Mahnverfahren selbst machen, liegen die Gerichtskosten ohne Widerspruch bei 32 €.

Ich denke also schon, dass es sich lohnen wird. Zudem würde ich so etwas sowieso nicht durchgehen lassen.

Da Sie schon schriftlich unter Fristsetzung zur Zahlung aufgefordert haben, liegt rechtlich ein Verzug vor, so dass der Vermieter Ihnen allen Verzugsschaden zu ersetzen hat, also auch Rechtsanwaltskosten.

ABER: Als Auftraggeber haften Sie vorrangig für diese KOsten und müssen zunächst zahlen. Sie haben dann aber eben den Regreßanspruck gegen den Vermieter. Ich bei dem aber vielleicht nichts zu holen, bleiben Sie auf den Kosten (auch Rechtsanwaltskosten in Höhe von rund 85 Eur) sitzen.



Ich würde Ihnen raten, einen Mahnbescheid selbst zu machen. Den verhältnismäßig geringen Betrag sollten Sie riskieren.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg