Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
  • Meine Beratungen
  • Kostenlos registrieren
  • Hilfe & Service
Kostenlose Ersteinschätzung

Fertiggstellungsbürgschaft

| Preis: 38 € | Baurecht
Beantwortet in unter 1 Stunde

Hallo,
vor Baubeginn, hatte ich meinen Bauträger gebeten zwei Bürgschaften in den Vertrag (19.09.2015) einzutragen: Fertigstellungsbürgschaft und Gewährleistungsbürgschaft.
Der Bauträger verlangte dafür jeweils 950 Euro.
Die Baufertigstellung erfolgte ohne Bauverzögerung und wir sind in das Haus anfangs Oktober 2016 eingezogen.
8 Monate nach Einzug, hat mir die Baufirma einen Ordner mit allen Bauunterlagen zum Haus ausgehändigt.
Die Urkunden zu den abgeschlossenen Bürgschaften waren nicht dabei.
Nach mehrmaligen Fragen, teilte mir die Baufirma mit, dass sie nichts zu den Bürgschaften finden konnte.
Erstatten, will mir die Baufirma das Geld nur für die Gewährleistungsbürgschaft.
Für die Fertigstellungsbürgschaft wurde die Rückzahlung abgelehnt mit der Begründung, dass die Baufirma mit dem Bau doch zeitgerecht fertig war.
Mitteilung vom Bauträger: Die Fertigstellungsbürgschaft wurde von der Kern-Haus AG gegeben.
Ich habe nach der Urkunde zur Fertigstellungsbürgschaft gefragt. hier gab es keine Reaktion von denen.
Der Bauträger hat vom Anfang an das Geld für beide Bürgschaften abkassiert und nichts unternommen.
Dass der Bauträger zeitgerecht wie vertraglich vereinbart baut, wird auch erwartet.
Es erlaubt ihm aber nicht, dass er die 950 Euro einbehält und keine Urkunde zur Fertigstellungsbürgschaft erstellt.
Muss hier der Bauträger für die versäumte Fertigstellungsbürgschaft die 950 Euro zurückzahlen, falls er keine Urkunde als Nachweis zeigen kann.
Diese darf auch nicht nach Vertragsabschluss nachträglich erstellt werden.
MFG
S. G.

Antwort des Experten

Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für die Schilderung des Falles.

Die Bürgschaft ist dem Wesen nach eine Absicherung, die nicht nachgeholt werden kann. Vereinbaren Sie zuvor den Abschluss einer Bürgschaft, noch dazu für 950 Euro, und wird diese nicht vom Beauftragten abgeschlossen, so begeht dieser Betrug.

Daneben ist die Bürgschaftsabrede unerfüllt und da nicht nachholbar, haben Sie einen Anspruch auf Rückerstattung. Dies wegen Nichterfüllung einer Nebenleistungspflicht.

Ich würde gerne wissen, wie die 950 Euro verbucht wurden- tauchen diese als Rechnungsposten auf, oder gibt es gesondert eine Quittung- und ist ersichtlich, wie sich der Betrag aufteilen soll? D.h., auf welche Bürgschaft was entfällt?

Den Betrag können Sie dann zurückfordern, ggf. auch unter Hinweis auf ihre Möglichkeit, unabhängig von einer Zahlung Anzeige zu erstatten. Setzen Sie in jedem Falle eine Frist in ihrem Schreiben, und bewahren Sie einen Zugangsnachweis auf!

War diese Antwort hilfreich?

Sie haben eine Frage im Bereich Baurecht?

Raten Sie nicht weiter!

Unsere Rechtsanwält*innen geben Ihnen gerne eine kostenlose
Ersteinschätzung zu Ihrem Anliegen.

Jetzt kostenlose Ersteinschätzung einholen

Kommentare

1 Kommentar
Tamas Asthoff
Sehr geehrte Mandantin, sehr geehrter Mandant,


Sie finden mich ab April leider nicht mehr auf dieser Plattform.

Bei Fragen zu Ihrem Fall - und auch in allen anderen rechtlichen Fragen- schreiben Sie mir doch einfach eine Email unter

contact at asthoff com


Ich wünsche Ihnen noch ein frohes Osterfest,

T. Asthoff, Bielefeld

Rechtsanwalt
30.03.2018 19:49 Uhr

ZDF WISO Testsieger

    So funktioniert's

  1. Kostenlose anwaltliche Ersteinschätzung
  2. Unverbindliches Festpreisangebot
  3. Angebot annehmen und Rechtsberatung erhalten
Anliegen schildern
Jetzt zum Newsletter anmelden und die besten Rechts-Tipps erhalten
+ exklusive Gutscheinaktionen für alle Beratungsbereiche