E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
  • Kostenlos registrieren
  • Hilfe & Service
Kostenlose Anfrage
Zurück zu allen Antworten

yourXpert:
(Rechtsanwalt)
erreichbar





zertifiziert
Dieser Experte hat seine Qualifikation nachgewiesen und ist von uns zertifiziert!

Geld-Zurück-Garantie
Geld-Zurück-Garantie: Dieser Experte bietet Ihnen für X-Mails eine Geld-zurück-Garantie: War die Beratung inhaltlich nicht korrekt, erhalten Sie Ihr Geld zurück!
"Individuelle und persönliche Beratung bildet für uns die Grundlage einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Unser Ziel ist eine Problemlösung, die nicht nur juristisch fundiert, sondern auch wirtschaftlich vernünftig und entsprechend umsetzbar ist. "
yourXpert wurde ausgezeichnet
ZDF WISO Testsieger
1. Platz Internetauftritt und Datensicherheit
Online-Rechtsberatung
Branchengewinner
"Erlebter Kundenservice"
DIE WELT
Service-Champions 2017
Im Test: 8 Anbieter
Veröffentl. in DIE WELT, 19.10.17
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 14.740 Bewertungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten:
4,8 / 5,0
sehr gut
» Mehr dazu hier

Angebliche KV Sachbeschädigung KFZ u Handy u Nötigung

| Preis: 56 € | Zivilrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt Marcus Schröter

Guten Tag, 
Liebe Anwälte, 

Folgender Fall, ich habe mich Ende Oktober abends an einem Sonntag mit einer bekannten getroffen bzw es war eine Art "Affäre" wir saßen beide in meinem Auto und ich wollte daraufhin ihr mitteilen das ich diese Sache beenden will und keinen Kontakt mehr zu ihr möchte. 

Daraufhin bat ich Sie dann 3 mal sie möge doch bitte aussteigen. Dieser Aufforderung kam sie aber nicht nach ich wurde daraufhin auch etwas lauter. Ich beugte mich daraufhin vom Fahrersitz aus über sie drüber und wollte die Fahrertür öffnen stieß diese Leicht auf und die Tür stieß angeblich leicht gegen Ihr Auto beifahrerseite da Sie neben mir parkte. (Angeblicher leichter Kratzer ohne Lackabrieb).. 

sie stieg daraufhin aber immer noch nicht aus. Ich stieg aus ging ums auto herum nahm sie leicht an ihren Handgelenken und zog sie heraus. Daraufhin packte Sie mich an den Oberarmen ( ich erlitt dabei deutlich sichtbare Hämatome und Kratzspuren) Fotos liegen ebenfalls vor. Bei dem Übergriff viel auch ihr Handy zu Boden was angeblich total zerstört wurde.. beweise dafür oder Fotos gibt es nicht. Aufgrund ihres Übergriffs habe ich sie reflexartig von mir weggeschubst Sie viel dabei in den Grünstreifen.  Dabei hat sie sich angeblich die Hand verstaucht links und rechts und das Knie aufgeschürft. 

Sie hat sich das durch einen Arzt bestätigen lassen und hat sich 4 Tage krankschreiben lassen.. Desweiteren behauptet Sie ich habe sie in den Lendenbreich getreten mit dem Fuß.. und hat sich auch eine Prellung der Lendenwirbelsäule attestieren lassen. Ich habe sie nicht getreten ich hatte zu der Zeit einen Bänderriss im linken Sprunggelenk (Behandlungsberichte etc und das ich zum Zeitpunkt der Tat auch eine Schiene trug und nur Crogs anziehen konnte habe ich der Staatsanwaltschaft vorgelegt) 

Nach ihrem Sturz wollte ich ihr aufhelfen und mich Entschuldigen sie stieg in ihr Auto sperrte sich ein und schrie noch aus dem Fenster ich werde dich anzeigen. Sie behauptet aber jetzt auch noch das ich ihr daraufhin auch noch gedroht Hätte das was passiert. Und ich die scheibe einschlagen wollte. Sie hat sich nun auch noch vom Arzt eine posttraumatische Angststörung attestieren lassen.. 

Ferner behauptet sie auch noch ich hätte ihr handy absichtlich zu Boden geschmissen und es sei kaputt. Sie hat aber nachweislich noch telefoniert. 
Den Sie musste ihren Vater angerufen haben der kannte mich erstens nicht zweitens hatte er meine Nummer garnicht. Daraufhin rief mich ihr Vater an das sie mich fertig machen werden. 
Ich habe einen Screenshot gemacht von dem Anruf und ebenfalls der Staatsanwaltschaft vorgelegt. 

Zeugen für den ganzen Tatablauf gibt es nicht. Es war abends gegen 19:15 dunkel und auf einem Parkplatz eines Verbrauchermarktes. 

Ich bin 29 Jahre alt. Ich habe noch vergessen zu erwähnen ich habe gegen sie auch anzeige wegen KV erstattet. Wurde aber von der Sta schon eingestellt letzte woche. 
Ich wurde mal 2007 wegen Betruges verurteilt 100 Tagessätze zu 30 Euro. 
Sie und ihr Vater haben Kenntnis davon das ich Soldat bin und mit einer fristlosen Entlassung zu rechnen. 
Am nächsten Tag wollte ich das meinem KP Chef mitteilen. Dieser sagte mir das schon jemand in der Kaserne angerufen hat und ihm wurde das über 3 Personen mitgeteilt. Ich denke es war ihr Vater. 

Was ich bis jetzt unternommen habe : 

Akteneinsicht durch einen befreundeten Anwalt 
Behandlungsberichte von meinem Bänderriss vorgelegt, unter anderem auch Fotos wie der damals aussah. Ein Foto mit der Schiene die ich trug und die Schuhe 

Einen Screenshot von dem Anruf das sie ihren Vater kontaktiert haben muss und dieser mich dann anrief 

Und ich habe ihr 800 Euro überwiesen für den angelich entstanden Schaden (denn es nicht gab und wenn dann war es nicht absichtlich) und einen Teil als Schmerzensgeld für ihren unbeabsichtigten Sturz der durch unsere "Rangelei" entstand. 
(Was kein Schuldeingeständnis darstellen soll ich wollte damit meinen guten Willen unterstreichen mich zu Entschuldigen und außergerichtlich zu einigen. 

Kommt hier noch eine Einstellung in Betracht ?? 
Was hätte ich im Fall einer Verurteilung zu erwarten ? 
Eine Haftstrafe ohne Bewährung? ? Aufgrund meiner Vorbelastung aus 2008 ? 


Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich nachfolgend beantworte:

Es kommen hier folgende Strafbarkeiten in Betracht:

Sachbeschädigung hinsichtlich des Lackschadens
Sachbeschädigung in Bezug auf das Handy
Körperverletzung wegen des Schubsen und gefährliche Körperverletzung hinsichtlich des behaupteten Tritts.

Hinschtlich des Vorwurfes der Sachbeschädigung wird diese mangels vorsätzlichen Handels nicht zum Tragen kommen. Zum einen müßte sowohl der Kratzer als auch das beschädigte Mobiltelefon vorgelegt werden. Wenn mit dem Mobiltelefon noch telefoniert wurde, läßt sich dies leicht rekonstruieren.

Insoweit wird das Verfahren hinsichtlich einer möglichen Sachbeschädigung eingestellt werden.

Nicht zu unterschätzen ist der Vorwurf einer Körperletzung, da hier ein ärztliches Attest vorliegt. Da es sich um leichte Verletzungen handeln, die auf eine wechselseitigen Rangelei herrühren, wäre hier eine Einstellung gegen Auflage möglich, § 153 a StPO möglich. Allerdings ist der Vorwurf der Prellung der Lendenwirlbelsäule durch einen Tritt schwerwiegend. Zwar liegt keine gefährliche Körperverletzung vor, da dies voraussetzt, das bei dem Tritt Schuhe getragen werden, die besonders schwere Verletzung verursachen können. Dies ist bei Croocs sicherlich nicht der Fall.

Hier sollten Sie vortragen, wenn nicht bereits erfolgt, dass Sie diese zur Tatzeit getragen haben.

Da Sie nicht einschlägig vorbestraft sind, gehe ich hier von einem Strafbefehl mit maximal 90 Tagessätzen aus, wenn Sie die Anschuldigungen nicht entkräften können. Da Sie aber bereits einen Betrag zur Wiedergutmachung geleistet haben ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht, besteht durchaus die Möglichkeit, dass das Verfahren insgesamt gegen Auflage eingestellt wird.

Mit einer Haftstrafe auf Bewährung müssen Sie nicht rechnen.

Zur weiteren Vorgehensweise.

Sie sollten unbedingt einen Anwalt hinzuziehen. Auch wenn hier Kosten auf Sie zukommen, besteht immer die Möglichkeit, dass der Anwalt direkt Kontakt zur Staatsanwaltschaft aufnimmt, um das Strafmaß zu erfragen und ggfs. abzumildern.

Hinsichtlich des Anrufes bei Ihrem Dienstherren, sollten Sie dies nicht so hinnehmen, sondern versuchen zu ermitteln, wer den Anruf getätigt hat und hier Strafanzeige gegen Unbekannt wegen übler Nachrede und Vermleumdung erstatten. Soweit es sich herausstellt, dass es der Vater war, sollte diese eine Abmahnung mit Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungserklärung erhalten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Bei Nachfragen stehe ich weiterhin zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

War diese Antwort hilfreich?

Sie haben eine Frage? Holen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich Angebote unserer Experten ein!

Nach dem Einstellen Ihrer Frage erhalten Sie individuelle Preisangebote unserer Experten, aus welchen Sie einfach das für Sie passende Angebot auswählen können!

Unsere Experten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung. Stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Hier kostenlos und unverbindlich Angebote einholen!

Bewertung des Kunden

Sehr netter Kontakt, hat mir meine ersten Ängste
genommen. Alles gut gerne wieder.

Kommentare

Insgesamt 40 Kommentare
Kunde
01.01.2015 17:00 Uhr
Besten Dank, für Ihre Antworten..
Aufgrund meines Bänderrisses war ich sicher nicht in der Lage jemand zu treten. Zumal es war im linken Sprunggelenk, ich schreibe mit links ich spiele Fussball auch mit links ich mache auch alles alltägliche mit links. Also hätte ich auch reflexartig mit links getreten.
Aufgrund ihrer Verletzungen wenn man diese sprichwörtlich nimmt wäre sie wie ein Hund auf allen vieren am Boden "gestanden" mir is vollkommen schleierhaft wie man in dieser Position jemand in den Lendenbreich treten kann.
wie würden diese Auflagen aussehen ?
Oder besteht hier absolut keine Möglichkeit auf Einstellung ? Muss es zwingend ein Hauptverfahren geben sofern das Ermittlungsverfahren nicht eingestellt wird ??
Das Problem ist eben, ihr Vater hat sie dahingehend konstruiert das ich im Falle einer Verurteilung fristlos aus der Bundeswehr entlassen werde.
Kann man das dem Staatsanwalt unter Umständen vor Augen führen ?
Ich würde meine komplette Existenz verlieren, meine Wohnung alles ich würde sofort in Hartz4 verfallen.
ich wollte mir eigentlich im Frühjahr mit meiner Lebensgefährtin ein Haus kaufen. Und ich bin meiner kleinen 5 Jährigen Tochter zum Unterhalt verpflichtet.
Kunde
01.01.2015 17:10 Uhr
Mich macht das psychisch total fertig, ich kann nachts nicht mehr schlafen. Und tagsüber an nichts anderes mehr denken. Kann man sagen wie lang das noch dauert bis das endlich zum Abschluss kommt.
Marcus Schröter
02.01.2015 19:50 Uhr
Vielen Dank für die Rückmeldung.

Ich hatte Ihre Nachfrage bereits beantwortet. Leider sind meine Ausführungen nicht übermittelt worden, daher anbei nochmal meine Ausführungen.

Ich würde Sie bitten im Anschluss die geld zurück Garantie wieder zurückzunehmen.

Die angeführten Auflagen würde neben der Einstellung des Verfahrens eine Geldzahlung an eine gemeinnützige Einrichtung vorsehen.

Ein Hauptverfahren sehe ich hier nicht als wahrscheinlich. Ich gehe von einer Einstellung oder einem Strafbefehlt aus.

Hinsichtlich der Vorgehensweise des Vaters sollten Sie in Bezug auf den Anruf Strafanzeige wegen Verleumund und übler Nachrede erstatten. Schließlich sind Sie nicht verurteilt. Versuchen Sie hier weitere Informationen bei Ihren Vorgesetzten zu diesem Anruf einzuholen.

Aufgrund der existentiellen Bedrohung kann ich Ihnen nur empfehlen einen Strafverteidiger hinzuzuziehen. Dieser sollte mit der Staatsanwaltschaft Kontakt aufnehmen und das Strafmaß ausloten und auf eine Einstellung hinwirken. Der finanzielle Aufwand hierfür lohnt sich in jedem Fall in Bezug auf das was auf dem Spiel steht.

Auch können Sie dann mit der ganzen Situation besser umgehen.

Mit besten Grüßen
Kunde
02.01.2015 20:05 Uhr
Aber geht das so einfach das ein Verteidiger bei der Staatsanwaltschaft vorspricht und um eine Einstellung
bittet da für mich meine berufliche Existenz auf dem Spiel steht ?
Ich werde mich an einen Anwalt wenden.
Die geld zurück Garantie nehme ich selbstverständlich zurück muss nur sehen wie das geht.

Mit freundlichen Grüßen
Marcus Schröter
02.01.2015 20:09 Uhr
Ja. Der Verteidiger nimmt telefonisch oder persönlich Kontakt mit dem Staatsanwalt auf, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Jedenfalls wird der Verteidiger auf eine Einstellung hinwirken, wenn dies der Staatsanwalt nicht ohnehin bereits in Erwägung zieht.

Viele Grüße
Kunde
02.01.2015 20:12 Uhr
Also ich hatte heute bei der Staatsanwaltschaft telefonisch angefragt wie der Stand sei, da wurde mir gesagt die Sache bearbeitet nun eine Referendarin
der damals zuständige Staatsanwalt hat den Fall abgegeben.
Kunde
03.01.2015 13:14 Uhr
Ich habe den Kundenservice bescheid gegeben das Sie ihr Geld erhalten.
Marcus Schröter
04.01.2015 19:24 Uhr
Vielen Dank.

Zu der Chatanfrage ist noch auszuführen, dass Sie mit einer Haftstrafe sicherlich nicht rechnen müssen. Entscheiden wird im Falle einer Verurteilung oder einem Strafbefehl sein, ob Sie mehr oder weniger als 90 Tagessätze erhalten. Denn mehr als 90 Tagessätze erscheinen im Führungszeugnis, was sich dann nachteilig auf Ihre weitere Karriere auswirken kann.

Viele Grüße
Kunde
04.01.2015 19:38 Uhr
Ich habe morgen um 11 Uhr einen Termin bei einem Anwalt für Strafrecht.. dieser will die Unterlagen beilegen die ich noch habe. Die Akte hat er bereits gelesen.. Er meinte zu mir das er eine Einlassung abgeben will
den nach seiner Aussage kann man Prellungen ohne Hämatome und Blutergüssen sehr gut vortäuschen kann und ein Arzt das mal gerne schnell attestiert.
und er meinte das Verfahren nach entweder 153 eingestellt wird oder 153a eventuell wegen meiner Vorbelastung wegen Betruges aus 2007. Er meinte unter Umständen könnte sogar 170 Abs 2 drin sein.. was er noch sagte war das er nicht mehr als Anwalt arbeiten will wenn ich nach dieser Aktenlage verurteilt werde..
Marcus Schröter
05.01.2015 17:27 Uhr
Sie halten mich über den Ausgang informiert?

Viele Grüße
Kunde
05.01.2015 17:41 Uhr
Hallo Herr Schröter, das mache ich natürlich sehr gerne :)
Kunde
19.01.2015 17:34 Uhr
Hallo Herr Schröter, heute wurde eine Einlassung / Stellungnahme an die StA gefaxt. Kann man nun sagen wie lang das nun dauert bis man etwas neues hört?
Marcus Schröter
19.01.2015 20:26 Uhr
Ich denke, dass Sie mit ein bis zwei Monaten rechnen müssen, soweit die Staatsanwaltschaft nicht weiter ermitteln muss.

Viele Grüße
Kunde
20.01.2015 16:55 Uhr
Hallo Herr Schröter stand der Dinge ist folgender :
Ich hab die Staatsanwältin jetzt erreicht und mit ihr gesprochen, Sie will heute eine abschließende Verfügung treffen. Sie darf mir am Telefon nichts sagen was Sie vorhat. Sie sagte mir nur das Sie bei einer Sache die Unterschrift ihrer Vorgesetzten braucht bzw das der oder die da nochmal drüber schauen muss und das dann dem Richter auch noch vorgelegt werden muss. Bis ich dann was höre soll es nochmal 2 -3 Wochen dauern. Liebe Grüße.
Marcus Schröter
21.01.2015 23:45 Uhr
Ok dann in zwei bis drei Wochen, hoffentlich mit der Einstellung des Verfahrens.
Kunde
24.01.2015 14:35 Uhr
Ich hab nun nochmal mit der Staatsanwältin telefoniert. . Ich fragte ob ich und mein Verteidiger diese Verfügung alle beide bekommen. Sagte sie im Normalfall schon. Sie muss es nur noch gegenzeichnen lassen, da sie ziemlich neu ist. Daraus schließe ich das es keine Anklage oder Strafbefehl gibt, den das würde ich ja ohnehin ganz sicher zugestellt bekommen ?
Kunde
27.01.2015 10:48 Uhr
Hallo Herr Schröter wie gewünscht teile ich Ihnen das Ergebnis mit, das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage in Höhe von 500 Euro an den Frauennotruf eingestellt.
Marcus Schröter
27.01.2015 21:28 Uhr
Vielen Dank. Ich denke ein akzeptables Ergebnis, insbesondere ohne weitere Verhandlung.

Viele Grüße
Kunde
28.01.2015 13:42 Uhr
Wie Ich heute erfahren habe, wurde die Entscheidung zurück genommen. Und es wurde ein Strafbefehl beantragt :(
Marcus Schröter
28.01.2015 16:36 Uhr
Dies wäre sicherlich noch akzeptabel. Es sollten aber nicht mehr als 90 Tagessätze sein.

Viele Grüße
Kunde
28.01.2015 18:26 Uhr
Ja die Staatsanwältin, wollte es ja gegen Geldauflage einstellen. Ihre Vorgesetzte angeblich aber nicht..
Ich hoffe das das auch mildernd berücksichtigt wird das ich freiwillig 800 Euro an die Dame gezahlt habe. Bzw ich habe das in einem Strafbefehl auch absehen von Strafe stehen kann ?? Oder auch Strafvorbehalt ??
Mich richtet das zugrunde alles und dauert alles solange.
Kunde
04.02.2015 17:51 Uhr
Hallo Herr Schröter, ich wollte Sie mal wieder auf den neusten Stand der Dinge bringen. Die Richterin hat den Strafbefehl nicht erlassen, bzw abgelehnt. Was ist nun ?
Marcus Schröter
04.02.2015 20:50 Uhr
Möglicherweise muss die Höhe der Forderung angepasst werden, bevor der Strafbefehl ergehen kann. Jedenfalls ist schon mal recht sicher, dass es eine Geldstrafe wird und Sie nicht als vorbestraft gelten werden.

Alles weitere müssen Sie leider abwarten.

Viele Grüße
Kunde
04.02.2015 21:30 Uhr
Sie will eine Hauptverhandlung und mit der beteiligten Dame und mir reden.. Wenn die Dame einverstanden wäre würde Sie sogar einstellen. Ich konnte heute kurz mit ihr telefonieren.
Kunde
05.02.2015 14:46 Uhr
Was heißt das nun für mich ? Könnte das Strafmaß auch höher sein ?? Oder doch ohne Bewährung?
Kunde
08.02.2015 10:17 Uhr
In dem Beschluss steht gegen den Erlass des Strafbefehls bestehen bedenken es wird nach §408stpo Hauptverhandlung anberaumt.
Marcus Schröter
16.02.2015 15:14 Uhr
Das Straßmaß bzw. die Höhe der Strafe kann in der Tat höher ausfallen. Jedenfalls sollten Sie noch gegenüber der Staatsanwaltschaft vortragen, dass Sie die Zahlung von EUR 800,- noch veranlasst haben.

Viele Grüße
Kunde
16.02.2015 17:05 Uhr
Den Überweisungsbeleg hat die Staatsanwaltschaft vorliegen.. Bzw ist auch der Richterin bekannt.
Kunde
16.02.2015 17:10 Uhr
Aber eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung steht nicht im Raum ?
Marcus Schröter
21.02.2015 23:08 Uhr
Nein auf keinen Fall. Es wird eine Geldstrafe zur Debatte stehen.

Viele Grüße
Kunde
22.02.2015 10:58 Uhr
In dem Strafbefehl steht die Staatsanwaltschaft legt ihnen folgenden Sachverhalt zur Last. Nötigung in Tatmehrheit mit Sachbeschädigung in Tatmehrheit mit Körperverletzung. Ich vermute wenn die Richterin mich verurteilen wollte hätte Sie den Strafbefehl auch einfach erlassen können. In dem Beschluss steht gegen den Erlass des Strafbefehls bestehen bedenken es wird nach § 408stpo Hauptverhandlung anberaumt
Kunde
08.03.2015 15:43 Uhr
Keine idee ?
Marcus Schröter
08.03.2015 20:47 Uhr
Eine Freiheitsstrafe mit Bewährung müssen Sie nicht befürchten. Es wird auf eine Geldstrafe hinauslaufen. Maßgebend ist ob Sie mehr oder weniger als 90 Tagessätze erhalten. Ich gehe aber davon aus, dass Sie unter 90 Tagessätze bleiben und damit nicht als vorbestraft gelten.

Viele Grüße
Kunde
09.03.2015 14:55 Uhr
Und welches Zeichen ist das, dass die Richterin den Strafbefehl nicht erlassen hat ?
Marcus Schröter
09.03.2015 17:00 Uhr
Das die Geldstrafe möglicherweise höher ausfallen wird, als die EUR 500,- im Strafbefehl. Pro 30 Tagessätze entspricht dies einem Nettogehalt abzgl. besonderer Aufwendungen.

Viele Grüße
Kunde
09.03.2015 17:14 Uhr
Und das die Richterin den Sachverhalt anders sieht ?
Marcus Schröter
09.03.2015 20:58 Uhr
Nun dies ist Spekulation. Für die Sachverhaltsdarstellung ist die Staatsanwaltschaft und der Verteidigerzuständig.

Das Motiv der Richterin hier eine Hauptverhandlung durchzuführen kann ich leider nicht ergründen.

Viele Grüße
Marcus Schröter
09.03.2015 20:58 Uhr
Machen Sie sich nicht zu viele Sorgen.
Kunde
11.03.2015 12:06 Uhr
Freispruch :)
Marcus Schröter
11.03.2015 22:40 Uhr
Super!