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Verteilung der Gewinne

| Preis: 55 € | Sonstiges
Beantwortet von Steuerberater Patrick Peiker

Guten Tag Herr Peiker,

es geht um die steuerlich sinnvollste Verteilung der Gewinne meiner zwei Unternehmen.

Folgende Ausgangssituation: Ich bin Geschäftsführer einer UG und habe zusätzlich noch ein Gewerbe als Einzelunternehmer. Das Einzelunternehmen hat einen vom Finanzamt akzeptierten Beratervertrag mit der UG geschlossen, worüber ich mir regelmäßig Beratungsvergütungen auszahle.

Hier meine Gewinnerwartung für beide Unternehmen im Jahr 2018:

UG: 64.000€
Einzelunternehmen: 25.000€

Weitere steuerpflichtige Einkünfte sind nicht vorhanden.

Ich denke, dass ich über den Beratervertrag den Gewinn meiner UG mindern und den Gewinn des Einzelunternehmens erhöhen könnte, um die Gesamtsteuerlast (Einkommenssteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer) zu senken. Wie würden Sie die Gewinne der Unternehmen verteilen, um die Gesamtsteuerlast so niedrig wie möglich zu halten?

Beide Unternehmen sind in Hamburg ansässig. Ich befinde mich in Steuerklasse 1 und bin nicht kirchensteuerpflichtig. Es ist mir bewusst, dass Sie mir nur eine ungefähre Einschätzung geben können.

Danke.


Sehr geehrter Ratsuchender,

ich danke Ihnen für Ihren Auftrag.

Zur Beantwortung Ihrer Frage habe ich Ihnen eine Tabelle mit Steuerberechnungen erstellt. Aus dieser Tabelle können Sie entnehmen welche Gewinnverteilungskombination steuerlich am vorteilhaftesten für Sie ist. Wie Sie richtig erkannt haben, ist eine genaue Berechnung mangels Kenntnis weiterer steuerlich relevanter Faktoren leider hier nicht möglich. Als Entscheidungsgrundlage sollte meine Tabelle jedoch ausreichend sein.

Erläuterung:

Ich habe Ihnen zunächst die Steuerbelatungen für die UG und das Einzelunternehmen bei verschiedenen Gewinnverteilungskonstellationen dargestellt. Es ergibt sich hieraus die Steuerbelastung gesamt ohne Berücksichtigung von Gewinnausschüttungen aus der UG.

Gemäß dieser Berechnungen wäre eine Gewinnverteilung von 70.000 € bei der  UG und 19.000 € im Einzelunternehmen steuerlich am vorteilhaftesten.

Wenn Sie die nach Steuern verbleibenden Gewinne in 2018 nicht in der UG belassen möchten, müsste eine Gewinnausschüttung vorgenommen werden, die der Abgeltungssteuer unterliegt. Dies erhöht Ihre Steuerlast nochmals. Die Gesamtsteuerlast unter Berücksichtigung der vollständigen Ausschüttung des Gewinns der UG können Sie Ziff. II. der Tabelle entnehmen. Demnach wäre es steuerlich am vorteilhaftesten möglichst wenig Gewinn in der UG zu belassen und somit möglichst viel auf privater Ebene bzw. im Einzelunternehmen zu besteuern. Eine Steuergestaltungsmöglichkeit besteht hier auch noch darin die Gewinne der UG über mehrere Jahre auszuschütten.

Der Ziffer III. können Sie die Steuerberechnung unter berücksichtigung einer möglichen Günstigerprüfung entnehmen. Teilweise kann es vorteilhaft sein Gewinnausschüttungen dem normalen Einkommensteuersatz zu unterwerfen, statt die Abgeltungssteuer anzuwenden. Dies ist vorliegend aber nicht der Fall. Für Gewinnausschüttungen wäre deshalb die Abgeltungssteuer anzuwenden.

Wenn Sie also alle Gewinne der UG in der UG belassen möchten, wäre es steuerlich am günstigsten bei der UG einen Gewinn von 70.000 € zu besteuern und den Rest im Einzelunternehmen.

Wenn Sie die Gewinne der UG ausschütten möchten, wäre es ratsam möglichst wenig Gewinn in der UG zu belassen.

Ich hoffe Ihnen Ihre Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet haben zu können. Sollten noch Unklarheiten bestehen können Sie sich gerne bei mir melden.

Mit freundlichen Grüßen

Patrick Peiker | Steuerberater

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Bewertung des Kunden

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Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare
Kunde
27.11.2018 08:33 Uhr
Guten Tag Herr Peiker,

könnten Sie auf die akzeptierte Anfrage bitte zeitnah antworten? Das wäre toll!

Vielen Dank.
Patrick Peiker
27.11.2018 09:06 Uhr
Guten Tag,

entschuldigen Sie bitte die verpasste Beantwortungsfrist. Ich werde Ihre Frage heute Vormittag bearbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde
27.11.2018 10:50 Uhr
Okay, danke!