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Vermehrtes Wasserlassen nach Kastration

10.02.2019 | Preis: 40 € | Tierarzt
Beantwortet von Tierarzt Dr. Stephan Schroth

Fragestellung

Sehr geehrter Herr Dr. Schroth, mein Labi Mix Logan wurde am vergangenen Dienstag kastriert. Logan wird im März 12 Jahre alt, ist superfit, Organe, Blutwerte alles ohne Befund. Grund für den Eingriff war ein Tumor am Hoden, den man bei einer Routineuntersuchung entdeckt hatte. Der Eingriff verlief ohne Probleme. 2 Tage nach der Op stellte sich vermehrtes Wasserlassen und als Folge auch verstärkte Wasseraufnahme ein. Logan bekommt Nassfutter und hat vor der Op den Wassernapf nur selten angerührt. Jetzt säuft er 1,7 Liter am Tag (Ich messe seit gestern ab) und muß 3 mal täglich raus. Gerade in der Frühe steht er oft längere Zeit an einer Stelle und lässt einfach laufen. Wir waren gestern nochmal beim Tierarzt und der hat Urin und Blut untersucht-ohne Befund. Der Tierarzt glaubt, das die Gabe von Schmerzmittel Onisor und Amoxycillin meinem Hund auf den Magen geschlagen sind, und hat mir gestern einen Magenschutz Sucrabest mitgegeben. Seit Donnerstag erhält Logan kein Amoxycillin mehr und auch kein Onisor. Ich bitte um Ihre Meinung. Mit freundlichen Grüßen

Antwort des Experten

Sehr geehrter Ratsuchender,

für das vermeintlich vermehrte Trinken und Pinkeln kann es eine ganze Reihe von Gründen geben. Natürlich denkt man gerade bei solch einem älteren Hund an ein Nierenproblem. Deshalb sollte neben Kreatinin und Harnstoff auch der neue sehr sensible SDMA Wert gemessen werden. Zudem im Urin die Dichte und die Eiweißmenge und ob entzündliche Veränderungen zu finden sind. Blutzucker, Elektrolyte und Leberwerte wurden wahrscheinlich ja schon kontrolliert.

Darüberhinaus könnte eine Ultraschalluntersuchung der Leber/Nieren und Blase durchgeführt werden, um die Struktur dieser Organe zu beurteilen.

Allerdings möchte ich anmerken, dass eine Trinkwassermenge von 1,7 Ltr/Tag bei einem Labbi nicht übermäßig viel ist, auch 3x am Tag pinkeln liegt eher im unteren Normbereich. Allein durch die Narkose (Inhalationsnarkose?) kann vorübergehend ein vermehrtes Durstgefühl entstehen. Solange Ihr Hund also bei gutem Allgemeinbefinden ist, weiterhin frißt und keine sonstigen Symptome hat, würde ich die Trinkwassermenge kontrollieren. Es ist gut möglich dass sich die Situation in den nächsten 1-2 Wochen wieder in die gewohnte Art und Weise normalisiert.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Stephan Schroth

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Bewertung des Kunden

Vielen Dank für Ihren Rat Herr Dr. Schroth. Die Elite kommt von der LMU, das stelle ich immer wieder fest. Ich kann Sie uneingeschränkt empfehlen.