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Unfallverursacher unbekannt verzogen

| Preis: 42 € | Verkehrsrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt Oliver Wöhler

Ein Autofahrer hat mich nach einem Unfall gebeten, die Polizei nicht anzurufen. Stattdessen hat ein Geständnis geschrieben mit Adresse, Unterschrift. Leider wohnt er da nicht mehr. Seine Versicherung, Signal Iduna, weigert sich zu zahlen. Sie wollen eine Stellungnahme von ihm.Da er nirgendwo gemeldet ist, wissen wir nicht, was wir weiter machen sollen.
Den Gutachter mussten wir schon selbst bezahlen, da er nicht mehr warten wollte.
Vielen Dank


Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne komme ich auf die Anfrage zurück.

Über einen Anwalt können Sie eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt tätigen. Wenn die letzte Anschrift bekannt ist, müsste sich der Unfallgegner irgendwann umgemeldet haben, das ist Vorschrift. Nicht jeder meldet sich sofort um, aber nach einiger Zeit ist das meistens der Fall. Ein Anwalt kann außerdem bei der gegnerischen Versicherung "Druck" machen. Der Versicherung muss die Anschrift des Versicherten in der Regel bekannt sein. Ich erlebe es auch häufig das die Versicherungen nicht reagieren, bis der Versicherte selbst Stellung zum Unfall genommen hat. Notfalls muss man die Versicherung und den Halter verklagen um endlich eine Reaktion zu bekommen. Da Sie ein "Geständnis" haben, wären Ihre Chancen in einem Verfahren günstig. Ohne Anwalt kommen Sie aber nicht weiter, die Versicherung wird sonst einfach abwarten.

Eine weitere Möglichkeit ist es doch noch Strafanzeige zu erstatten, da ja, auch wenn es keine Verletzten gab, eine Ordnungswidrigkeit des Gegners vorliegt. Ein Anwalt kann dann die Bußgeldakte anfordern. Die Polizei hat andere Möglichkeiten den Gegner zu ermitteln, auch wenn dieser sich nicht ummeldet.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht

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