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| Preis: 28 € | Tierarzt
Beantwortet von Tierärztin Dr. Ruth Rosenberg in unter 1 Stunde

Meine Katze hat 2 Tage nicht gefressen und getrunken, darauf bin ich zum Ta, Nach Untersuchung und Blutentnahme, diese negativ, sage er sie war evtl. erkältet, hat ihr dann eine Aufbauspritze gegeben, daraufhin gin es 1 1/2 Tage besser, nun aber frisst und trinkt sie seit 3 Tagen nichts mehr, ist sehr schwach und verkriecht sich grösstenteils. Auch kann sie kein Wasser lassen und Atmet seht schnell. Ich denke sie will sterben, ich möchte jedenfalls keine Einschläferung, sondern die Mieze wenn irgend möglich auf ihrem letzten weg begleiten und das zu Hause, Es ist ein Kater kastriert und 17 Jahre alt. Meine Frage, wie lange denken >Sie, daß sich das Sterben hinziehen kann?. Heute früh hat es mal ausgesehen als ginge es ihr wieder besser- sie ging kurz auf die Terasse und einmal rundum, aber es ist sind dies wohl die letzten Reserven die sie noch hatte, seitdem liegt sie wieder in ihrem Körbchen und döst vor sich hin. Bin so traurig, Bitte teilen sie mir mit, wie lange sich der Sterbeprozess hinziehen kann. Für Ihre Antwort im voraus herzlichen Dank

mfg Gerda Kreitmair


Sehr geehrte Ratsuchende,
zunächst mal mein herzliches Beileid!! Es sind schwere Stunden die da auf sie zu kommen.
in Anbetracht des hohen Alters des Katers kann ich ihnen auch nicht wirklich Hoffnung machen. Möglich wäre noch eine Tumorerkrankung die Metastasen in der Lunge bildet- das würde die Atemnot erklären. Eine Herzerkrankung oder beides zusammen ist auch nicht auszuschließen: Das kann man ohne Ultraschalluntersuchung meistens nicht feststellen.
Um auf Ihre Frage zu kommen: Der Sterbeprozess kann sich evtl. auch noch Tage hinziehen. Ich weiß nicht, ob sie Ihrem Katerchen damit wirklich einen gefallen tun- er wird es nicht zeigen, wenn er Schmerzen hätte.
Ich würde an Ihrer Stelle schon eine Erlösung erwägen: da bekommt er eine Narkose und dann wird ein Barbiturat ( so was ähnliches wie Morphium) überdosiert gespritzt- das ist vollkommen schmerzfrei. Damit würden Sie ihm sicher einen gefallen tun, falls er wirklich sterben möchte.
Es ist natürlich für mich schwierig, so aus der Ferne zu raten ohne das Tier untersuchen zu können.
Vielleicht finden sie einen Kollegen, der ins Haus kommt? Dann ist das für die Katze nicht mehr mit aufregung verbunden.

Ich hoffe, ihnen damit weiterhelfen zu können und halte Ihnen die Daumen, dass Sie für sich und für die Katze zu einer guten Entscheidung kommen können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ruth Rosenberg

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Bewertung des Kunden

Durch den lieben und guten Rat habe ich meine Katze von Ihrem Leiden durch den TA zu Hause erlösen können. Vielen lieben Dank dafür und ganu freundliche Grüße
Gerda Kreitmair

Kommentare

1 Kommentar
Kunde
18.09.2017 17:40 Uhr
Sehr geehrte Frau Dr. Rosenberg, vielen lieben Dank für Ihre Antwort, die mir sehr geholfen hat, mich zu entscheiden, Meine liebe Mieze wurde heute durch den TA von Ihrem Leiden erlöst und durfte zu Hause sterben wie ich mir es gewünscht habe. Nur war leider am Wochenende kein TA greifbar der Hausbesuche macht, deshalb mußte Miez noch ein bisschen warten, was für uns alle sehr schwer war aber wir waren deshalb auch noch 2 Tage zusammen. Also nochmals vielen Dank, durch Ihren Rat ist Schnurrli sicherlich noch viel Schmerz erspart geblieben.
Mit freundlichen Grüßen Gerda Kreitmair