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Schnappt der Hund nach der Katze?

| Preis: 17 € | Hundehaltung
Beantwortet von Hundetrainerin Alexandra Stück

Guten Morgen,

wir haben seit Ende September einen spanischen Tierschutzhund (einen Basset Fauve de Bretagne, 4 Jahre) bei uns aufgenommen, der sehr ängstlich war und teilweise auch noch ist. In unserem Haushalt leben auch noch zwei Katzen (10 J. alt). In allen Alltagssituationen (Füttern, spielen, kuschenl usw.) verhält sich der Hund eher ängstlich bis zurückhaltend den Katzen gegebenüber und zieht sich eher zurück und meidet Blickkontakt. Unsere Katze schläft mit in unserem Bett, der Hund auf einem Kissen davor. Lediglich abends darf er auch zum Kuscheln kurz mit hoch. In den letzten Tagen ist es aber leider so, dass er auf dem Bett liegt und die Katze, sobald sie den Raum betritt, mit Blicken verfolgt und sie am Heraufspringen aufs Bett hindern möchte. Wir haben es bisher nie richtig erkennen können, ob er sie tatsächlich attackiert oder evtl. spielen möchte. Er hat Schlappohren und die sind eher freundlich "hochgestellt" (ich hoffe, Sie wissen, was ich meine, bei Schlappohren sieht es ja nicht nach Hochstellung aus) - so haben wir es bisher interpretiert. Gestern abend lag er auf dem Bett und die Katze sprang hoch. Er hatte die Ohren "hochgestellt" und sprang auf sie zu. Er hat nicht gebrummt, machte aber ein schmatzendes Geräusch, was evtl. ein Schnappen sein konnte, wirklich nicht deutlich. Mein Mann hat direkt "NEIN" gerufen und ihn vom Bett geschubst.

Unser Hund ist ansonsten wirklich sehr lieb, man kann ihm das Futter abnehmen, mit ihm Toben, ohne dass er zubeißt, wirklich ein lieber Kerl.

Sobald er auf seinem Kissen liegt, kann die Katze ohne Probleme an ihm vorbeilaufen bzw. sich hinlegen. Wir sind wirklich nicht sicher, wie wir sein Verhalten deuten sollen, da er ansonsten immer sehr devot den Katzen gegenüber ist und sich zurückhält. Wie sollen wir reagieren?

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

N. Schmitz


Hallo,
zunächst möchte ich erwähnen, dass es immer schwierig ist ein Verhalten zu deuten, ohne die Körpersprache des Hundes zu sehen. Für mich klingt Ihre Schilderung allerding so, dass der Hund tatsächlich das Bett als Ressource für sich beanspruchen möchte und die Katze auf dem Bett nicht duldet. Auch wenn Ihr Hund sonst eher zurückhaltend und schüchtern reagiert, kann sich dies situativ ändern. Sie beschreiben, dass er Ihre Katze hindert, auf das Bett zu springen. Schon in dieser Situation würde ich das Verhalten unterbrechen und den Hund von Bett schieben. Ihr Mann hat also vollkommen richtig gehandelt. Sie sind Entscheidungsträger darüber, wer in Ihr Bett darf. Anders sieht es aus, wenn der Hund sein Körbchen verteidigt. Denn dies ist sein Rückzugsort, der ihm auch zustehen sollte und dendie Katzen akzeptieren müssen.
Der Hund sollte Leben, dass er nicht die Entscheidung darüber treffen darf, wer ins Bett kommen darf, sondern Sie.
Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.
Liebe Grüße und viel Erfolg beim Training

Alexandra Stück

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Bewertung des Kunden

Sehr schnelle Rückantwort und aufschlussreiche Antwort. Auch nach kurzer Rückfrage wurde schnell und ausgiebig geantwortet. Vielen Dank!

Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare
Kunde
15.11.2016 13:12 Uhr
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Gibt es denn sonst noch etwas, das wir tun können, um dies zu verhindern und um die beiden näher zu bringen oder können wir nur in der jeweiligen Situation reagieren?

Danke nochmals und Grüße,

N. Schmitz
Alexandra Stück
15.11.2016 20:25 Uhr
Sie können die Katzen positiv verknüpfen, indem Sie bewusst häufig mit Ihrem Hund schmusen oder ganz besondere Leckerchen auspacken, wenn die Katzen in der Nähe sind. Oder sie schmusen mit den Katzen und wenn der Hund dazu kommt, bekommt er dann ein ganz tolles Leckerchen und umgekehrt. Wichtig ist aber, dass der Hund lernt, dass er keine positive Rückmeldung erhält, wenn er sich negativ gegenüber den Katzen verhält.
Eine weitere wichtige Info ist, dass Hunde sich etwa nach 3 Monaten fest in ihr neues "Rudel" integriert haben und dann häufig neue (eventuell problematische) Verhaltensweisen auftreten, die der Hund vorher nicht gezeigt hat. Sollte sich dies bei Ihrem Hund zeigen, rate ich Ihnen dann doch noch möglichst zeitnah einen Hundetrainer zu kontaktieren, damit sich die ggf. störenden Eigenarten gar nicht erst festigen und zur Gewohnheit werden.