Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
  • Meine Beratungen
  • Kostenlos registrieren
  • Hilfe & Service
Kostenlose Ersteinschätzung

Liebe Frau True-Bohle

| Preis: 61 € | Versicherungsrecht
Beantwortet von Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle

Alles im Anhang

Sie haben eine Frage im Bereich Versicherungsrecht? Nutzen Sie unsere Anwaltshotline:
0900-1010 999 * anrufen
Kennung eingeben: 18537
» Sie werden sofort mit einem*einer Anwält*in verbunden!

Sehr geehrter Ratsuchender,


zunächst verwundert es etwas, dass das Schreiben aus dem Jahre 2011 stammt.

Ich hoffe, dass nicht etwa schon seit dieser Zeit die geringere Zahlung von Ihnen widerspruchslos hingenommen worden ist - denn dann könnte die HUK die Einrede der Verjährung sicherlich erfolgreich anbringen.


Denn haben Sie über so einen langen Zeitraum gekürzte Leistungen hingenommen, greift nicht nur die dreijährige Verjährungsfrist ein, sondern man kann dann auch daran denken, dass es eine stillschweigende Vertragsanpassung ist.

Weitere Rechte wären dann (vorbehaltlich des Abgeltungsvergleiches) abgeschnitten.


Das gilt aber auch, wenn Sie ggfs. auf das Schreiben von 2011 in anderer Art und Weise reagiert haben, welches einer Zustimmung gelich kommen könnte - auch dann wären die Rechte gefährdet.




Ansonsten gilt, dass das Ansinnen der HUK zwar aus deren Sicht verständlich, rechtlich aber nicht haltbar ist.


Nach § 249 BGB ist der Schaden zu ersetzen, der ohne den Unfall nicht entstanden wäre.

Dabei ist konkret auf den Einzelfall abzustellen und nicht etwa auf Pauschal-Studien, denen es an wissenschaftlichen Nachweisen fehlt.


Der für Sie maßgebliche Pensionszeitpunkt ist dann aber der 31.07.2021, da dann das Pensionsalter von 65 Jahre plus fünf Monate erstmals von Ihnen erreicht wäre und dieser Regelpensionseintritt entscheidend ist.

Nicht maßgeblich sind hypothetische Ereignisse, wenn jeder greifbare Ansatzpunkt in Ihrer Person dazu fehlt. Und genau dieses Fehlen von Anhaltspunkten liegt vor.

Dann aber ist von dem normalen Pensionsalter auszugehen, denn "Anlagegesichtspunkte" die einen Verfrühungsschaden durch eine frühere Pension rechtfertigen würden, giobt es ja nicht.


Teilen Sie das der HUK schriftlich mit der Aufforderung mit, bis zum 31.07.2021 dieses Einkommensausgleich ohne Kürzungen zu zahlen. Für den Fall der Kürzung müssten Sie dann unverzüglich dagegen vorgehen und notfalls klagen.



Für Rückfragen stehe ich zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle.


War diese Antwort hilfreich?

Sie haben eine Frage im Bereich Versicherungsrecht?

Raten Sie nicht weiter!

Unsere Rechtsanwält*innen geben Ihnen gerne eine kostenlose
Ersteinschätzung zu Ihrem Anliegen.

Jetzt kostenlose Ersteinschätzung einholen

Bewertung des Kunden

Wie prüfen wir die Echtheit von Kundenbewertungen?

Kundenbewertungen, die als verifiziert gekennzeichnet sind, wurden von Kund*innen getätigt, die mit ihrem registrierten Kundenkonto eine kostenpflichtige Beratung erworben haben. Nach Zahlung und Beratungsabschluss erhalten unsere Kund*innen einen Bewertungslink und haben darüber die Möglichkeit, eine entsprechende Bewertung abzugeben.

Bei unseren Bewertungen handelt es sich ausschließlich um verifizierte Bewertungen.

Der auf den Profilen unserer Expert*innen angezeigte Bewertungsdurchschnitt setzt sich ausschließlich aus verifizierten Bewertungen zusammen. Jeder Bewertung wird für die Berechnung des Bewertungsdurchschnitts dabei die gleiche Gewichtung zugemessen.

Wir veröffentlichen alle Kundenbewertungen, unabhängig von der Anzahl der vergebenen Sterne. Eine Löschung findet nur statt, wenn wir dazu rechtlich verpflichtet sind (z.B. beleidigender Inhalt).

Gut, ausführlich genug und schnell. verifiziert

Kommentare

1 Kommentar
Kund*in
Kann ich den Brief so schicken?

Ich habe nie vorgehabt zu einem früheren Alter in den Ruhestand zu gehen.
Dafür gab es weder innere noch äußere Gründe.

Dagegen gab es klare Gründe für mich, so lange wie möglich zu arbeiten:

1. Ich bin über die Warteliste vergleichsweise spät in den Schuldienst gelangt.
In der Folge habe ich einige Jahre nur 23 von 27 Stunden gearbeitet.
Das hatte zur Folge, dass mein Pensionsanspruch relativ gering ist und ich deshalb immer beabsichtigte bis zum normalen Pensionseintrittsalter zu arbeiten.

2. Die Arbeit als Lehrer machte mir Spaß. Als Deutsch- und Musiklehrer hatte ich die Möglichkeit mit den Schülern kreative Projekte umzusetzen. Theateraufführungen, Schulband, Musicals und Revues zu inszenieren, machte mir große Freude Spaß, so dass ich keinen Grund sah, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen.

Aus diesen beiden Gründen hatte ich mich von Anfang an entschieden, so lange wie möglich zu arbeiten. Das wäre in meinem Falle bis 65 Jahre und 5 Monate.
-----------------------------
Ich habe eigentlich keine gekürzten Leistungen bekommen. Oder vielleicht doch. Wie kommen sie darauf?

Herzliche Grüße
kjg

09.08.2017 18:38 Uhr

yourXpert:
(Rechtsanwältin)
Frage
Frage ab 49 €
763 Bewertungen

"Unsere bundesweit agierende Kanzlei stellt die außergerichtliche Einigung in den Vordergrund. Von A wie Abmahnung bis Z wie Zwangsvollstreckung suchen wir die für Sie sinnvollste und kostengünstigste Lösung – Testen Sie uns. "
4223 Antworten | 10 Fachartikel
ZDF WISO Testsieger

    So funktioniert's

  1. Kostenlose anwaltliche Ersteinschätzung
  2. Unverbindliches Festpreisangebot
  3. Angebot annehmen und Rechtsberatung erhalten
Anliegen schildern
Jetzt zum Newsletter anmelden und die besten Rechts-Tipps erhalten
+ exklusive Gutscheinaktionen für alle Beratungsbereiche