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Katzen Streit

| Preis: 21 € | Katzenhaltung
Beantwortet von Tierheilpraktikerin Daniela Schurig

Hallo. Ich habe 2 Katzen (Geschwister), 18 Monate alt aus dem Tierheim geholt. Für mich sind wie meine Kinder. Seit mehr als 6 Monate hat eine Nachbarin mit ihren 2 Kinder eine von meinen Katzen angefangen zu füttern, rein zu lassen und seitdem kommt sie nicht mehr zu mir. Ich habe die Frau zu Rede gestellt und sie gibt zu , falsch gemacht zu haben. Ich habe ihr sogar angeboten die Katze zu sich zu nehmen und auch alle Verpflichtungen, aber sie will es nicht. Immerhin gehört die Katze mir und ich sehe nicht ein , dass die Katze bei ihr ist und ich zahle die Tierarzt Rechnungen. Als sie in Urlaub war 11 Tage, war die Katze ständig bei mir. Als wieder gekommen sind ist die Katze wieder weg. Wir sie gefordert die nicht mehr zu füttern und nicht rein zu lassen. Das macht sie aber nicht.
Was für Rechte habe ich in so einem Fall?


Sehr geehrter Ratsuchender,
da die Katze rechtlich Ihnen gehört, stehen Ihnen alle Rechte zu.
Da dieses auch der Nachbarin bekannt ist, ist das reinlassen der Katze unter Umständen eine Unterschlagung. Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, das Katzen sehr eigenständig sind und sich gern auch einmal ihre Besitzer aussuchen.
Sollte aber, zum Beispiel, durch das Füttern der Katze, durch die Nachbarn, gesundheitliche Probleme auftreten, ist diese Behandlung auch durch die Nachbarn zu tragen. Dieses kann man nicht auf den Halter abschieben. Aus diesem Grund sind in vielen Tiersitterversicherungen Fütterungsfehler mit versichert. Allerdings wird man sehr häufig die entstandenen Behandlungskosten einklagen müssen, da die Füttere dieses oft nicht einsehen.
Vielleicht sollte man einmal schauen, ob es bei Ihnen an der Haltung noch etwas zu optimieren gibt. Vielleicht fühlt sich die Katze bei den Nachbarn wohler, weil es dort ruhiger ist. Vielleicht gibt es Spannungen zwischen den Katzen, die das Abwandern begünstigen. Vielleicht bekommt sie dort mehr Aufmerksamkeit durch den Menschen. Ist das Futter "leckerer". Es können Kleinigkeiten sein, die eine Katze dazu bewegen.
Den Nachbarn sollte unmissverständlich erklärt werden, dass sie als Halter alle Rechte an der Katze haben und dass Sie eine Fütterung oder gar das reinlassen nicht wünschen. Im Zweifel muss man dieses mit rechtlichen Beistand durchsetzen, wenn alles freundliche Reden nicht hilft.
Oft reicht es allerdings aus, dem Füttere zu erklären, dass dieser mit Kosten zu rechnen hat, wenn das Tier aufgrund seiner Fütterung erkrankt.
Da dies eher eine Frage für einen Anwalt ist, sind alle Angaben reine Erfahrungswerte und nicht absolut rechtlich sicher.
Mit freundlichen Grüßen
Daniela Schurig

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