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Immobilien / Spekulationssteuer / anrechenbare Sanierungskosten

| Preis: 49 € | Immobilienbesteuerung
Beantwortet von Steuerberater Bernd Thomas

Wir haben eine zu vermietende Wohnung gekauft, nach einen Jahr renoviert und unter Beachtung der 15 % Regel die Kosten für Sanierung und Moderisierung über 5 Jahre verteilt als Werbungskosten abgesetzt.

Nun wollen wir die Wohnung noch innerhalb der Spekulationsfrist verkaufen, so dass wir den Gewinn versteuern müssen.

Frage in Hinblick auf die Ermittlung des Gewinns:

Dürfen wir die Kosten für die damalige Sanierung von den Anschaffungskosten der Wohnung abziehen, auch wenn wir diese Kosten in früheren Jahren bereits als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht haben und die Sanierung schon Jahre zurückliegt?


Sehr geehrter Herr R.,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage aufgrund Ihrer Angaben im Rahmen einer Erstberatung auf yourXpert. Die Beantwortung erfolgt gemäß der von Ihnen gemachten Sachverhaltsangaben. Fehlende oder fehlerhafte Angaben können das rechtliche Ergebnis beeinflussen.

Der Abzug als Werbungskosten bei Vermietung und Verpachtung ist immer vorrangig (H 23 "Werbungskosten", erster Spiegelstrich EStH). Somit können die Aufwendungen nicht nochmals geltend gemacht werden. Lediglich Kosten, die im Hinblick auf die Veräußerung gemacht werden ("Aufhübschen" des Objekts für den Verkauf) sind abziehbar.

Gerne stehe ich Ihnen für eine Rückfrage zur Verfügung und im Übrigen würde ich mich, für den Fall, dass Sie mit meiner Beratung zufrieden waren, über eine positive Bewertung hier auf yourXpert sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Thomas
Steuerberater

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Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare
Kunde
02.02.2020 18:10 Uhr
Vielen Dank für die schnelle und kompetente Antwort. Heißt das im Umkehrschluss: Wenn wir die Sanierungskosten nicht als Werbungskosten ansetzen, können wir dann bei einem Verkauf innerhalb der Spekulationsfrist diese Sanierungskosten bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns vom Kaufpreis abziehen?
Bernd Thomas
03.02.2020 17:58 Uhr
Sehr geehrter Fragesteller,

hier besteht kein Wahlrecht, sondern es muss immer auf die Absicht im Zeitpunkt der Entstehung der Kosten abgestellt werden. Somit muss es glaubhaft sein, dass die Kosten nicht im Zusammenhang mit der Vermietung, sondern in Zusammenhang mit der Veräußerung entstanden sind. Das ist eher schwierig, wenn Sie nicht nachweisen können, dass Sie bereits Verkaufsbemühungen unternommen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Thomas
Steuerberater