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Hypersexualität Rüde

| Preis: 11 € | Tierheilpraktiker
Beantwortet von Tierheilpraktikerin Barbara Jagolski

Schönen guten Tag,

mein Labrador Rüde (6) ist laut Hundepension hypersexuell, er ist im Grunde sehr lieb und hört gut, läuft beim Gassi gehen ohne Leine und bleibt immer in der Nähe. Allerdings reitet er gern auf, wenn wir Besuch bekommen und die Person ihm Aufmerksamkeit schenkt, meist bei Männern. Zudem ist er wie ausgewechselt, wenn er läufige Hündinnen riecht, auch wenn sie schon lange nicht mehr in der Nähe sind. Er haut plötzlich ab, Nase am Boden, hört nicht mehr und ist, sollte er eine Hündin finden, nicht von ihr runter zu bekommen. Zu Hause ist er aber friedlich und jault oder randaliert nicht. Wenn er übrigens mit anderen Rüden zusammen ist, besteigen sie sich oft gegenseitig.

Die Hundepension hat gesagt, er sollte kastriert oder gechipt werden, wobei ich aber von homöopathischen Alternativen gelesen habe, die ebenfalls seine Hormone in der läufigen Zeit runterschrauben könnten (Platinum, Agnes, ...). Ich weiss, dass es immer auf den Charakter des Hundes ankommt, können Sie anhand der Beschreibung, ein Foto füge ich auch bei, ein Mittel empfehlen?

Lieben Dank!
Herzlliche Grüsse
Sandra Mohrlüder


Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage und das schöne Bild von Ihrem Sammy.
Als Tierheilpraktikerin bin ich natürlich für alternative Heilmethoden. Dennoch gibt es für mich ein paar Ausnahmen. Hypersexualität beim Rüden gehört dazu. Hypersexualiät ist für den Rüden Stress. Für Sie und den Besuch auch. Wenn er bei läufigen Hündinnen auch abhaut, ist es zudem für ihn selbst gefährlich, da er überfahren werden könnte.Von den Hündinnen und deren Besitzer, da er ja offensichtlich aufreitet, mal ganz abgesehen. Das macht keine Freunde.
In diesem Fall würde ich zu einer Kastration raten.
Hormonell ist es beim Rüden nicht so eingreifend, wie wenn eine Hündin kastriert wird. Das würde ich nur bei einer Gebärmutterentzündung empfehlen. Ich kenne keinen Rüden, der nach einer Kastration seine Persönlichkeit negativ verändert hat oder sonstige Probleme zeigt.
Mit schon 6 Jahren und dem tatsächlichen aufreiten kann es allerdings auch nach einer Kastration vorkommen, dass er sein Verhalten nicht gravierend ändert. Da kann dann mit Homöopathie oder Bachblüten gearbeitet werden.
Chipen ist ebenfalls ein hormoneller Eingriff. Ob das für den Hund besser ist, als wenn sein Körper die Hormonproduktion selber einstellt, wage ich zu bezweifeln.
Wenn ein Rüde das aufreiten "verschmeckt" hat, denke ich nicht, dass sich das homöopathisch regeln lässt. Dieser Trieb ist für den Rüden einfach zu mächtig, zumal er ja offensicht Erfolg damit hat, dass er sich Ihnen entziehen kann und sich eigenständig um sein Bedürfniss, auch das mit Erfolg, kümmert.
Erzieherisch erlaube ich mir Ihnen raten, aufreiten beim Mensch (und auch bei Rüden), egal in welcher Situation strickt zu verbieten. Das darf er sich in keinem Fall herausnehmen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass er das gar nicht will, sondern es ihn einfach so überkommt, ist das für den Hund sehr großer Stress, da er weiß, dass er das nicht darf, aber nicht anders kann.Manchen Hunden, die es einfach so überkommt ist es auch richtig peinlich. Das ist für die Psyche nicht gut. Außerdem darf er auch nicht mehr die Möglichkeit bekommen, sich alleine auf den Weg zu einer Hündin zu machen. Das sind Dinge, die nur dem Alpha-Tier zustehen und das sollte ganz sicher nicht Ihr Hund sein.
Wahrscheinlich wird ihm das zu Beginn nicht gefallen, da ihm eine ganze Portion Macht genommen wird, langfristig gesehen, wird er Ihnen dankbar sein, da er ein wesentlich entspannteres Hundeleben führen wird.

Es freut mich für Sie, dass er außerhalb dieses Problem ein so toller Familienhund ist und drücke Ihnen fest die Daumen, dass Sie für sich und Ihren Rüden den richtigen Weg finden, um zusammen ein entspannteres Leben zu genießen.

Ich hoffe, auch wenn Sie diese Antwort sicher nicht erwartet haben, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit herzlichen Grüßen
Barbara Jagolski

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