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Frage zu Kündigung und Mietforderung

| Preis: 39 € | Mietrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt Matthias Filz

Guten Tag, ich habe folgende Frage,
Die Vorherige Mietwohnung wurde Fristgerecht zum 30.08.17 gekündigt dies wurde auch durch den Wohnungsgeber so bestätigt.
Am 21.07.17 erhielt ich eine Email des Vermieters (Gesellschaft) mit dem Betreff
" Wohnungsrückgabe" .... und das eine Wohnungsübergabe am 30.06.17 10:00 Stattfindet.
(Es gab einen Potentiellen Nachmieter, der Abgesprungen ist)
Die Wohnung wurde abgenommen Keller sowie Dachboden durch den Angestellten der Gesellschaft verschlossen. Ab dem Zeitpunkt hatte ich keinen Zugang mehr zu den Mieträumen, zwei Wochen Später wurden Arbeiten durch die Gesellschaft in der Wohnung ausgeführt.
Die Gesellschaft möchte nun ca 800€ Miete inkl Nebenkosten für den Zeitraum ab dem 30.06.17 eine Nebenkostenabrechnung für 2017 ist bis dato noch nicht erfolgt.
Bitte um eine kleine Hilfe
Danke Stefan


Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe mal davon aus, dass Sie sich bei dem Datum "21.07.17" geirrt haben, weil es keinen Sinn ergibt, dass mit Mail vom 21.07.17 die Rückgabe der Wohnung zum 30.06.2017 angekündigt wurde.

In der Regel müssen Sie ab dem Zeitpunkt der Rückgabe der Wohnung an den Vermieter keine weitere Miete zahlen, wenn die vorzeitige Rückgabe auf ausdrücklichen Wunsch des Vermieters (!) erfolgte. Erfolgte die vorzeitige Rückgabe jedoch auf Ihren eigenen Wunsch, werden Sie nur dann von der Mietzahlung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist frei, wenn durch die Rückgabe der Wohnung der Mietvertrag ab sofort aufgehoben werden sollte. Erforderlich ist also ein Aufhebungsvertrag, der sowohl ausdrücklich als auch durch schlüssiges Verhalten der Mietparteien geschlossen werden kann. Allein die Rückgabe der Schlüssel reicht dazu jedoch nicht. Es muss der Wille des Vermieters erkennbar sein, dass dieser mit der Rückgabe der Wohnung das Mietverhältnis als beendet ansieht.

Sofern also in Ihrem Fall die vorzeitige Rückgabe der Wohnung auf Betreiben des Vemieters erfolgte oder die sonstigen Umstände darauf schließen lassen, dass mit der Rückgabe der Wohnung das Mietverhältnis beendet werden sollte, schulden Sie ab dem Zeitpunkt der Rückgabe keine weitere Miete, sodass Sie die Forderung des Vermieters mit diesem Argument zurück weisen sollten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen. Für weitere Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Matthias Filz
Rechtsanwalt

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Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare
Kunde
05.10.2017 11:38 Uhr
Guten Tag, Sie haben Selbstverständlich recht das Datum der E-Mail er Gesellschaft mit Aufforderung der Rückgabe kam am 21.06.17, ist es nicht so dass das verlangen der Rückgabe der Wohnung mit erfolgter Wohungsabnahme am 30.6.17 als Aufhebungsvertrag gewertet werden kann ?
Mir ist bekannt das der Potentielle Nachmieter bereits sämtliche Formalitäten mit der Gesellschaft erledigt hatte und eine Zusage erhalten hat, jedoch sich im letzen moment
also am 30.6.17 wo die Übergabe hätte stattfinden sollen.
Matthias Filz
05.10.2017 12:29 Uhr
Es kommt zunächst darauf an, auf wessen Betreiben die vorzeitige Wohungsübergabe erfolgt ist. Hat der Vermieter den Nachmieter selbst gestellt und hat er demzufolge die frühere Rückgabe der Wohnung von Ihnen verlangt, kann in der Rückgabe zweifelsohne die vorzeitige Beendigung des Mietvertrages gesehen werden. Haben Sie hingegen den Nachmieter gestellt und um eine vorzeitige Übergabe der Wohnung gebeten, kommt es darauf an, ob mit der Übergabe der Wohnung der Vertrag vorzeitig beendet werden sollte. Entscheidend ist, welche Vereinbarungen Sie mit dem Vermieter diesbezüglich getroffen haben. Haben Sie keine weiteren Vereinbarungen getroffen, kann (leider) nicht automatisch darauf geschlossen werden, dass schon mit der Übergabe der Wohnung das Mietverhältnis aufgelöst werden sollte, da letztlich das Zustandekommens des Anschlussvertrages mit dem Nachmieter in Ihren Risikobereich fallen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Matthias Filz
Rechtsanwalt