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Eingangsrechnung von Mutter an Gerichtsvollzieher bezahlt.

| Preis: 73 € | Steuererklärung
Beantwortet von Steuerberater Bernd Thomas

Hallo habe demnächst eine Steuerbrüfung , meine Mutter hatt bei mir weil ein Großkunde nicht gezahlt hat von ihrem Konto meine Rechnungen bezahlt. ich habe sie als ganz normal unter 3400 gebucht und privateinlage auf kasse gebucht.und hab die umsatzsteuer geltend gemacht .Gibt es da Probleme bei der Prüfung ?

Die Rechnungen wurden 2014 gestundet durch die Schuldenberaterin teil haben wir einen Schuldenschnitt gemacht die Rechnungen wurden alle bezahlt die letze 2016 manche Rechnungen haben sich ein paar Jahre hinausgezögert hab diese aber am Zahltag in der Buchhaltung berücksichtigt SKR03.


In einer Rechnung habe ich mich verbucht die hat meine Mutter erst 2016 bezahlt im JAnuar ich hab sie durch ein missverständniss 2015 im Juli schon rein.

War das richtig?


Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage aufgrund Ihrer Angaben im Rahmen einer Erstberatung auf yourXpert. Die Beantwortung erfolgt gemäß der von Ihnen gemachten Sachverhaltsangaben. Fehlende oder fehlerhafte Angaben können das rechtliche Ergebnis beeinflussen.

Zahlungen Ihrer Mutter können als so genannten Abkürzung des Zahlungswegs als Betriebsausgaben bei Ihnen zu werten sein, wenn Ihre Mutter für Sie (für Ihre Rechnung) an Ihre Gläubiger geleistet hat.

Der Betriebsausgabenabzug sollte demnach gewährt werden können, ebenso der Vorsteuerabzug, wenn die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind.

Der Vorsteuerabzug ist bereits möglich, wenn die Ware geliefert worden ist und eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegt, gegebenenfalls auch bei Anzahlung und vorliegender Rechnung. Die Vorsteuer wäre dann jedoch in dem Zeitpunkt zu berichtigen, in dem Sie dien Schuldenschnitt mit Ihren Lieferanten vereinbart haben. Wenn Sie auch die Vorsteuern nur im Zeitpunkt und in der Höhe der tatsächlichen Zahlung abgezogen haben (also im Zeitpunkt der Zahlung Wareneinstand mit Vorsteuer gebucht haben) ist dies m.E. nicht zu beanstanden, insbesondere wenn nur Aufzeichnungen zur Einnahme-Überschussrechnung geführt werden.

Die Buchung über Kasse ist falsch, die Zahlungen Ihrer Mutter hätte als Zahlung über das Konto #1370 Verrechnungskonto bei Gewinnermittlung 4/3 gebucht werden müssen. Dies stellt einen Mangel an Ihren Aufzeichnungen dar, insbesondere an der Kassenführung. Wie schwerwiegend dieser Mangel gewertet wird, hängt vom Gesamtbild ab, insbesondere vom Umfang Ihrer Bargeschäfte. Ein solcher Mangel kann den Betriebsprüfer dazu führen, Zuschätzungen bei Ihren Umsätzen vorzunehmen, im Extremfall sind Ihre Aufzeichnungen zu verwerfen und komplett zu schätzen. Wenn die Vorgänge jedoch plausibel erklärt werden können, sollte es möglich sein, dass darauf verzichtet wird.

Einzelne Fehler in der Buchführung (fehlerhafte Erfassung einer Rechnung) sind zunächst unproblematisch, hier wäre im Einzelfall die Auwirkung des Fehlers zu berichtigen. Da aber die Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs bereits gegeben zu sein scheinen, sollte sich die Auswirkung auf den Betriebsausgabenabzug bei der einen Rechnung beschränken. Diese Betriebsausgabe wäre aus 2015 nach 2016 zu "verschieben".  Wenn jedoch nicht nur einzelne Fehler bestehen, sondern dem Gesamtbild nach die gesamte Erfassung fehlerbehaftet erscheint, kann der Betriebsprüfer Zuschätzungen vornehmen.

Gerne stehe ich Ihnen für eine Rückfrage zur Verfügung und im Übrigen würde ich mich, für den Fall, dass Sie mit meiner Beratung zufrieden waren, über eine positive Bewertung hier auf yourXpert sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Thomas

Steuerberater

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Hat mir serh geholfen echt super

Antwort des Experten: Danke für die Bewertung!

Kommentare

Insgesamt 5 Kommentare
Bernd Thomas
12.05.2018 15:35 Uhr
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte beantworten Sie mir folgende Rückfragen, damit ich möglichst genau antworten kann:

Ermitteln Sie Ihren Gewinn durch Bilanzierung oder durch Einnahme-Überschussrechnung?

Sind (bzw. waren) Sie umsatzsteurpflichtig oder Kleinunternehmer?

Falls umsatzsteuerpflichtig, haben sie Soll- oder Istversteuerung angewandt?

Vielen Dank, mit freundlichen Grüßen

Bernd Thomas
Steuerberater
Kunde
12.05.2018 15:39 Uhr
1.Einnahme - Überschussrechnung
2.Ich bin Umsatzsteuerpflichtig
3.Ich habe die IStversteuerung angewand also immer wenn ich ein Rechnung bezahlt habe habe ich es verbucht an dem Datum der Zahlung
Kunde
21.05.2018 00:33 Uhr
So hab mir das ganze nochmal angeschaut , habe einige fehler endeckt.Ich hatte die Daten importiert von meiner Handwerkersoftware das betrifft aber nur das Jahr 2015 da wurde die splittung nicht übernommen ,zu dem Zeitpunkt hatte ich probleme mit der Software. Eine Buchung von 6200Euro habe ich doppelt drin .Wie verhalte ich mich jetzt ?Benötigt der Prüfer die Quittungen von meiner Mutter ?
Bernd Thomas
21.05.2018 07:07 Uhr
Sehr geehrter Fragesteller,

die Quittungen der Mutter benötigt der Betriebsprüfer wahrscheinlich nicht.

Sind die 6.200 als Einnahme oder als Ausgabe doppelt erfasst?

Am Besten weisen Sie den Betriebsprüfer gleich zu Anfang darauf hin.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Thomas
Steuerberater
Kunde
22.05.2018 23:30 Uhr
SO Prüfung ist am 12.5.2018 Termin habe ich verschoben , Weil ich da im Schichtblock bin .Da ich ja Hauptberuflich tätig bin .Geprüft werden 2014,2015 und 2016. Ich werde mich melden ,hab auch noch ein paar Fehler endeckt ein Bekannter arbeitet beim Finanzamt dem hab ich sein Haus installiert Elektrotechnik.Er hat mir das Material immer gelich Bezahlt manchmal auch selbst abgeholt und beim Grosshandel bezahlt ich hab ihm immer vorab ne Rechnung geschrieben mit gewinn und hab den Gewinn weil ich auf arbeit war beim Grosshändler abgeholt ,hab aber alles in Rechnungen gestellt ,wenn sie möchten könnte ich sie bei der Kostenpflichtige Hotline anrufen dann können wir manche dinge durchgehen.