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Darf ich an meine Tochter vermieten,obwohl sie Sozialhilfe bezieht ?

| Preis: 39 € | Mietrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt Karlheinz Roth

Sehr geehrter Herr Roth,

ich habe eine 27jährige Tochter,die aufgrund einer schweren Traumafolgestörung nicht

erwerbsfähig ist.Nun versucht sie bereits seit einem dreiviertel Jahr eine Sozialwohnung

zu bekommen.Leider wird sie überall abgelehnt,sobald der Vermieter Hartz4 hört und dann

auch noch arbeitsunfähig ist.Wir haben uns schon die Beine in den Bauch gestanden,jedes mal

wenn wieder eine Wohnungsbesichtigung anstand.Die einzige die sie hätte bekommen können,

fiel schon fast auseinander und das Umfeld wäre für unsere Tochter eine Katastrophe gewesen.

Auf Grund ihrer Störung kann sie kaum unter Menschen und braucht vor allen Dingen eine ruhige

Umgebung,die ihr keine Angst macht. Nun haben mein Mann und ich die Möglichkeit ein kleines

altes Häuschen zu erwerben.Diese würden wir an unsere Tochter vermieten.Leider können wir

aber die monatlichen Belastungen nicht alleine tragen und müssten somit von unserer Tochter

eine Miete verlangen.Nun wäre meine Frage ,ob man überhaupt als Eltern an seine

eigene Tochter vermieten darf ,oder übernimmt der Staat die Mietkosten dann nicht mehr ? In

diesem Fall wäre es uns nämlich leider nicht möglich die finanzielle Last zu tragen.Da mein Mann

auch in 4 Jahren in Rente geht und wir eine Hypothek auf unser eigenes Haus aufnehmen werden.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Jurgahn


Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Sie können ohne weiteres mit Ihrer Tochter einen Mietvertrag eingehen. Hierbei muss aber auf Folgendes geachtet werden:

a) die Angemessenheit der in Ihrer Gemeinde geltenden Obergrenzen nach § 22 SGB II dürfen nicht überschritten werden;

b) Ihre Tochter muss den vereinbarten Mietzins auch tatächlich an Sie zahlen

c) Ihre Tochter hat dann entsprechende Quittungen über die geleisteten Mietzahlungen vorzulegen.

d) Vor Abschluss eines Mietvertrages sollten Sie dann die Zustimmung des Kommulen Trägers einholen.

Letzteres ist unabdingbar, weil für den kommunalen Träger die Pflicht zur Zahlung von angemessenen Kosten zu leisten und dieser selbstredend prüft, ob die von Ihrer Tochter bezogenen Wohnung den o.g. Angemessnheitskriterien entspricht.

Zu diesem Zweck machen Sie Ihrer Tochter ein schriftliches Angebot zum Abschluss eines Mietvertrages, das die Grenze der Angemessenheit in Ihrer Gemeinde berücksichtigt. Ihrer Tochter müsste dann das Angebot der ARGE vorlegen, um sich eine Bestätigung geben zu lassen.

Wenn die Bestätigung dann vorliegt, können Sie dann den Mietvertrag mit Ihrer Tochter schließen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.

Einer positiven Bewertung sehe ich entgehen.

Gerne höre ich von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Karlheinz Roth

- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

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Bewertung des Kunden

Herr Roth hat meine Frage sehr umfassend und verständlich

beantwortet.Ebenso wurde meine Rückfrage sehr schnell

erklärt.Ich fühle mich gut beraten und kann Herrn Roth nur

weiterempfehlen !

Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare
Kunde
17.03.2018 12:01 Uhr
Hallo Herr Roth, das Häuschen was wir kaufen wollen ,ist 20 qm größer,als vom Amt vorgesehen.Wird die Miete trotzdem übernommen,wenn man sich an den Regelsatz hält.Also nur das was ihr zusteht ? Wir würden unsere Miete natürlich auch nur in der Höhe ansetzen
Karlheinz Roth
17.03.2018 12:43 Uhr
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Wenn der angemessene Höchstwert von EUR 463,50 für einen 1-Personen-Haushalt nicht überschritten wird, dürfte das Amt die Miete übernehmen.

Dies müssen Sie aber unmittelbar mit dem Amt klären.

Ich wünsche Ihnen insoweit alles Gute und verbleibe


mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth