E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
  • Kostenlos registrieren
  • Hilfe & Service
Kostenlose Anfrage
Zurück zu allen Antworten

yourXpert:
(Rechtsanwalt)
Termin?





zertifiziert
Dieser Experte hat seine Qualifikation nachgewiesen und ist von uns zertifiziert!

Geld-Zurück-Garantie
Geld-Zurück-Garantie: Dieser Experte bietet Ihnen für X-Mails eine Geld-zurück-Garantie: War die Beratung inhaltlich nicht korrekt, erhalten Sie Ihr Geld zurück!
"Steuerberatung und Rechtsberatung für Verbraucher auf Deutsch und Englisch. Ich beantworte Fragen zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsvollmacht und Testament. "
yourXpert wurde ausgezeichnet
ZDF WISO Testsieger
1. Platz Internetauftritt und Datensicherheit
Online-Rechtsberatung
Branchengewinner
"Erlebter Kundenservice"
DIE WELT
Service-Champions 2017
Im Test: 8 Anbieter
Veröffentl. in DIE WELT, 19.10.17
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 69.425 Beratungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten:
4,8 / 5,0
sehr gut
» Mehr dazu hier

§ 33a EStG Unterhaltsleistungen an einen Studierenden über 25 Jahre

| Preis: 89 € | Steuerrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt Christian Janssen

§ 33a EStG Unterhalt an einen Studierenden über 25 Jahre ohne Anspruch auf Kindergeld:
Von Januar bis September 2018 habe ich als Unterhaltspflichtiger meinem Sohn Unterhalt gezahlt in Höhe von 750 €/Monat = 6.750 € zzgl. Kranken-/Pflegeversicherungbeiträge 90,34 €/Monat = 904 €, somit gesamte Unterhaltsleistungen von Januar - September 2018 = 7.654 €.
Sein Studium hat er erfolgreich am 11.09.2018 abgeschlossen.
Vom 01.Oktober bis Dezember 2018 hat mein Sohn ein Bruttoeinkommen in Höhe von 12.418,56 € erzielt. Mein Finanzamt will nicht die anteilige Betrachtung, sonder das gesamte Kalenderjahr 2018 heranziehen. Dies hat dann zur Folge, dass dann aufgrund der Anrechnung des Einkommens meines Sohnes die von mir gezahlten Unterhaltsleistungen steuerlich im Jahre 2018 nicht zur Geltung kommen und unberücksichtigt bleiben sollen.
Wie ist hier die rechtliche Bewertung dieses Sachverhaltes?


Sehr geehrter Ratsuchender, 

vielen Dank für Ihre Anfrage. 

Der Unterhaltshöchstbetrag verringert sich bei nicht ganzjährigem Unterstützungszeitraum, wenn der Unterstützungszeitraum während des Jahres endet. Grundsätzlich wird dann der jährliche Unterhaltshöchstbetrag um ein Zwölftel für jeden vollen Monat gekürzt, in dem die Voraussetzungen für den Abzug des Unterhalts nicht vorgelegen haben (§ 33a Abs. 3 Satz 1 EStG). Insoweit müsste Ihnen für den Zeitraum der Untersützung von Januar bis September der Unterhaltshöchstbetrag zuerkannt werden. 

Der Unterhaltshöchstbetrag wird gekürzt (§ 33a Abs. 1 Satz 5 EStG) um eigene Einkünfte und Bezüge des Unterhaltsempfängers, die über 624,00 € p.a. hinausgehen (Anrechnungsfreibetrag).

Da der Anrechnungsfreibetrag als Jahreswert ausgestaltet ist, kann die Betrachtungsweise des Finanzamtes nicht gerichtlich angegriffen werden. 

Das Finanzamt muss jedoch nicht nur die Einnahmen ihres Sohnes berücksichtigen, sondern auch dessen Ausgaben. So können sich die Einnahmen mindestens noch um den Werbungskostenpauschbetrag von 1.000 EUR mindern lassen. Auch können höhere Werbungskosten beispielsweise für Bewerbungen oder einen Umzug hierbei berücksichtigt werden. 

Insofern sollte ihr Sohn auf jeden Fall eine Einkommensteuererklärung abgeben, um diese Kosten geltend zu machen und Sie einen Nachweis für tatsächlich geringere Einkünfte ihres Sohnes haben. 

Bei Fragen bin ich gern für Sie da. 

Beste Grüße

Rechtsanwalt Janssen 

War diese Antwort hilfreich?

Sie haben eine Frage? Holen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich Angebote unserer Experten ein!

Nach dem Einstellen Ihrer Frage erhalten Sie individuelle Preisangebote unserer Experten, aus welchen Sie einfach das für Sie passende Angebot auswählen können!

Unsere Experten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung. Stellen Sie jetzt Ihre Frage!

Hier kostenlos und unverbindlich Angebote einholen!