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Kaufrecht (Verkauf von Büchern)

| Preis: 69 € | Zivilrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt Karlheinz Roth

Guten Tag. Ein Kunde hat seinen Geschäftssitz in Monaco. Von dort aus erstellt er z. B. eine Rechnung über ein Buch an einen Kunden. Dafür erhebt er 7 % Mwst. Dieses Buch haben wir für ihn hier in Deutschland drucken lassen. Wir lagern es ebenfalls hier in Deutschland. Wenn der RG-Empfänger in Deutschland sitzt, hat dieses Buch Deutschland damit nie verlassen, weil wir es aus unserem Lager direkt dorthin liefern. Ist das ein Prozess, der rechtlich in Ordnung ist? Oder müssen wir als Versender unsere Adresse verwenden, obwohl wir ja nur das Buch im Auftrag unseres Kunden weiterleiten und damit an diesem Prozess im rechtlichen Sinne nicht beteiligt sind.


Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Dieser Prozess wäre nach diesseitiger Auffassung rechtlich in Ordnung, wenn der Kunde bei dem Kaufvertrag darauf hingewiesen wird, dass er das Buch durch Sie als Vermittler erhält.

In diesem Fall müssen Sie dann auch Ihre Anschrift als Versender verwenden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.

Einer positiven Bewertung sehe ich entgehen.

Gerne höre ich von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Karlheinz Roth

- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

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