E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
ODER Login mit Google
Sicherer Server
Mehr Infos
Kundenservice: 0761 21 609 789-0

Erbschein beantragen – Kosten, Fristen und Vorgehen

Erbschein beantragen

Ratgeber: Erbschein beantragen – Kosten, Fristen und Vorgehen

(Lesezeit ca. 9 Minuten)

Obwohl viele Hinterbliebene und Freunde nach dem Verlust einer nahestehenden Person mit der Trauer zu kämpfen haben, wartet auf Sie im Falle einer Erbschaft viel Papierkram. Nicht selten wird ein sogenannter Erbschein von den Erb*innen verlangt, um sich beispielsweise um das Begräbnis kümmern zu können oder sich vor den Behörden als Erben auszuweisen. Dieser Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Erbschein, insbesondere ob sie einen Erbschein benötigen, wie man einen Erbschein beantragt und was Sie unbedingt beachten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Erbschein ist der „Ausweis der Erb*innen".
  • Ein Erbschein wird nicht immer benötigt.
  • Erbscheine müssen beantragt werden und werden nicht automatisch ausgestellt.
  • Mit dem Beantragen des Erbscheins nimmt man das Erbe an → und haftet somit auch für Verbindlichkeiten und Schulden des*der Verstorbenen. Bei Zweifeln kann sich also eine anwaltliche Beratung lohnen.
  • Die Kosten für den Erbschein richten sich nach der Höhe der Erbschaft.
  • Ein Erbschein kann von den Erb*innen jederzeit beantragt werden, Fristen laufen nicht.
  • Wenn Sie Fragen zum Erbschein oder sonstige Fragen haben, kann eine anwaltliche Ersteinschätzung sinnvoll sein.

Kostenlose Ersteinschätzung erhalten

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist ein Erbschein?
  2. Wann bin ich überhaupt Erb*in?
  3. Wann ist es sinnvoll einen Erbschein zu beantragen?
  4. Wie beantrage ich einen Erbschein?
  5. Welche Unterlagen muss ich einreichen?
  6. Wie ist der zeitliche Ablauf des Erbscheinverfahrens?
  7. Was kostet ein Erbschein?
  8. Welche Risiken sollte ich vorher kennen?
  9. Fazit: Kostenlose anwaltliche Ersteinschätzung und unverbindliches Beratungsangebot

Was ist ein Erbschein

Mit dem Erbschein kann man im Rechtsverkehr gegenüber anderen Personen beweisen, dass man Erb*in ist und wie hoch der eigene Erbanteil ist. Dies ist wichtig, damit man sich um die Angelegenheiten des* der Verstorbenen kümmern und über das Erbe verfügen kann. Verschiedene Stellen können einen Erbschein verlangen, z.B. Banken. Hier gibt es aber einiges zu beachten, mehr dazu unter Punkt 3.

  • Alleinerbschein für den*die Alleinerb*in
  • Teilerbschein für eine*n von mehreren Erb*innen
  • Gemeinschaftlicher Erbschein für die Erbengemeinschaft – dieser enthält die Vollmacht für alle Miterb*innen
  • Beschränkter Erbschein - z.B. kann die Beschränkung auf in Deutschland befindliche Nachlassgegenstände sinnvoll sein, wenn sich ein Teil des Nachlasses im Ausland befindet. Dies führt nämlich zu einer komplizierten und langen Prüfung, die man mit einer Beschränkung umgeht, z.B. wenn man den Erbschein schnell braucht

Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl des richtigen Erbscheines benötigen, kann sich eine anwaltliche Ersteinschätzung lohnen.

Bin ich überhaupt Erb*in?

Es gibt mehrere Arten wie man Erb*in werden kann:

  • Durch gesetzliche Erbreihenfolge – wenn von dem*der Verstorbenen (auch Erblasser*in genannt) nichts (z.B. in einem Testament) geregelt wurde. Genauere Ausführungen finden sie hier. Wer Erb*in wird, richtet sich dann nach dem § 1924 ff. BGB. Erb*innen erster Ordnung sind z.B. die Kinder des Verstorbenen zu gleichen Teilen, wenn diese nicht mehr am Leben sind, die Enkel*innen. Es gibt auch Erb*innen zweiter bis vierter Ordnung. Das Erbrecht der Eheleute richtet sich nach § 1931 BGB. Beispiel: Familie A besteht aus Vater, Mutter und zwei Kindern. Die Eltern leben in Zugewinngemeinschaft. Nun verstirbt die Mutter und hinterlässt kein Testament. Der Ehemann erbt die Hälfte, je ein Viertel erben die beiden Kinder.
  • Als (Mit-)Erb*in eingesetzt durch eigenhändiges oder notarielles Testament. Viele Menschen bevorzugen es jedoch ihre Angelegenheiten vorher in einem Testament zu regeln. Es gibt das eigenhändige Testament und das öffentliche Testament, das von einem*einer Notar*in erstellt wird. Nach dem Tod sind alle, die denken sie seien im Besitz eines Testaments zur Abgabe beim Nachlassgericht verpflichtet. Wenn ein Testament z.B. beim Ausräumen der Wohnung gefunden wird, oder jemand weiß, wo der*die Erblasser*in es hinterlegt hat, besteht somit eine Abgabepflicht. Weiter zu unterscheiden ist, ob es sich um ein Einzeltestament oder um ein gemeinschaftliches Testament handelt. Beliebt sind auch die sogenannten Berliner Testamente, in denen zuerst der überlebende Ehepartner alles erbt und die Kinder dem Tod des letzten Elternteils Erb*innen werden. Bei öffentlichen Testamenten, die zusammen mit einem Profi erstellt worden sind, ist oft klar, wer Erb*in werden soll. Bei eigenhändigen Testamenten muss der letzte Wille eventuell ausgelegt werden, wenn er sich aus dem Text nicht ganz klar ergibt. Wenn mehrere Personen als Erb*innen eingesetzt werden bilden sie eine Erbengemeinschaft, in der alle die gleichen Rechte haben. Testamente müssen vom Nachlassgericht eröffnet werden, um gültig zu sein.
  • Durch Erbvertrag: Der Erbvertrag (neuen Ratgeber verlinken) ist ein nicht ganz so geläufiges Wort wie Testament. Aber auch er ist eine Verfügung von Todes wegen und muss vom Nachlassgericht eröffnet werden. Er ist in §§ 2274 ff. BGB geregelt. Er muss vor dem*der Notar*in unter Anwesenheit aller Parteien geschlossen werden. Im Erbvertrag können Dinge wie Erbe, Vermächtnisse und Auflagen geregelt werden.

Kein*e Erb*in ist man, wenn einem z.B. ein Gegenstand „vererbt“ wird. Das könnte dann ein Vermächtnis sein → im Zweifel sollte das Testament von einem Experten geprüft werden.

Im Testament kann man auch nicht bedacht oder enterbt werden.

Als sogenannte*r Pflichtteilsberechtigte*r ist man ebenfalls kein*e Erb*in. Pflichtteilsberechtigte*r ist, wer nach gesetzlicher Erbfolge eigentlich das Erbe antreten sollte, durch Wille des*der Erblasser*in davon aber ausgeschlossen wurde. Dann hat man gegenüber den Erb*innen ein Recht auf seinen Pflichtteil.

Wann ist es sinnvoll einen Erbschein zu beantragen?

Grundsätzlich braucht man einen Erbschein, wenn man sich als Erb*in ausweisen muss und es keine anderen Möglichkeiten dazu gibt. Oft wird den Personen, die das Erbe antreten, erst bewusst, dass sie einen Erbschein brauchen, wenn sie zu dessen Vorlage aufgefordert werden. Hier ist jedoch Vorsicht geboten! Haben Sie andere Möglichkeiten Ihre Erbenstellung nachzuweisen, darf z.B. eine Bank oder eine Behörde - wie das Grundbuchamt - nicht auf den Erbschein bestehen! Grade ein notarielles Testament zusammen mit der Niederschrift über dessen Eröffnung weisen die Erbenstellung ebenfalls nach! (siehe BGH,Urt.v.5. 4. 2016–XI ZR 440/15) Wenn sich im Nachlass (alles was vererbt wird) auch Grundstücke befinden, wird ein Erbschein schnell sehr teuer. Mehr dazu in Punkt 7. Es lohnt sich also genau zu prüfen, ob man einen Erbschein braucht und sich dabei ggf. Hilfe zu holen. Andere Möglichkeiten Ihre Erbenstellung nachzuweisen sind:

  • Notarielles Testament
  • Erbvertrag
  • Eventuell auch eigenhändiges Testament
  • Auf Sie ausgestellte Vollmachten

Sollten Sie gesetzliche*r Erb*in sein und keine Vollmacht haben, ist ein Erbschein wahrscheinlich notwendig.

Das können Sie als Erblasser*in tun, um es Ihren Erb*innen einfacher zu machen


  • Erstellen Sie Ihr Testament bei einem*einer Notarin und/oder hinterlegen Sie Ihr Testament bereits beim Nachlassgericht.
  • Erteilen Sie Ihren Erb*innen Vollmachten, dies sollte aber wohlüberlegt sein und eventuell mit einem*einer Anwält*in besprochen werden.
  • Legen Sie einen Ordner an. Hier können Sie gebündelt alle wichtigen Dokumente ablegen. Dazu können zählen: Wichtige Verträge und Versicherungen, die eventuell gekündigt werden müssen, ein Inventar des Nachlasses (Grundstücke mit Flur-Nr, Schließfächer, Sparbücher, alle Konten, Darlehen), Vollmachten, Urkunden wie Geburts- und Heiratsurkunden, eigenhändige Testamente. Sie können hier auch andere wichtige Dokumente wie Patientenverfügungen ablegen oder Wünsche für Ihre Beisetzung äußern. Bündeln Sie alles, was für Ihre Nachkommen relevant ist, an einem Ort. Erzählen Sie den Personen, für die der Ordner bestimmt ist, wo Sie ihn aufbewahren.

Wie beantrage ich einen Erbschein?

Der Erbschein ist beim Nachlassgericht zu beantragen. Das zuständige Nachlassgericht bestimmt sich nach dem letzten gewöhnlichen Aufenthalt des*der Verstorbenen. Meist ist das Nachlassgericht ans Amtsgericht angegliedert. Man kann den Erbschein auch bei einem*einer Notar*in beantragen, dies ist jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden, siehe Punkt 7.

Der Antrag kann mündlich zu Protokoll oder schriftlich gestellt werden. Über die Richtigkeit gewisser Punkte muss man eine eidesstattliche Erklärung ablegen.

Es gibt für die Stellung des Erbscheinantrags keine Frist und er kann jederzeit beantragt werden. Allerdings gibt es eine Beschwerdefrist, sollte der Antrag abgelehnt werden.

Der Antrag muss von dem*der Erb*in gestellt werden. Haben mehrere Personen die Erbenstellung, kann man entweder einen Antrag nur über seinen Teil (Teilerbschein), oder einen Antrag für alle (Gemeinschaftlicher Erbschein) stellen. Da es eine der Voraussetzungen ist, dass das Erbe angenommen wurde, muss man in diesem Fall nachweisen, dass alle Miterb*innen das Erbe angenommen haben.

Welche Unterlagen muss ich einreichen?

Hier finden Sie einen Überblick über alle Angaben und Dokumente, die Sie parat haben sollten. Was genau benötigt wird, ist unterschiedlich, je nachdem wie man Erb*in geworden ist.

Checkliste Erbscheinantrag

Immer anzugeben ist:

  • Der Todeszeitpunkt durch Sterbeurkunde
  • Der letzte gewöhnliche Aufenthalt des*der Verstorbenen
  • Staatsangehörigkeit des*der Verstorbenen
  • Erklärung darüber, ob ein Rechtsstreit über das Erbe vorliegt
  • Erklärung darüber, dass man das Erbe annimmt
  • Die Größe des eigenen Erbteils

Wenn Sie gesetzlicher Erbe geworden sind:

  • Der Umstand aufgrund dessen man gesetzliche*r Erb*in geworden ist und eine Urkunde darüber z.B. als Kind die Geburtsurkunde, das Stammbuch oder als Ehepartner die Heiratsurkunde
  • Welche anderen Personen als Erb*in in Betracht kommen, z.B. weitere Geschwister oder Kinder, falls diese bereits verstorben sind, deren Sterbeurkunden
  • Ob und wenn ja welche Verfügungen von Todes wegen vorliegen

Wenn Sie durch eine Verfügung von Todes wegen Erb*in geworden sind:

  • Die Verfügung von Todes wegen aufgrund deren man das Erbe antreten konnte, also das Testament oder den Erbvertrag. Diese müssen vom Nachlassgericht eröffnet sein. Man braucht die Kopie der Verfügung und die Niederschrift über die Eröffnung
  • Ob und wenn ja andere Verfügungen von Todes wegen vorliegen

Über einige dieser Angaben muss man eine eidesstattliche Erklärung abgeben, außer das Gericht sieht davon ab.

Zeitlicher Ablauf Erbscheinverfahren

Liegt in Ihrem Fall eine Verfügung von Todes wegen, also ein Testament oder Erbvertrag vor? Dann ergibt es Sinn erst mal die Eröffnung abzuwarten. Diese kann mündlich vor Ort oder schriftlich vorgenommen werden. Wie schnell das Nachlassgericht das Testament eröffnet ist leider sehr unterschiedlich und das Gesetz sieht hierfür auch keine Frist vor, an die sich das Nachlassgericht halten müsste.

Ist das Testament schon beim Gericht hinterlegt, in Ihrem Besitz oder noch in einem Ordner des Verstorbenen? Falls letzteres der Fall ist, sollten Sie das Testament nun dem Nachlassgericht übergeben.

Mit der Eröffnung tritt das Dokument in den Rechtsverkehr ein und die Niederschrift über die Eröffnung wird als Dokument für den Erbschein benötigt.

Im groben Überblick läuft das Verfahren so ab:

Nach dem Tod des Erblassers muss dies dem Nachlassgericht mitgeteilt werden. Eventuell müssen vorhandene Testamente oder andere Dokumente beim Nachlassgericht eingereicht werden, damit diese das Testament eröffnen können. Das Nachlassgericht eröffnet das Testament und wird die Erb*innen mündlich oder schriftlich darüber informieren.

Einen Antrag auf den Erbschein kann man auch schon vor Eröffnung des Testaments stellen, es macht aber Sinn dies erst nach der Eröffnung des Testaments zu tun, da man nur als Erb*in antragsberechtigt ist und eine Ablehnung des Erbscheins oder eine Rücknahme des Antrags mit Kosten verbunden sein kann.

Das Nachlassgericht prüft den Antrag und erteilt den Erbschein.

Was kostet ein Erbschein?

Die Kosten für den Erbschein richten sich nach dem Wert des Erbes.

Aber wie berechnet sich der Wert des Nachlasses?

Der Nachlass ist alles was der*die Verstorbene hinterlassen hat. Das reicht von Grundstücken, Autos, Verträgen, Wertgegenstände bis hin zu Schulden. Bei der Wertberechnung sind die Schulden vom Wert des restlichen Nachlasses abzuziehen. Was vor dem Tod des*der Erblasser*in späteren Erben oder auch anderen Personen zugedacht wurde zählt in der Regel nicht zum Nachlass, sondern als Schenkung.

Die Erb*innen müssen den Verkehrswert des Nachlasses angeben, dürfen diesen aber auch schätzen. Gerade wenn der*die Erblasser*in auch Grundstücke hinterlässt, wird der Erbschein schnell teuer, weshalb man - eventuell mit anwaltlicher Hilfe - genau prüfen sollte, ob man ihn wirklich braucht. Ist man rechtsschutzversichert, übernimmt eventuell die Versicherung die Kosten hierfür.

Generell bietet es sich an ein Verzeichnis über den Nachlass zu erstellen. Dies ist auch etwas, was der*die Erblasser*in als Vorsorge für seine Erb*innen tun kann.

Muss vorher ein Testament eröffnet werden, ist dies bei den Kosten als eigener Posten auch zu berücksichtigen.

Es gibt zwei Kostenpunkte beim Erbschein. Den Erbschein an sich und die Kosten für die eidesstattliche Versicherung, bei beiden entsteht eine 1,0 Gebühr.

Ein Beispiel: Bei einem Nachlass im Wert von 5.000 € kostet der Erbschein vom Nachlassgericht 90 €. Bei einem Nachlass im Wert von 10.000 € sind es 150 €. Bei einem Wert von 100.000 € betragen die Gebühren schon 546 €, bei 200.000 € dann 870 €.

Man sollte in jedem Fall bei der Wahrheit über den Wert des Nachlasses bleiben, da sonst strafrechtliche Konsequenzen drohen.

Beauftragt man eine*n Notar*in, so entstehen dieselben Gebühren, jedoch muss der*die Notar*in die Mehrwertsteuer dazurechnen, sowie eventuelle Ausgaben. Beim Notariat wird man ausführlich beraten und bekommt alles aus einer Hand. Allerdings ist es auch etwas teuer.

Und wer zahlt für die Kosten des Erbscheins?

Die Kosten fallen bei der Person an, die den Erbschein beantragt hat. Sollte die Erbengemeinschaft einen Erbschein beantragen, teilen sich alle die Kosten. Achtung: In der Erbengemeinschaft müssen alle Entscheidungen einstimmig ergehen!

Welche Risiken sollten Sie vorher kennen?

Sollten Sie falsche Angaben machen, kann dies strafrechtliche Folgen haben. Da Sie über manche Angaben eine eidesstattliche Versicherung abgeben müssen (siehe mit *markierte Angaben in der Checkliste), kann es schwere Folgen haben, wenn Sie hier lügen.

Es ist eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren möglich. Sollten Sie einen Erbschein unter falschen Angaben erworben und danach über den Nachlass verfügt haben, haben Sie den Wert des Nachlasses gemindert und den echten Erb*innen geschadet. Diesen gegenüber könnten Sie zum Schadensersatz verpflichtet werden.

Fazit: Kostenlose anwaltliche Ersteinschätzung und unverbindliches Beratungsangebot

Wie Sie sehen gibt es vor der Beantragung eines Erbscheins viele Dinge zu beachten. Es kann hilfreich sein, sich anwaltliche Unterstützung zu besorgen. Bei jeglichen Rechtsfragen in Zusammenhang mit Erben und Erbschein können Sie sich hier eine kostenlose anwaltliche Ersteinschätzung inkl. einem unverbindlichen Beratungsangebot einholen.

 

War dieser Ratgeber hilfreich?

Kostenlose Ersteinschätzung erhalten
Bereits beantwortete Fragen Bereich Datum Bewertung
Forderung an Hinterbliebene zwölf Jahre nach Todesfall Erbrecht 06.10.2021
Erbschaft Erbrecht 06.10.2021
Vermächtnis in Höhe 15.000 € Erbrecht 04.10.2021
Erbsache Erbrecht 14.09.2021
Testament prüfen lassen Erbrecht 09.09.2021
Immobilie verkaufen und Geld als Schenkung zurück Erbrecht 22.08.2021
Testament prüfen lassen Erbrecht 16.08.2021
Pflichtteil der Schwester bei Berliner Testament Erbrecht 12.08.2021
Nachlassangelegenheit Erbrecht 22.07.2021
Vertragliche Regelung im Vorfeld eines möglichen Erbfalles Erbrecht 16.07.2021
Mehr...

Häufige Fragen

Wie funktioniert die kostenlose Ersteinschätzung?

Nach Schilderung Ihres Anliegens, meldet sich innerhalb weniger Stunden  einer*eine unserer Anwält*innen bei Ihnen und, soweit im Einzelfall möglich, erhalten Sie eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung zu Ihrem Anliegen.

Wie ist der Ablauf nach der kostenlosen Ersteinschätzung?

Bei weiterem Handlungsbedarf erhalten Sie von Ihrem*Ihrer Anwält*in ein individuelles unverbindliches Festpreisangebot. Sie können dann in Ruhe entscheiden, ob Sie das Angebot annehmen möchten. Dabei fallen für Sie keine Kosten an.

Was ist der Unterschied zwischen einer kostenlosen Ersteinschätzung und einer kostenpflichtigen Rechtsberatung?

Eine Ersteinschätzung kann als Orientierungshilfe dienen. Sie erfahren hier gegebenenfalls, ob Ihr Anliegen Aussichten auf Erfolg hat, welche nächsten Schritte bzw. welcher Aufwand in Ihrem Fall notwendig wäre, oder welche Möglichkeiten Sie haben weiter vorzugehen.

Bitte beachten Sie, dass in manchen Fällen eine Ersteinschätzung nicht erfolgt, zum Beispiel wenn eine solche mit einer umfangreichen Prüfung verbunden wäre.

Im Gegensatz zu einer kostenlosen Ersteinschätzung stellt eine Rechtsberatung eine fundierte und umfassende rechtssichere Beratung dar, welche auf alle relevanten Aspekt eingeht und eine umfangreiche Prüfung Ihres Anliegens beinhaltet. Diese Rechtsberatung muss auch als solche vergütet werden, jedoch nur, wenn Sie das unverbindliche Beratungsangebot annehmen.

Im Rahmen der Ersteinschätzung erhalten Sie deshalb auch ein Angebot für eine abschließende Rechtsberatung.

Welche Kosten entstehen?

Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Der Preis für die abschließende Rechtsberatung wird individuell im unverbindlichen Angebot angegeben. Kosten entstehen für Sie also immer erst, wenn Sie nach der Ersteinschätzung das individuelle, anwaltliche Festpreisangebot annehmen.

Wer kann meine Anfrage bzw. meine Dokumente lesen? (Wird meine Anfrage öffentlich sichtbar sein?)

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist Ihre Anfrage zu keiner Zeit öffentlich einsehbar und lediglich die für die Bearbeitung infrage kommenden Rechtsanwält*innen können die Anfrage einsehen. Die Übersendung Ihrer Daten erfolgt sicher und verschlüsselt. Unsere Server, auf denen die Daten gespeichert sind stehen, ausschließlich in Deutschland. Bitte beachten Sie darüber hinaus unsere Datenschutzerklärung.

Sie haben keine kostenlose Ersteinschätzung erhalten?

Bitte beachten Sie, dass in Einzelfällen eine Ersteinschätzung nicht möglich ist, da diese Beispielsweise einer umfangreichen Prüfung bedarf, welche nicht im kostenlosen Rahmen möglich ist.

Wann erhalte ich die Ersteinschätzung?

Die Ersteinschätzungen auf Ihre Anfrage erhalten Sie in der Regel bereits nach wenigen Stunden. Der*die Anwält*in teilt Ihnen im Preisangebot auch die für Ihre Anfrage benötigte Bearbeitungszeit mit, sodass Sie sicher sein können, dass Ihr Auftrag innerhalb der vereinbarten Frist bearbeitet wird. Sollte Ihre Anfrage sehr zeitkritisch sein, vermerken Sie dies bitte gleich beim Einstellen Ihrer Anfrage, sodass der*die Anwält*in hierauf entsprechend reagieren kann. Vielen Dank.

Kostenlose Ersteinschätzung erhalten
Qualifizierte Experten
Bereits 103.360 Beratungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten:
4,8 / 5,0
sehr gut
» Mehr dazu hier
ZDF WISO Testsieger

So funktioniert's:

  1. Kostenlose anwaltliche Ersteinschätzung
  2. Unverbindliches Festpreisangebot
  3. Angebot annehmen und Rechtsberatung erhalten
Anliegen schildern