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Betrug eBay Kleinanzeigen: So können Sie sich wehren

Betrug eBay Kleinanzeigen

Betrug eBay Kleinanzeigen: So können Sie sich wehren

(Lesezeit ca. 9 Minuten)

eBay Kleinanzeigen ist ein Paradies für Schnäppchenjäger. Schließlich findet man hier viele Produkte neu und gebraucht, zu verhältnismäßig günstigen Preisen. Doch zwischen den vielen günstigen Angeboten finden sich leider auch immer wieder schwarze Schafe.

Die Betrugsmaschen sind dabei mannigfaltig und zielen dabei sowohl auf Käufer*innen als auch Verkäufer*innen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen die häufigsten Betrugsmaschen auf und erklärt, wie Sie vorgehen, wenn Sie bei eBay Opfer eines Betruges geworden sind.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ist ein Produkt auffallend günstig und der Grund für den günstigen Preis nicht nachvollziehbar, sollten Sie im Zweifelsfall lieber Abstand vom Kauf nehmen.
  • Nur wenn der*die Vertragspartner*in viele positive Bewertungen über mehrere Jahre hinweg hat, können Sie diesen in der Regel auch trauen.
  • Der eBay Betrug ist nach § 263 StGB strafbar. Strafanzeige können Sie vor der örtlichen Polizeidienststelle und auch online stellen.
  • Setzen sie ihr Gegenüber in Verzug, können Sie sich anfallende Anwaltskosten ebenfalls geltend machen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Welche Betrugsmaschen gibt es?
    1. Abholtrick
    2. Dreiecksbetrug
    3. Der klassische Täuschungs- oder Verpackungs-/Gehäusetrick
    4. Nachnahme-Trick
    5. PayPal-Trick
    6. Weitere Betrugsmaschen
  2. Wie kann ich mich schützen?
  3. Wie erkenne ich eine*n Betrüger*in?
  4. Was tun im Falle eines Betruges?
    1. Bank kontaktieren
    2. Verzug
    3. Anzeige
    4. Anwält*in einschalten
  5. Fazit: Kostenlose anwaltliche Ersteinschätzung

Welche Betrugsmaschen gibt es?

Der wohl häufigste Betrug ist der Verkauf von nicht vorhandener Ware. Es wird eine Ware angeboten, die die Betrüger*innen gar nicht besitzen. Dies ist aber leider nicht die einzige Variante die Betrüger*innen bei eBay Kleinanzeigen anwenden.

Die Betrugsmaschen auf eBay sind aber leider fast so zahlreich wie die dort angebotenen Waren. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über die häufigsten und perfidesten Betrugsmethoden geben.

Abholtrick

Eine häufige Betrugsmasche auf Verkäuferseite ist der Abholtrick. Beim Abholtrick vereinbart der*die Betrüger*in eine Bezahlung per PayPal. Danach wird die vereinbarte Summe gezahlt und es wird vereinbart, dass eine dritte Person die Ware abholt.

Sobald dies geschehen ist, wird der PayPal Käuferschutz geltend gemacht mit der Begründung, Sie hätten die Ware nicht übergeben. Können Sie dies nicht beweisen, ist der Betrug perfekt. PayPal wird der täuschenden Person das Geld überweisen und Sie gehen leer aus.

YOURXPERT-TIPP:


Um dies zu vermeiden, sollten Sie bei der Abholung eine Barzahlung vereinbaren oder auf eine Überweisung bestehen und die Ware erst übergeben, wenn das Geld auf Ihrem Konto eingegangen ist.

Dreiecksbetrug

Der Dreiecksbetrug ist ein perfider Weg Sie um Ihr Geld zu bringen. Das besondere: Sie bemerken den Betrug zunächst nicht. Es können Tage vergehen, bis Sie realisieren, dass nicht etwa die Post Ihr Paket verloren hat.

Beim Dreiecksbetrug spielt die täuschende Person zwei ahnungslose eBay -User*innen gegeneinander aus. Dies gelingt folgendermaßen: Sie wollen beispielsweise Ihr Smartphone bei eBay verkaufen. Der*Die Betrüger*in sieht Ihr Inserat, kopiert dieses und inseriert seine*ihre Anzeige nun ebenfalls auf eBay Kleinanzeigen.

Danach kontaktiert er*sie Sie und gibt vor, Ihr Smartphone kaufen zu wollen. Hat der*die Betrüger*in anschließend eine*n Käufer*in für sein*ihres fiktives Smartphone gefunden, gibt er*sie diesem nun Ihre Kontoinformationen weiter. Der*Die dritte Käufer*in bezahlt nun die Rechnung für den*die Betrüger*in.

Nach Eingang des Kaufpreises auf Ihrem Konto, schicken Sie dem*der Betrüger*in Ihr Smartphone und sein*ihr Betrug ist aufgegangen. Bis der*die ahnungslose Dritte nun von Ihnen das Smartphone fordert und der Schwindel auffliegt, ist der*die Betrüger*in längst untergetaucht.

Wer diesen Betrug nun bezahlt, hängt von der Bezahlart ab. Handelt es sich um eine Überweisung und können Sie den Versand nachweisen, geht der*die Dritte leer aus. Bei einer PayPal-Zahlung greift jedoch meistens der Käuferschutz und der*die Dritte erhält sein*ihr Geld zurück. In diesem Fall müssen Sie den entstandenen Schaden tragen.

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Der klassische Täuschungs- oder Verpackungs-/Gehäusetrick

Die klassische Täuschung ist einer der simpelsten Betrugsformen bei Ebay. Nutzer*innen wollen ein bestimmtes Produkt kaufen und suchen danach bei eBay-Kleinanzeigen. Sie finden ein günstiges Angebot für das gesuchte Produkt und kaufen es.

Doch was wie ein vermeintliches Schnäppchen erschien, entpuppt sich als Betrug. Denn: Es wird lediglich der Karton, ein leeres Gehäuse oder nur Fotos des Produkts zugestellt. Ein erneuter Blick in die Anzeige verrät, das dies auch als versteckter Hinweis im Text zu finden ist.

YOURXPERT-TIPP:


Trotzdem müssen Sie dies nicht auf sich sitzen lassen. Bei solchen Angeboten handelt es sich meistens um eine versteckte Täuschung, die Sie nach § 138 BGB anfechten können. In diesem Fall erhalten Sie den Kaufpreis zurück. Will Ihnen die täuschende Person den Kaufpreis nicht zurückerstatten, sollten Sie eine*n Anwält*in einschalten.

Nachnahme-Trick

Es kann vorkommen, dass der*die Verkäufer*in Ihnen die Ware nur per Nachnahme verschicken möchte. Dies wird damit begründet, dass dies angeblich der sicherste Weg sei. Bezahlt wird in diesem Fall bei dem*der Postbot*in an der Tür.

Wenn Sie dieser Zahlungsmethode zustimmen, sollten Sie unbedingt den Inhalt des Paketes überprüfen bevor Sie zahlen. Manche Betrüger*innen füllen die Pakete mit Steinen oder Schrott, sodass der Betrug nicht sofort auffällt. Öffnet das Opfer das Paket, ist der*die Postbot*in meist schon weg.

PayPal-Trick

Bei dem PayPal-Trick nutzt die täuschende Partei die unterschiedlichen Bezahloptionen bei PayPal aus. Während Ihnen bei der Option „Waren und Dienstleistungen“ der PayPal Käuferschutz zusteht, ist dies bei der Option „Freunde und Familie“ nicht der Fall.

Der*Die Betrüger*in gibt sich nun Ihnen gegenüber besonders freundlich und vertrauenswürdig, um Sie zur Zahloption „Freunde und Familie“ zu bewegen. Häufig wird dabei angeführt, so könne man sich die 1,9 % Gebühr für den Käuferschutz sparen, die sonst der*die Verkäufer*in zu entrichten hat.

Die täuschende Person verschickt nun die Ware nicht und taucht unter. Da Ihnen kein Käuferschutz zusteht, wird PayPal Ihnen nicht helfen und Ihr Geld ist nun meist unwiderruflich weg. Aus diesem Grund sollten Sie bei PayPal-Überweisungen an unbekannte Dritte immer auf die dafür vorgesehene Option „Waren und Dienstleistungen“ bestehen.

Weitere Betrugsmaschen

Neben den bereits vorgestellten Betrugsmaschen existieren unzählige weitere.

Eine Betrugsmasche, die zum Beispiel in jüngster Zeit verstärkt auftaucht, ist der Geisterkonten-Trick. Die Betrüger*innen kaufen im Darknet gestohlene Personalausweis-Daten, und eröffnen damit Bankkonten. Häufig geschieht dies mithilfe von Komplizen in Postfilialen, die die Identität des*der falschen Kontoinhaber*in beim Postident-Verfahren bestätigen. Überweisen Sie nun den Kaufpreis auf eines dieser Geisterkonten, ist Ihr Geld weg.

Auch das Anbieten von gefälschten Waren auf eBay-Kleinanzeigen kommt häufig vor. Ist ein Produkt deutlich günstiger als auf anderen Plattformen, sollten Sie vorsichtig sein.

YOURXPERT-TIPP:


Häufig lohnt es sich auf die Bewertungen des*der Verkäufer*in zu achten. Hat der*die Verkäufer*in weiterhin seinen*ihren Account erst vor kurzem erstellt, sollten Sie von einem Kauf Abstand nehmen.

Wie kann ich mich schützen?

Um sich vor einem Betrug bei eBayKleinanzeigen zu schützen, gibt es einige Maßnahmen, die Sie berücksichtigen können.

  • Generell sollten Sie immer vorsichtig sein. Ist ein Produkt auffallend günstig und der Grund für den günstigen Preis nicht nachvollziehbar, sollten Sie im Zweifelsfall lieber Abstand vom Kauf nehmen.
  • Um die Seriosität des Gegenübers festzustellen, lohnt sich immer ein Blick auf die Bewertungen. Aber auch hier kann getäuscht werden.
  • Nur wenn der*die Vertragspartner*in viele positive Bewertungen über mehrere Jahre hinweg hat, können Sie diesen in der Regel auch trauen.
  • Weiterhin ist es ratsam, das Beitrittsdatum des*der potenziellen Geschäftspartner*in zu überprüfen. Betrüger*innen wechseln häufig Ihre Profile, sodass ein junges Beitrittsdatum ein Hinweis darstellen kann dem Gegenüber nicht zu vertrauen.
  • Wickeln Sie die Bezahlung per PayPal ab, sollten Sie immer auf eine Bezahlung mit der Bezahloption „Waren und Dienstleistungen“ bestehen.
  • Bei einer Zahlung mit PayPal sollten Sie überprüfen, ob die angegebene Adresse mit der gewünschten Liefer-/ Absenderadresse übereinstimmt.
  • Sind Sie unsicher, lohnt es sich die angegebene Bankverbindung zu überprüfen. Die meisten Betrüger*innen haben ein Konto bei einer Online-Direktbank.

Wie erkenne ich eine*n Betrüger*in?

Eine*n Betrüger*in zu erkennen ist meistens nicht einfach. Es gibt jedoch einige Indizien, an denen sie Ihre Kaufentscheidung festmachen können. Sobald eine oder mehrere dieser Indizien vorliegen, sollten Sie die Ware nicht bei diesem*dieser Verkäufer*in kaufen.

  • Handelt es sich um einen neuen Account, der in kurzer Zeit auffällig viele 5 Sterne Bewertungen bekommen hat, sollten Sie vorsichtig sein. Manchmal sind diese Bewertungen gefälscht oder die täuschende Person hat mehrere sehr günstige Produkte mit hoher Kundenzufriedenheit verkauft, um sich eine Tarnung für den Betrug bei dem Verkauf von hochpreisigen Produkten zu schaffen.
  • Versucht der Vertragspartner Sie in der Korrespondenz aus den eBay-Nachrichten wegzulocken, indem er*sie nach Ihrer Mail oder Telefonnummer fragt, ist Vorsicht geboten. Wenn er*sie dann auch noch drängt, den Kauf außerhalb von eBay abzuwickeln, sollten Sie der Person nicht trauen. Es könnte sich um einen Betrug handeln.

Was tun im Falle eines Betruges?

Sind sie Opfer eines Betruges geworden heißt dies nicht, dass Ihr Geld oder die Ware unwiderruflich weg ist. Zunächst sollten Sie den Betrug eBay Kleinanzeigen melden. Am besten schalten Sie nun bereits einen Anwalt ein, denn nur dieser kann Sie mit seiner Erfahrung bei der für Sie bestmöglichen Vorgehensweise beraten.

Leider stoßen viele geprellte Kund*innen hier meistens auf taube Ohren. Ebay verweigert die Herausgabe der persönlichen Daten der täuschenden Person, in dem es sich auf den Datenschutz beruft oder Ihnen wird mitgeteilt, dass man Ihnen nicht weiterhelfen kann, da die angegebenen Daten des*der Betrüger*in falsch sind.

Wenigstens eine Sperrung des Accounts können Sie auf diesem Wege in manchen Fällen erreichen. Um sich gegen einen Betrug zu wehren und Ihr Geld zurückzuerlangen, müssen Sie es jedoch nicht bei diesem Schritt belassen.

Bank kontaktieren

Als Nächstes sollten Sie Ihre Bank kontaktieren und versuchen, die Überweisung rückgängig zu machen. Führen Sie als Begründung den erfolgten Betrug an. Dies führt zwar nicht immer zu einer Stornierung der Überweisung, aber in manchen Fällen haben Sie Erfolg.

YOURXPERT-TIPP:


Weiterhin können Sie die Bank der täuschenden Partei kontaktieren. Legen Sie Beweise vor, dass Sie betrogen worden sind, wird Sie Ihnen Ihr Geld vielleicht zurück überweisen.

Verzug

Sobald Sie glauben, Ihr*e Vertragspartner*in könnte Sie betrügen, sollten Sie eine letzte Aufforderung zur Leistung geltend machen. Setzen Sie die täuschende Partei in Verzug, in dem Sie eine Frist zur Vertragserfüllung setzen. Diese kann kurz ausfallen, sollte jedoch auch eindeutig formuliert sein. Vor allem sollte ein konkretes Datum genannt sein, an dem die Frist endet. Dies ist wichtig, denn sobald der Verzug eingetreten ist, hat die Gegenseite auch die eventuell entstehenden Anwaltskosten zu tragen.

Anzeige

Sobald Sie Sicher sind, dass Ihr Gegenüber Sie betrogen hat, sollten Sie bei der Polizei den*die eBay Betrüger*in anzeigen. Der eBay Betrug ist nach § 263 StGB strafbar. Strafanzeige können Sie vor der örtlichen Polizeidienststelle und auch online stellen. Diese kann unter Umständen den*die Täter*in ermitteln.

Häufig haben Sie wenigstens eine E-Mailadresse, ein Konto oder eine Telefonnummer mit der die Polizei die täuschende Person identifizieren kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, alle Beweismittel wie etwa Ausdrucke der Angebotsseite, Kopien der Kommunikation oder Kontoauszüge der Polizei zu übergeben.

Anwält*in einschalten

Spätestens nachdem Sie die Anzeige erstattet haben, sollten sie eine*n Anwält*in einschalten. Kann die Polizei den*die Betrügerin ermitteln, können Sie nun gegen ihn vorgehen.

Ein*e Anwält*in wird die Strafakte anfordern und die Adresse des Täters in Erfahrung bringen. Danach können Sie auch zivilrechtlich gegen den*die Betrüger*in Vorgehen. Der*Die Anwält*in vertritt Sie bei dem weiteren Vorgehen vor Gericht und kümmert sich um die Durchsetzung der zivilrechtlichen Ansprüche gegen die Person, die Sie getäuscht hat. So können Sie etwa Schadensersatz verlangen oder die Mehrosten für einen Deckungskauf geltend machen.

Steht Ihnen ein Anspruch gegen den*die Betrüger*in zu, haben Sie nun 30 Jahre Zeit ihn geltend zu machen.

YOURXPERT-TIPP:


Da Ansprüche aufgrund einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung auch nicht von einer Restschuldbefreiung im Rahmen einer Privatinsolvenz erfasst sind, haben Sie auch in diesem Fall gute Chancen Ihr Geld wiederzubekommen.

Mit einem*einer Anwält*in gegen den*die Betrüger*in vorzugehen, ist also immer eine sinnvolle Option.

Fazit: Kostenlose Ersteinschätzung

Wie der Ratgeber zeigt, müssen Sie einen Betrug bei eBay-Kleinanzeigen nicht einfach hinnehmen. Die besten Chancen Ihr Geld wiederzusehen haben Sie, wenn Sie sich fachkundige Hilfe suchen. Meistens empfiehlt es sich, eine*n Anwält*in einzuschalten, der*die Ihnen hilft, sich zur Wehr zu setzen und Sie mit seiner*ihrer Expertise und Erfahrung bestmöglich unterstützt.

Bei uns finden Sie viele spezialisierte Anwält*innen und die Ersteinschätzung Ihres Falles ist beim Testsieger yourXpert.de immer kostenlos.

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Wie ist der Ablauf nach der kostenlosen Ersteinschätzung?

Bei weiterem Handlungsbedarf erhalten Sie von Ihrem*Ihrer Anwält*in ein individuelles unverbindliches Festpreisangebot. Sie können dann in Ruhe entscheiden, ob Sie das Angebot annehmen möchten. Dabei fallen für Sie keine Kosten an.

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Im Gegensatz zu einer kostenlosen Ersteinschätzung stellt eine Rechtsberatung eine fundierte und umfassende rechtssichere Beratung dar, welche auf alle relevanten Aspekt eingeht und eine umfangreiche Prüfung Ihres Anliegens beinhaltet. Diese Rechtsberatung muss auch als solche vergütet werden, jedoch nur, wenn Sie das unverbindliche Beratungsangebot annehmen.

Im Rahmen der Ersteinschätzung erhalten Sie deshalb auch ein Angebot für eine abschließende Rechtsberatung.

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