E-Mail oder Benutzername: Passwort: Passwort vergessen?
ODER Login mit Facebook Login mit Google
Sicherer Server
Mehr Infos
Kundenservice: 0761 21 609 789-0
Ehevertrag erstellen lassen
Ehevertrag erstellen lassen
yourXpert wurde ausgezeichnet
1. Platz Internetauftritt und Datensicherheit
Online-Beratung
Testsieger
in der
ZDF-Sendung WISO
Im Test: 5 Anbieter
Sendung vom 28.10.2013
Kundenmeinungen
Qualifizierte Experten
Bereits 13.414 Kundenbewertungen bestätigen den hohen Beratungsstandard unserer Experten!

» Mehr dazu hier
Zahlungsarten
Zahlungsarten: Sofort, PayPal, VISA, MasterCard, Vorkasse
Fragen?
Rufen Sie uns an!
Mo - Fr 9:00 bis 18:00 Uhr:
0761 21 609 789-0

Oder schicken Sie uns eine E-Mail an
kundenservice@yourxpert.de

» Kundenservice / Häufige Fragen
Nur 299 €

Ehevertrag erstellen lassen

Ehevertrag erstellen lassen

Sie heiraten bald oder sind bereits verheiratet? Neben den vielen Entscheidungen, die im Hinblick auf die Ehe getroffen werden müssen, macht man sich natürlich auch Gedanken über die rechtlichen Seiten des zukünftigen Ehelebens. Dabei stellt sich auch die Frage ob ein Ehevetrag sinvoll ist.

Diese Frage sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden! Zwar gibt das Bürgerliche Gesetzbuch bereits eine Fülle an Regelungen vor, die auch ohne Ehevertrag gelten. Dennoch kann ein Ehevertrag für viele Situationen sinnvoll sein - beispielsweise bei ungleichen Einkommensverhältnissen, bei selbstständig unternehmerischer Tätigkeit oder bei einer anderen Nationalität des Ehepartners. Dabei geht es nicht nur um eine mögliche, in der Zukunft liegende Scheidung, sondern auch um die Zeit während der Ehe.

Daher ist Vorsicht besser als Nachsicht, lassen Sie noch heute Ihren Ehevertrag von einem der zertifizierten Rechtsanwälte des ZDF-WISO Testsiegers yourXpert individuell für sich erstellen.

  • Sofort
    Ihr Ehevertrag wird innerhalb von 5 Tagen erstellt.
  • Umfangreich
    Ein qualifizierter Anwalt erstellt Ihren rechtssicheren Ehevertrag auf Basis der von Ihnen angegebenen Informationen. Sie erhalten umfassende und verständliche Informationen über Ihre Rechtssituation und Ihre Handlungsmöglichkeiten.
  • Telefonische Beratung
    Klären Sie offene Fragen direkt mit Ihrem Anwalt per Telefon – persönlich und effizient.
  • Rechtssicher
    Die Erstellung Ihres Ehevertrages durch die zertifizierten Rechtsanwälte des ZDF-WISO Testsiegers yourXpert erfolgt rechtssicher.
  • Preisgünstig
    Die Erstellung des Ehevertrages zum Festpreis durch Anwälte bei yourXpert ist preisgünstig und unkompliziert.
  • Datensicherheit
    Wir nehmen Datensicherheit ernst! Alle Informationen werden mit SSL (Secure Socket Layer) geschützt und wir geben Ihre persönlichen Daten NICHT an Dritte weiter!
  • Kostenlose Rückfragen
    Bei Unklarheiten steht Ihnen unsere kostenlose Rückfrage-Möglichkeit telefonisch oder schriftlich zur Verfügung!
  • Festpreis
    Hinter dem Angebot verstecken sich keine zusätzlichen Kosten, Abos oder Mitgliedsbeiträge. Wir garantieren Transparenz. Nur wenn Sie es wünschen, wird der Anwalt über die Beratung hinaus tätig.

  • Geld-zurück-Garantie
    Ihr Auftrag wurde inhaltlich nicht korrekt bearbeitet? Für diesen Fall bieten wir Ihnen einmalig die Geld-zurück-Garantie.

Leistungsumfang

Im Festpreis enthaltene Leistungen
Ausführliche anwaltliche Beratung, telefonisch oder per E-Mail
Rechtssichere Erstellung Ihres Ehevertrages
Kostenlose Rückfragen bei Unklarheiten

So einfach funktioniert's: Ehevertrag erstellen lassen

1. Informationsbogen ausfüllen und weitere Unterlagen hochladen.

  • z.B. Vermögensnachweise

2. Zahlungsmodalität auswählen.

  • Paypal, Sofortüberweisung, Kreditkarte (VISA, Mastercard), Vorkasse

 3. Sichtung der Unterlagen und Erstellung durch einen yourXpert-Anwalt

  • Bearbeitungszeit: 5 Tage

4. Fertigstellung

  • Erhalt des durch den Anwalt erstellten Ehevertrags
  • Bei Bedarf: Möglichkeit der Nachbesserung
Ehevertrag erstellen lassen für 299,00 €

zzgl. 3,00 € Einstellgebühr, inkl. MwSt.

Ratgeber: Der Ehevertrag

(Lesezeit: Ca. 8 Minuten)

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Ehevertrag regelt eine Reihe an Materien, wie den Güterstand, die Unterhaltsansprüche und auch den Versorgungsausgleich.
  • Nicht für jeden ist ein Ehevertrag sinnvoll oder notwendig: Besonders bei Selbstständigen, bei extrem ungleichen Vermögen oder bei verschiedenen Nationalitäten ist ein Ehevertrag sinnvoll.
  • Der Ehevertrag bedarf zwingend einer notariellen Beurkundung.
  • Es gibt keinen festen Zeitpunkt, wann der Ehevertrag erstellt werden muss.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist ein Ehevertrag?
    1.1 Güterstände
    1.2 Andere Vertragsgegenstände
  2. Wann brauche ich einen Ehevertrag?
  3. Was regelt ein Ehevertrag?
  4. Was darf ein Ehevertrag nicht regeln?
  5. Hat der Ehevertrag eine spezielle Form?
  6. Was kostet ein Ehevertrag?
  7. Warum sollte ich einen Ehevertrag vom Anwalt erstellen lassen?

1. Was ist ein Ehevertrag?

Der Ehevertrag findet seine rechtliche Grundlage in § 1408 BGB und wird dort beschrieben als die Regelung der güterrechtlichen Verhältnisse. Der juristische Laie wird mit dieser Aussage freilich wenig anfangen können. Im Grunde genommen bedeutet diese Aussage aber nur, dass durch den Ehevertrag maßgeblich die materiellen, wirtschaftlichen Verhältnisse geregelt werden. Vollkommen frei ist das Ehepaar in dieser Wahl zwar nicht, es gibt auch in der Auswahl des so genannten "Güterstandes" eine Begrenzung auf drei vom Gesetzgeber vorgegebene Systeme.

1.1 Güterstände

Das Güterrecht regelt, kurz gesagt, die Frage, ob die Vermögensposten der einzelnen Ehegatten zueinander gerechnet werden oder getrennt bleiben oder eben beiden gemein sind. Keine Sorge: Eine Zueinanderrechnung bedeutet nicht, dass alles, was der Einzelne hat, bei Eheschließung gleich zu gemeinsamen Vermögen wird.

Die drei vom Gesetzgeber vorgegebenen Systeme des Güterstandes heißen entsprechend auch: "Zugewinngemeinschaft", "Gütertrennung" und "Gütergemeinschaft". Zugewinngemeinschaft bedeutet, dass am Anfang der Ehe Bestand genommen wird und, falls es doch zur Scheidung kommt, bei der Scheidung eine Aufrechnung durchgeführt wird und der Gewinn im Vermögen, den der jeweilige Ehepartner während der Dauer der Ehe hatte, mit dem anderen verglichen wird und proportional ein Ausgleich stattfindet.

Die Gütertrennung bedeutet, dass der eben erwähnte Zugewinn nicht stattfindet. Der einzelne Ehepartner behält sein Vermögen für sich, ein Ausgleich bei einer Scheidung findet nicht statt. Auch das während der Ehe dazugewonnene Vermögen, sofern es nicht explizit als gemeinschaftliches Vermögen aufgebaut wird, bleibt bei dem Ehepartner, der es erwirtschaftet hat.

Die Gütergemeinschaft ist in diesem Sinne das Gegenteil der Gütertrennung. In ihrer Grundform bedeutet sie zunächst einmal eine Vereinigung der jeweiligen Vermögen, so dass alles zum gemeinschaftlichen Vermögen der Eheleute wird. Es gibt hier verschiedene Unterformen, die allerdings ob ihrer Seltenheit wenig interessant sind. Generell gilt für die Gütergemeinschaft, dass sie bereits gesetzlich wesentlich komplexer ist als die vorher genannten und entsprechend sehr selten vorkommt.

An dieser Stelle sollte bemerkt sein, dass gemeinsames Vermögen unabhängig vom Güterstand immer gebildet werden kann, auch, wenn keine Gütergemeinschaft vereinbart ist.

1.2 Andere Vertragsgegenstände

Das ist allerdings nicht alles, was ein Ehevertrag regeln kann. Neben dem Güterstand regeln Eheverträge regelmäßig auch Fragen des nachehelichen Unterhalts und des Versorgungsausgleichs. Der nacheheliche Unterhalt ist, wie der Name schon andeutet, auf den Fall ausgelegt, dass die Eheleute sich scheiden lassen. Nach gesetzlicher Regelung hat ein Ehegatte nach der Scheidung, sollte er nicht in der Lage sein, sich selbst zu versorgen, einen Anspruch auf Unterhalt gegen den anderen Ehegatten. Zwar sind hier Grundsätze vorhanden, von denen nicht abgewichen werden kann, aber mittels Ehevertrag kann vieles modifiziert werden.

Der Versorgungsausgleich betrifft die erworbenen Rentenanwartschaften. Bei einer Scheidung werden die während der Ehedauer erworbenen Rentenanwartschaften (Ansprüche auf Rente, die der jeweilige Ehepartner währenddessen erworben hat) zur Hälfte auf den anderen übertragen. Das sieht das Versorgungsausgleichsgesetz vor. Zweck dieser Regelung ist es, den Ehepartner, der während der Ehezeit möglicherweise in Teilzeit gearbeitet hat und/oder auf etwa vorhandene Kinder aufgepasst hat, einen Ausgleich erhält. Das Gesetz nimmt aber auf eine Bedürftigkeit keine Rücksicht. Das heißt, sollte der jeweilige Ehepartner diesen Versorgungsausgleich nicht benötigen, erhält er oder sie ihn trotzdem. Daher kann ein Ehevertrag in diesem Punkt ebenfalls sinnvoll sein.

2. Für wen ist ein Ehevertrag sinnvoll?

Es gibt Fälle, für die wird kein Ehevertrag gebraucht. Ein Ehevertrag lohnt sich nicht in allen Fällen, denn die gesetzlichen Regeln schützen den Ehegatten, der generell etwas schlechter gestellt ist sehr gut. Beispielsweise ist bei einem Kinderwunsch ein Ehevertrag nicht immer sinnvoll - dazu aber gleich mehr. Ein Ehevertrag lohnt sich besonders in diesen Fällen:

  • Ein oder beide Ehepartner sind selbstständig: Sollte das der Fall sein, möchte man bei einer möglichen Scheidung ungern einen Teil des eigenen Unternehmens abgeben müssen - das wäre in der gesetzlichen Zugewinngemeinschaft aber regelmäßig der Fall.
  • Diskrepanz-Ehe: Hat einer der Ehegatten ein wesentlich größeres Vermögen, so kann ein Ehevertrag sinnvoll sein, um zu verhindern, dass die Heirat nur aus finanziellen Gründen stattfindet.
  • Sind die Ehegatten möglicherweise in ihrem Leben schon etwas weiter fortgeschritten und haben entsprechend keinen Kinderwunsch und ihre berufliche Laufbahn ist bereits gut entwickelt, kann ein Ehevertrag ebenfalls sinnvoll sein. Möglicherweise möchte man in diesem Fall ohne finanzielle Forderungen auseinander gehen können.
  • Unterschiedliche Nationalitäten: Haben die Ehegatten unterschiedliche Nationalitäten, so ist ein Ehevertrag besonders sinnvoll, um das anwendbare Eherecht im Falle der Scheidung zu bestimmen. Sollte es zur Scheidung kommen, möchte man kaum nach phillipinischem, gambischen oder russischem Ehe- und Scheidungsrecht beurteilt werden. Zwar gibt es natürlich gesetzliche Regelungen, die das anwendbare Ehe- und Familienrecht bestimmen (so genanntes Kollisionsrecht), allerdings haben manche Staaten eine grundsätzliche Anwendbarkeit für sich bestimmt (bspw. die USA). Daher ist ein Ehevertrag hier ratsam.
  • Ein Ehegatte erwartet größere Erbschaften: Zwar fällt eine Erbschaft nicht in den Zugewinnausgleich, allerdings können sich später erhebliche Berechnungsschwierigkeiten ergeben. Dazu kommt, dass ein etwaig aus der Erbschaft erworbener Gewinn wiederum in den Zugewinnausgleich einfließt. Daher ist auch hier ein Ehevertrag ratsam.

Es gibt aber auch Fälle, in denen ein Ehevertrag wenig Sinn macht: Stehen beide Ehepartner noch am Anfang ihrer Karriere und haben möglicherweise einen Kinderwunsch, so sind die gesetzlichen Regelungen meist vollkommen ausreichend. Das liegt daran, dass der Gesetzgeber genau diesen Fall im Sinn hatte und entsprechend ein umfangreiches Regelwerk für den "Regelfall" geschaffen hat. Ob das heute noch vollständig zeitgemäß ist, ist eine fortlaufende rechtspolitische Diskussion, aktuell gilt es jedenfalls so.

Macht man sich Gedanken darum, wie möglicherweise die erbliche Situation sich darstellt, sollte einer der Ehepartner versterben, so könnte entweder eine Kombination aus Ehe- und Erbvertrag sinnvoll sein oder ein gemeinsames Testament. Dazu mehr hier.

3. Was regelt ein Ehevertrag?

Der Ehevertrag regelt maßgeblich die oben erläuterten Punkte des Güterstandes. Daneben regelt er auch den nachehelichen Unterhalt, sowie den Versorgungsausgleich.

Der Ehevertrag hat seine Grundlage auf dem gemeinsamen Lebensbild der Ehepartner. Das heißt, die Ehepartner sollten sich entweder vor der Eheschließung oder auch im Laufe der Ehe Gedanken machen, wie sie ihr Leben gestalten wollen und wie ihre finanziellen Situationen sind. Der Ehevertrag ist mithin grundsätzlich nur ein Vorsorgevertrag, der die berühmten Fälle des "was wenn das" regelt.

Neben diesen Dingen kann der Ehevertrag noch Richtlinien für das Zusammenleben aufstellen - hierbei ist allerdings zu beachten, dass diese meist nur Absichtserklärungen sind und keinesfalls einklagbar sind.

4. Was darf ein Ehevertrag nicht regeln?

Allerdings gibt es auch Grenzen für die möglichen Regelungen eines Ehevertrages. Maßgeblich ist der Grundsatz, dass der Ehevertrag nicht einseitig belastend sein darf. Das bedeutet, dass ein Ehepartner nicht bspw. finanziell alle Kosten während der Ehe auf sich nehmen muss und der andere sein Vermögen gänzlich für sich behält.

Einzelne benachteiligende Punkte können bspw. den nachehelichen Unterhalt betreffen. Besteht die Ehe mit gemeinsamen Kindern, so wird eine Regelung, nach der ein Ehepartner im Falle der Scheidung auf sämtliche Unterhalts- und Ausgleichsansprüche verzichtet, kaum Bestand haben.

Nicht regeln kann der Ehevertrag die Unterhaltsansprüche möglicher Kinder. Im Falle der Scheidung haben Kinder selbst Unterhaltsansprüche, nicht der geschiedene Ehepartner. Daher können Eheverträge diese Ansprüche nicht ausschließen - das wäre eine unzulässige Drittbelastung.

Letztlich gilt auch noch, dass bei einer nachträglich entstehenden unbilligen Härte auch ein bereits bestehender Ehevertrag möglicherweise nicht mehr wirksam ist.

5. Hat der Ehevertrag eine spezielle Form?

Die wohl wichtigste Formvorschrift, die den Ehevertrag betrifft, findet sich in § 1410 BGB: Der Ehevertrag muss bei gleichzeitiger Anwesenheit vor einem Notar schriftlich geschlossen werden - mithin: Er muss notariell beglaubigt werden. Das bedeutet, dass der Ehevertrag nur dann gültig ist, wenn ein Notar ihn beglaubigt hat. Das heißt nicht, dass ein Ehevertrag nur vom Notar erstellt werden kann: Es ist den Ehepartnern vollständig freigestellt, woher sie den Ehevertrag haben. Der Ehevertrag wird auch bei dem beurkundenden Notar hinterlegt, nur er oder der Nachfolger sind zur Ausfertigung weiterer Urkunden befugt.

Betreffend die Fristenfragen, also wann ein Ehevertrag geschlossen werden kann, gibt es keine feste Regelung. Er kann bereits vor der Eheschließung selbst, also im "Verlobtenstatus" geschlossen werden oder auch bei einer schon lange bestehenden Ehe. Selbst kurz vor der Trennung ist es grundsätzlich noch möglich, Regelungen für die Scheidung bzw. Trennung zu vereinbaren und entsprechend den Ehevertrag mehr zu einer "Trennungsfolgenvereinbarung" werden zu lassen. Bei letzterem ist natürlich Vorsicht geboten: Findet dies nur statt, um einen Ehepartner zu benachteiligen, wird der Vertrag häufig vor Gericht nicht bestand haben. Es sollte vor einer Trennung also nur dann ein Ehevertrag geschlossen werden, wenn die Partner sich einig sind und im Einvernehmen ihre Verhältnisse regeln möchten.

6. Was kostet ein Ehevertrag?

Pauschal lässt sich diese Frage, wie leider so häufig, nicht beantworten. Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, einen Ehevertrag abzuschließen:

Man erstellt ihn selbst bzw. mithilfe des Internets und lässt den Vertrag dann vom Notar beglaubigen. Anfallen tun hier nur die Beglaubigungskosten des Notars, die allerdings auch schon recht hoch sein können.

Ein kleines Beispiel: Die reinen Beglaubigungskosten des Notars berechnen sich mittels des ermittelten gemeinsamen Vermögens der Eheleute. Daraus wird ein Gebührensatz, der mit dem Faktor 2 multipliziert wird - das ist der Gebührenfaktor bei der Beglaubigung. Die Erstellung des Vertrages ist hier nicht mit inbehalten. Haben die Eheleute also beispielsweise ein gemeinsames Vermögen von 50.000,- €, so beträgt die Notargebühr für die Beglaubigung bei 330,- € netto, zzgl. Steuern und Auslagen.

Weiter möglich ist die Erstellung beim Notar und gleichzeitige Beglaubigung. Dafür fallen natürlich weitere Kosten an. Gleiches gilt für die Erstellung bei einem beliebigen Rechtsanwalt.

Hieraus den Schluss zu ziehen, dass eine eigenständige Erstellung dann wohl am sinnvollsten ist, wäre fatal. Die rechtliche Beurteilung einzelner Klauseln ist komplex und sollte nicht auf eigene Faust geschehen - man läuft hier das große Risiko ein, dass der Vertrag nicht rechtswirksam ist.

7. Warum sollte ich einen Ehevertrag vom Anwalt erstellen lassen?

Der Bundesgerichtshof hat in einer Vielzahl von Einzelentscheidungen wesentliche Kriterien herausgearbeitet, die für die Beurteilung von Eheverträgen herangezogen werden. Dabei entwickelt sich die Rechtsprechung kontinuierlich fort, sodass Laien kaum auf dem aktuellen Stand bleiben können. Außerdem hat der Familienrichter im Streitfall stets den vorliegenden Einzelfall zu würdigen, und kein Fall gleicht genau einem anderen.

Unzulässige Bestimmungen

Nach den allgemeinen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs dürfen die Vereinbarungen nicht gegen die "Guten Sitten" verstoßen. Sittenwidrig nach § 138 Abs. 1 BGB sind solche Abreden, die den einen Vertragspartner über Gebühr belasten, ihm also für einen Verzicht keinen angemessenen Ausgleich bieten. Bei der Beurteilung spielt die Lebenssituation der Ehepartner eine Rolle, so kann zum Beispiel ein kompletter Verzicht auf nachehelichen Unterhalt bei betagten Eheleuten, die keine Kinder mehr bekommen und sich jeder für das Alter abgesichert haben, durchaus zulässig sein. Möchten dagegen junge Partner im Zeitpunkt des Vertragsschlusses keine Kinder und bekommen später doch ein Kind, macht die veränderte Situation eine Anpassung des Vertrages erforderlich. Ein Verzicht auf Unterhalt kann aber auch durch eine Zuwendung in angemessener Höhe ausgeglichen werden, so etwa durch die Übertragung von Immobilien oder Wertpapieren.

Die Beurteilung, wann ein Ausgleich in welcher Höhe eine riskante Klausel retten kann, ist oftmals kompliziert. Hier sollte ein Experte, der die aktuelle Rechtsprechung kennt, wasserdichte Formulierungen ausarbeiten und die Gründe für die Entscheidung der Parteien direkt in den Vertrag mit aufnehmen.

Außerdem kann die Art und Weise des Vertragsschlusses Sittenwidrigkeit nach § 138 Abs. 2 BGB begründen, wenn nämlich der eine Vertragspartner dem anderen offensichtlich unterlegen war und der andere dies ausgenutzt hat, um ihn zu einer Verzichtserklärung zu bewegen. Hierbei gelten jugendliches Alter, ein erheblicher Bildungsunterschied, stark auseinanderklaffende Vermögensverhältnisse und die Unerfahrenheit des einen Ehegatten als Indizien. Auch wenn die angehende Ehefrau schwanger ist und nur aus Angst vor dem Schicksal einer Alleinerziehenden einen für sie ungünstigen Vertrag abzeichnet, wird dieser im Ergebnis keinen Bestand haben. Schließlich kann eine Bestimmung unwirksam sein, wenn ein Vertragspartner sich im Irrtum befand oder getäuscht wurde oder die Klausel gegen ein gesetzliches Verbot verstößt.

Folgen: Teil- oder Gesamtnichtigkeit

Die Konsequenzen einer unwirksamen Klausel können unterschiedlich sein und lassen sich nicht pauschal im Voraus bestimmen. Im schlimmsten Fall führt eine einzige unzulässige Bestimmung zur Nichtigkeit des gesamten Vertrages. Dann tritt genau die Folge ein, die die Ehegatten nicht gewollt haben, denn es gelten die im Gesetz vorgesehenen Güterstandsregeln. Die Frage der Teil- oder Gesamtnichtigkeit hängt davon ab, ob die Parteien bei Würdigung aller Umstände den Vertrag auch ohne die betreffende Klausel abgeschlossen hätten. Hier muss der Richter wiederum eine Beurteilung des jeweiligen Einzelfalles vornehmen.

Angesichts der vielen Stolpersteine in einem Ehevertrag sollten Sie sich von einem sachkundigen Experten umfassend beraten lassen. Nur so können Sie sicher sein, am Ende einen wirksamen und unangreifbaren Vertrag in der Hand zu halten.

Die zertifizierten Anwälte von yourXpert erstellen Ihren Vertrag zum Festpreis, sodass keine unerwartet hohen Kosten auf Sie zukommen. Der einzige weitere Kostenfaktor sind die Notargebühren, die aber berechnet werden können. Auch die Änderung eines bereits bestehenden Ehevertrages ist jederzeit möglich.

Ob Sie vor der Eheschließung, während der Ehe oder in Erwartung einer bevorstehenden Trennung Ihre Angelegenheiten regeln möchten, Sie müssen sich nur untereinander über die gewünschten Folgen einig sein. Dann füllen Sie lediglich den Fragebogen aus und der Anwalt erstellt Ihren Ehevertrag.

 

Ehevertrag erstellen lassen für 299,00 €

zzgl. 3,00 € Einstellgebühr, inkl. MwSt.

Bereits beantwortete Fragen Bereich Datum Bewertung
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Pro Arbeitsrecht 10.12.2018
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Pro Zivilrecht 10.12.2018
Arbeitszeugnis erstellen lassen - Premium I Arbeitsrecht 09.12.2018
Arbeitsvertrag prüfen Arbeitsrecht 09.12.2018
Immobilienkaufvertrag prüfen Immobilienrecht 08.12.2018
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Premium Zivilrecht 08.12.2018
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Premium Arbeitsrecht 07.12.2018
Arbeitsvertrag prüfen Arbeitsrecht 07.12.2018
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Pro Arbeitsrecht 06.12.2018
Arbeitszeugnis prüfen lassen - Pro Arbeitsrecht 06.12.2018
4,9 von 5 Sterne auf der Grundlage von 4324 Bewertungen Mehr...

Häufige Fragen

Weshalb macht es Sinn meinen Ehevertrag bei yourXpert erstellen zu lassen?

Neben einer rechtssicheren Erstellung kann man sich bei yourXpert über die Kosten sicher sein: Diese liegen deutlich unter den sonst anfallenden Kosten für eine Ehevertragserstellung, sowohl beim Anwalt vor Ort als auch beim Notar. Auch ist es bei yourXpert einfacher als anderswo: Sie füllen lediglich den Fragebogen aus und erhalten dann ein vom Anwalt erstellten Ehevertrag.

Durch wen wird die Erstellung meines Ehevertrags vorgenommen?

Ihr Ehevertrags-Check wird von zertifizierten Rechtsanwälten des ZDF-WISO Testsiegers yourXpert vorgenommen. Alle Anwaltsprofile und deren Qualifikationen können Sie hier einsehen.

Welche Leistungen enthält die Vertragserstellung?

Ihr Ehevertrag wird von einem spezialisierten Rechtsanwalt formell und inhaltlich rechtlich sicher erstellt. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem Umgehen möglicher Fallstricke oder unvorteilhafter Klauseln, welche sich für Sie als Ehepaar nachteilig erweisen könnten. Damit müssen Sie sich um Ihren Ehevertrag keine Sorgen machen. Die Beglaubigung durch den Notar müssen Sie allerdings selbst vornehmen!

Welche Unterlagen werden zur Erstellung benötigt und wie kann ich sie übermittel?

Für die Erstellung ist das Ausfüllen des Fragebogens nötig, sowie möglicherweise weitere Nachweise, bspw. über das Vermögen, wenn hierzu Regelungen getroffen werden sollen. Die Übermittlung der Unterlagen funktioniert absolut sicher (SSL-verschlüsselt) und völlig unkompliziert über die Upload-Funktion. Hier können Sie Ihre Unterlagen ganz einfach hochladen, sodass diese dann direkt von Ihrem Anwalt eingesehen werden können.

Was kostet die erstellung meines Ehevertrags?

Die Erstellung Ihres Ehevertrages innerhalb von 5 Tagen kostet 299,00 € inkl. MwSt. zzgl. 3,00 € Einstellgebühr, inkl. MwSt.

Bitte beachten Sie, dass die Kosten für die notarielle Beurkundung hierbei nicht enthalten sind. Die Kosten für den Notar berechnen sich nach der Höhe Ihres Vermögens.

In manchen Fällen überschreitet eine Anfrage, z.B. aufgrund ihres Umfangs, den Wert des hier angegebenen Festpreises. Dann ist es dem Experten vorbehalten, Ihnen einen neuen Preis vorzuschlagen. Selbstverständlich liegt die Entscheidung, ob Sie das neue Angebot annehmen möchten, bei Ihnen.

Wann kann ich mit dem Vertrag rechnen?

Garantierte Erstellung innerhalb von 5 Tagen.

Wer kann meinen Auftrag lesen? Wird meine Anfrage öffentlich sichtbar sein?

Lediglich Sie und Ihr Anwalt können Ihre Anfrage lesen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist Ihre Anfrage zu keiner Zeit öffentlich einsehbar.

Welche Zahlungsmöglichkeiten habe ich?

Auf yourXpert stehen Ihnen alle relevanten Zahlungsweisen zur Verfügung, u.a.:

  • Paypal
  • Sofort
  • Kreditkarte (VISA, MasterCard)
  • Vorkasse

Übernimmt meine Rechtsschutzversicherung die Kosten für meine Beratung?

Welche Leistungen von Ihrer Versicherung abgedeckt werden, entnehmen Sie am besten Ihrer Police oder erfragen sie bei Ihrer Versicherung. Hier finden Sie weitere Informationen zur Kostenübernahme durch Ihre Versicherung.

Ehevertrag erstellen lassen für 299,00 €

zzgl. 3,00 € Einstellgebühr, inkl. MwSt.

Bildnachweis: © fotolia.com – M.Schuppich