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Unlautere Räumungsklage- Verunsicherung durch meine Anwalt

| Preis: 50 € | Mietrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt Bernhard Schulte

Sehr geehrter Herr Schulte,

,
ich bin im Moment wirklich irritiert über die Ansagen meines RA, den ich mir in Sachen unrechtmäßiger Rauskündigung aus meiner Wohnung gesucht habe.

Kurz geschildert. Ich habe eine üblen Vermieter, der sich von Anfang an geweigert hat, Probleme für die er finanziell gradestehen muß, zu bearbeiten. Daher gab es schon immer irgendwelche Auseinandersetzungen . Allerdings nicht durchgehender Natur.

Ganz zu Anfang mußte ich schonmal wegen Unterbeheizung meiner Wohnung vor Gericht ziehen, die ein bekanntes Manko im ganzen Haus seit Jahren war und ich die einzige als Neumieterin unter den ganzen Schlafschafen, die was dagegen unternommen hat.

Daraufhin hat er mir nahegelegt , doch zu kündigen und auch zwischendurch immer wieder mit Kündigung gedroht, um mich einzuschüchtern, wenn er sich mal wieder drücken wollte.

Die Heizung ist ein Mietmangel geblieben, da sie oftmals auch in abgedrehtem Zustand rauscht, was von einem Fachmann als Fehler in der Einstllungung und als leicht zu beheben festgestellt wurde.

Das Hauptproblem jedoch ist seit 2 jahren ein aus Vormietzeiten bekannter Störmieter, gegen den er trotz zigfacher Lärmprotokolle und einem bezeugten nichts unternimmt, weil er mich so wohl zu dem gewünschten Auszug bewegen will. Deshalb hab ich mit dann mit erlaubtem (tragen von Schuhen oder handwerklicher Arbeiten) dagegen zur Wehr gesetzt, um diesen Typen wenigstens temporär ruhigzustellen. Da ich aber keine Lust habe, mir das weiterhin anzutun, wollte ich ihn verklagen.

Daraufhin hat er mir eine fristlose Kündigung zunächst wegen "Vertragsbruchs" (habe rechtmäßig meine Vermieter wg. Mietmangel statt seinen arbeitsscheuen Umsonstverwalter angeschrieben) und wegen Störung des Hausfriedens geschickt . Er wirft mir vor, den Mieter, der schon zu Vormietzeiten andere heftig gestört hat und einen von mir angeberaumten Schlichtungstermin gekippt hat, zu provozieren, weil ich bei erlaubten Tätigkeiten keine Rücksicht nehmen, was ich in den Fällen auch nicht muß. Da das eine good will atkion wäre, die Rücksichtnahme dieses Chaoten voraussetzt.

Die Ausführung seiner Klageschrift hat das Gericht vonvornherein als kaum durchsetzbar gewertet. Daraufhin hat er versucht aus der ersten eine zweite Klage abzuleiten, was nicht zulässig ist. und auch die erste ja schon auf einem Formfehler basiert, da es keine Vertragsbruch war, mit dem Vermieter zu korrespondieren.

Dies hat mein RA so als Abwehr erstmal darauf geschrieben. Nun haben sie kurz vor der mündlichen Verhandlung nochmal nachgelegt und wollen mir Zettel, die ich als persönliche Nachrichten verdeckt an die Tür des Störmieters vor langer Zeit geheftet habe und ein paar weitere, die ich anonym am Treppenhausfenster nur mit dem Vorfall ausgehängt habe ohne Anrede und ohne Unterschrift als "Hausfriedensbruch" auslegen.
Was völlig daneben ist, da ich keine andere Möglichkeit hatte und das nur Versuche waren, diesem Typen was klarzumachen.

Des weiteren haben sie nun Leute aus dessen Dunstkreis aktiviert, die alles mögliche "bezeugen", auch zu Zeiten in denen ich nachweislich garnicht zu Hause war.

Also eindeutig als Lüge entlarvt werden können.
Mein RA hat sich letzte Woche Freitag an mich gewandt und mit gesagt, daß ich nochmal Stellung zu den Punkten nehmen soll (wenn die Klage doch nichtg ist, warum??) was ich bis Montag getan habe. Nun hat er sich die ganze Woche daraufhin nicht gemeldet., obwohl nächsten Donnerstag Verhandlung ist.

Er schrieb, daß wir keinen Termin zur Erwiderung haben und er daher auch in der Verhandlung garnicht darauf eingehen müssen. Das allein finde ich schon merkwürdig. Wäre doch besser man würde das tun, denke ich und die Richterin hätte das vorliegen.

Er wolltes ich das zwar ansehen und mitnehmen, damit er was erwidern könnte. Ich bin davon ausgegangen, daß diese Verhandlung ein Urteil zur Folge hat und sie deshalb geführt wird. Er aber deutet jetzt an, daß das nicht unbedingt der Fall wäre, sofern die Gegenseite nochwas relevantes vorzubringen hätte, was ich mir nicht vorstellen kann.

Was mich aber total verunsichert hat: Er meinte ganz locker, daß er allen Mandanten sagt, wo es um Wohnungskündigung geht, daß sie sich schonmal nach was Neuem umsehen sollten, was sie dann spontan beziehen könnten. Das ist hier in Berlin illusorisch und aufgrund des Wohnungsmangels wohl kaum möglich. Und außerdem wohl ein längeres Procedere in der Regel.

Auch hier wußte er nicht so wirklich was zu zu sagen. Als ich sagte, daß ich in Berufung gehen würde in so einem Fall meinte e,r daß das nur bei Formfehlern des Gerichts möglich wäre. Gelesen habe ich aber, daß das vom Streitwert abhängt und der ist in dem Fall über 4000 Euro.

Was halten sie davon? Ich finde das alles etwas merkwürdig, wenn ich ehrlich bin. Können Sie mir da andere Infos geben? Wäre Ihnen sehr dankbar..

MfG
Heidemarie Mansfeld, Berlin


Gut, dann rufe ich unter der genannten Nummer innerhalb der nächsten 15 Minuten an.

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Bewertung des Kunden

Sehr gute Beratung. Ausführlich und verständlich.

Kommentare

Insgesamt 5 Kommentare
Bernhard Schulte
26.01.2019 10:15 Uhr
Ich versuche es jetzt nochmal.
Bernhard Schulte
26.01.2019 10:18 Uhr
Nimmt leider keiner ab. Wann kann ich Sie denn erreichen?
Kunde
26.01.2019 10:33 Uhr
Hallo,
ich bin zu Hause. Habe es wohl nicht gehört.
Bernhard Schulte
26.01.2019 10:34 Uhr
Dann rufe ich jetzt wieder an.
Bernhard Schulte
26.01.2019 10:56 Uhr
Danke für das angenehme Telefonat von eben. Schön, dass ich helfen konnte. Über eine Bewertung, von z.B. 5 Sternen, würde ich mich sehr freuen. Falls Sie künftig andere und weitergehende Fragen haben, können Sie mich gerne auch direkt entweder über mein

yourXpert Profil: https://www.yourxpert.de/xpert/rechtsanwalt/bernhard.schulte

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die yourXpert Hotline (Tel.: 0900 / 1010 999) unter Angabe meiner Kennung 63827

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Mit freundlichen Grüßen

Schulte
Rechtsanwalt, externer Datenschutzbeauftragter (TÜV) und Datenschutzauditor (TÜV)