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Grunderwerbsteuer

| Preis: 97 € | Immobilienbesteuerung
Beantwortet von Steuerberater Bernd Thomas

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beantworten Sie mir die folgenden Fragen:

1. Wie kann aus einer Erbengemeinschaft ein Grundstück in eine Bauherrengemeinschaft (BGB-Gesellschaft) übertragen werden so dass hierbei möglichst keine bzw. die geringst mögliche Grunderwerbsteuerbelastung anfällt? Beteiligte der Erbengemeinschaft sind die Privatpersonen A, B und C, jeweils zu gleichen Teilen. Beteiligte der Bauherrengemeinschaft sind die Erben A und B sowie der Dritte D, ebenfalls jeweils zu gleichen Teilen.

2. Sofern sich eine Grunderwerbsteuerbelastung nicht vermeiden lässt, für welche Vorfälle und auf welcher betraglichen Grundlage fällt Grunderwerbsteuer an?

Mit freundlichen Grüßen
D


Sehr geehrter Fragesteller

gerne beantworte ich Ihre Anfrage aufgrund Ihrer Angaben im Rahmen einer Erstberatung auf yourXpert. Die Beantwortung erfolgt gemäß der von Ihnen gemachten Sachverhaltsangaben. Fehlende oder fehlerhafte Angaben können das rechtliche Ergebnis beeinflussen.

Wenn Sie eine Übertragung von der Erbengemeinschaft auf eine Personengesellschaft (die Bauherrengemeinschaft) vornehmen, unterliegen nur die Teile der Grunderwerbsteuer, die über die bisherige Beteiligung hinausgehen. Wenn also D beispielsweise 1/3  übernimmt, A und C ihre jewilige Beteiligung gleich behalten, dann muss lediglich D auf das erworbene Drittel Grunderwerbsteuer entrichten.

Die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer ist im Regelfall der Kaufpreis (Wert der Gegenleistung), ersatzweise der gemeine Wert (der Wert, der sich auf dem erzielen lassen würde) anzusetzen.

Gerne stehe ich Ihnen für eine Rückfrage zur Verfügung und im Übrigen würde ich mich, für den Fall, dass Sie mit meiner Beratung zufrieden waren, über eine positive Bewertung hier auf yourXpert sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Thomas
Steuerberater

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Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare
Kunde
31.01.2020 13:03 Uhr
Sehr geehrter Herr Thomas,

damit ich Ihre Antwort richtig verstehe ein Fallbeispiel:

Das Grundstück der Erbengemeinschaft A, B und C hat einen Wert von Euro 210.000,00.
Die Erben A und B bringen dieses Grundstück in die BGB-Gesellschaft ein (durch Kaufvertrag oder ?). D übernimmt von A und B jeweils einen Gesellschaftsanteil von 15 %. Wer muss Grunderwerbsteuer bezahlen und, ausgehend von einem Satz von 5 %, in welcher Höhe?

Mit freundlichen Grüßen
D
Bernd Thomas
14.02.2020 15:21 Uhr
Sehr geehrter Fragesteller,

ich bitte um Entschuldigung, dass ich Ihre Rückfrage übersehen habe.

Grunderwerbsteuer entsteht beim nei erworbenen Anteil des D. Wenn D also 30 % erwirbt, ist auf die 30 % Grundwérwerbsteuer zu entrichten. Wenn der Wert 210.000 r€ beträgt, dann sind dies 63.000 €, davon dann die angenommenen 5 % (Höhe ist je nach Bundesland unterschiedlich).

Dies sollte am Besten ohne Kaufvertrag auf gesellschaftsrechtlicher Ebene erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Thomas
Steuerberater

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