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Erbengemeinschaft / Ackerland / Erbschaftssteuer vermeiden

28.12.2016 | Preis: 52 € | Erbschaftssteuer
Beantwortet von Steuerberater Björn Balluff

Fragestellung

Im Rahmen eines Vermächtnisses erhalte ich (Nichtlandwirt) 1/3 einer verpachteten Ackerfläche. Diese liegt in NRW, PLZ 50129. Wenn ich die weiteren 2/3 von den beiden anderen Vermächtnisnehmern kaufe und die gesamte Fläche weiter verpachte (also diese dann landwirtschaftlich wie bisher genutzt wird),
• kann ich damit die Erbschaftssteuer vermeiden?
• Wie viele Jahre muss dann das Pachtverhältnis fortgeführt werden?

Antwort des Experten

Sehr geehrter Ratsuchender,

Voraussetzung für die Steuerfreistellung, ist die Nutzung als land- und forstwirtschaftliches Vermögen. Die Verpachtung würde dies erfüllen. Damit wären 85 % des Wertes steuerfrei. Die Behaltensfrist beträgt 5 Jahre. Innerhalb dieses Zeitraumes muss der Betrieb land- und forstwirtschaftlich genutzt werden.

Wenn Sie sich zu einer Behaltensfrist von sieben Jahren verpflichten, wird bei einer Verpachtung der Ackerflächen eine Steuerbefreiung i.H. v. 100 % gewährt.

Beträgt der Wert der Ackerflächen nach Abzug von 85 % jedoch bis zu 150.000 €, wird ein weiterer Abzugsbetrag innerhalb der allgemeinen Regelung (5 Jahre Behaltensfrist) gewährt. Falls der verbleibende Wert (d.h. 15 % des Gesamtwertes) mehr als 150.000 € beträgt, wird der Abzugsbetrag um 50 % gekürzt, soweit 150.000 € überschritten werden.

Beträgt der Wert der Ackerfläche nach Abzug von 85 % z.B. 300.000 €, dann wird ein Abzugsbetrag von 75.000 € gewährt. Besteuert würden dann noch 225.000 €.

Für eine volle Befreiung muss wie oben erwähnt eine Verpflichtung zu einer 7-jährigen Behaltensfrist erfolgen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Ausführungen weitergeholfen haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Björn Balluff
Steuerberater

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