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Arbeitsrechtliche Frage

| Preis: 33 € | Arbeitsrecht
Beantwortet von Rechtsanwalt Klaus Spitz, M.A. in unter 2 Stunden

Sehr geehrter Herr Spitz,

Ich bin derzeit für eine Firma als LKW-Fahrer tätig, die Wellpappe produziert und Ihre Kunden damit selbst beliefert.
Wenn es an bestimmten Tagen keine Lieferaufträge für mich gab, musste ich zu Hause bleiben und für diesen Tag wurde immer ein urlaubstag von mir abgezogen.
Irgendwann habe ich zufällig in einer Fachzeitschrift für Kraftfahrer gelesen, dass dies nicht zulässig ist. Ich habe den Artikel meinem Vorgesetzten vorgelegt und daraufhin wurden mir solche Tage immer bezahlt. Ohne meinen Urlaub anzuführen.
Nun haben wir einen neuen Vorgesetzten und er ist nicht mehr bereit, mir die Tage, an denen es keinen Auftrag für mich gibt, zu bezahlen. Er verrechnet mir die Tage nun mit meinen Überstunden.

Meine Frage an Sie ist nun, ob dies gesetzlich zulässig ist oder nicht?

Ich danke Ihnen im voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Willy Merker


Sehr geehrter Ratsuchender,
in Beantwortung Ihrer Frage möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:

Arbeitgeber dürfen Überstunden eines Arbeitnehmers nur mit Minusstunden verrechnen, wenn dies in einer Vereinbarung (Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung, Tarifvertrag) ausdrücklich wurde. Das hat Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem Urteil vom 21.03.2012 (5 AZR 676/11) entschieden. Gibt es eine solche Vereinbarung nicht, darf der Arbeitgeber keine Verrechnung von Minusstunden mit Überstunden vornehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Spitz

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Schnell und kompetent. Super