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Anwaltsrechnung prüfen

24.01.2017 | Preis: 59 € | Rechtsanwaltsgebühren
Beantwortet von Rechtsanwalt Michael Pilarski

Fragestellung

Bitte einmal die Rechnung überprufen.
Es hieß damals, dass die Rechung so um die 4000 Kosten wird und jetzt ist es auf einmal doppelt so viel. Vom Gerichtsvollzieher haben wir nie ein schreiben erhalten das er da war oder haben den Auftrag erteilt das er ein zweites mal dorf hin soll. Wie kann es sein das er in 2 Rechungen 2 mal den Fahrtweg berechnen kann obwohl er nur einmal da war? Und ist diese Rechnung nicht schon verjährt?

Antwort des Experten

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage.

Grundsätzlich ist es so, dass der Anwalt lediglich darauf hinweisen muss, dass sich die Gebühren nach dem Streitwert richten und muss im Allgemeinen nicht die genaue Honorarforderung beziffern. Hierzu werden regelmäßig Vollmachten durch den Mandanten unterzeichnet, in denen dieser Hinweis deutlich sichtbar ist. Ich nehme an, beim ersten Beratungsgespräch haben Sie eine solche Vollmacht unterzeichnet, sodass Sie den Hinweis bestätigt haben.

Die Höhe hängt vom Ablauf des Verfahrens und den damit anfallenden verschiedenen Gebühren an.

Aus der Kostenrechnung Nr. 1600548 kann ich nicht erkennen, welchen Streitgegenstand diese betrifft und daher worauf sich der Gegenstandswert bezieht. Dies müssten Sie mir noch mitteilen. In welcher Sache wurde das Beschwerdeverfahren geführt.

Die Gebühren in Form der Verfahrensgebühr, der Terminsgebühr der Wegstreckenpauschale, der Abwesenheitsgelder und der Pauschale für Post- und Telekommunikation sowie der Umsatzsteuer fallen grundsätzlich in Beschwerdeverfahren an und sind nicht unüblich.

Das gleiche gilt für die Gebühren in der Streitsache wegen des Trennungsunterhalts. Eine Verfahrensgebühr von 1,6 fällt aber grundsätzlich nicht in erster Instanz an, handelte es sich um ein Beschwerdeverfahren? Für den Streitwert dürfte das 12-monatige bereinigte Netto-Einkommen zugrunde gelegt worden sein.

Hinsichtlich der Zwangsvollstreckung steht wohl in Frage, ob Sie diese überhaupt in Auftrag gegebenen haben. Aber ich gehe davon aus, dass Sie den Anwalt in der Vollmacht hierzu ermächtigt haben. Die Gebühren hängen natürlich von der Anzahl der Vollstreckungsversuche ab, dies müsste er nachweisen. Die Gebühren von 0,3 sind aber angemessen und üblich. Aus der Rechnung ist ersichtlich, dass zunächst die Zwangsvollstreckung mit Abnahme der Vermögensauskunft beantragt wurde und sodann ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss beantragt wurde. Das sind zumindest zwei unterschiedliche Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, für die zweifach Gerichtsvollzieherkosten anfallen würden, wenn diese Versuche tatsächlich unternommen worden sind.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Nutzen Sie die Kommentarfunktion, falls Unklarheiten bestehen, damit ich diese gegebenenfalls ausräumen kann.


Mit freundlichen Grüßen

Pilarski
(Rechtsanwalt)

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Bewertung des Kunden

Sehr schneller und guter Kontakt. Kann man wirklich weiter empfehlen.

Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare
Kunde - 08.02.2017 11:20:

Ich habe wie gewünscht nochmal die Anhänge beigefügt wo sich der Streitwert ersehen lässt.

Michael Pilarski - 08.02.2017 20:12:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Unterlagen. Gerne beantworte ich Ihre Anfrage.

Der Streitwert geht aus der Entscheidung des OLG hervor. Hier könnten Sie jedoch nachfragen, weshalb der Streitwert nicht gestaffelt wurde. Denn in der Entscheidung des OLG ist der Streitwert nach bestimmten Zeiträumen gestaffelt, da er sich im Laufe des Verfahrens scheinbar verändert hat.

Gruß